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Formel-1-Zukunft ungeklärt: "Macht Haas nächstes Jahr weiter oder nicht?"

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Formel-1-Zukunft ungeklärt: "Macht Haas nächstes Jahr weiter oder nicht?"
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Warum die beiden Haas-Fahrer Romain Grosjean und Kevin Magnussen keine Eile haben, ihre sportliche Zukunft für die Formel-1-Saison 2021 zu klären

"Es ist schon lustig: Egal, welches Jahr wir haben und wie viele Rennen schon hinter uns liegen, hier wirst du immer mit dieser Frage konfrontiert. Das muss mit diesem Ort zu tun haben", meint Romain Grosjean in der Pressekonferenz vor dem Ungarn-Grand-Prix. Auf welche Frage er sich bezieht? Auf die nach seiner persönlichen Zukunft in der Formel 1.

Eine direkte Antwort darauf gibt Grosjean allerdings nicht, sondern verweist auf "viele Fragezeichen". Das "größte" darunter sei: "Macht Haas nächstes Jahr weiter oder nicht?"

Der US-Rennstall von Gene Haas könnte sein Formel-1-Projekt nach der Saison 2020 beenden und aussteigen. Eine Entscheidung ist aber bisher nicht gefallen, wie Grosjean erklärt: "Und unterm Strich kennt nur Gene die Antwort. Diese Antwort wird er irgendwann geben." Sollte Haas aufhören wollen, dann muss er das bis März 2021 ankündigen.

Haas-Fahrer wünschen Kontinuität

Grosjean selbst hofft auf einen Verbleib, verschließt sich aber nicht anderen Optionen, sollten die sich bieten. Er werde in jedem Fall "ein bisschen schauen", so kündigt er an und betont: "Es eilt nicht. Warten wir erst mal ab, wie es läuft, was ich gerne machen würde, was für ein Gefühl für die Zukunft ich kriege."

Auch sein Haas-Teamkollege Kevin Magnussen gibt sich vor dem dritten Saisonrennen ganz entspannt. Sein Kommentar zur offenen Zukunft des Teams: "Ich lasse solche Dinge nicht mehr so sehr an mich heran wie früher, als ich noch jünger war." Vor Jahren hätte er sich davon noch stressen lassen, inzwischen aber habe sich das gelegt.

"Ich mag meinen Job und das Team", sagt Magnussen. "Ich würde gerne weitermachen. Du kannst die Zukunft aber nicht vorhersehen. Deshalb genieße ich jeden Moment und hoffe das Beste."

So gut wie lange kein Neueinsteiger mehr

Einig sind sich die Haas-Fahrer darin, dass Haas einen Startplatz in der Formel 1 verdient habe. "Von all den neuen Teams, die [seit 2010] eingestiegen sind, war Haas das erfolgreichste, mit der besten Grundlage", meint etwa Grosjean.

Magnussen meint: "Ich finde, wir machen unsere Sache gut. Für ein komplett neues Team waren wir in sehr kurzer Zeit sehr erfolgreich. Das war wirklich beeindruckend."

Fotostrecke
Liste

Kevin Magnussen, Haas VF-20

Kevin Magnussen, Haas VF-20
1/9

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Romain Grosjean, Haas VF-20 and Kimi Raikkonen, Alfa Romeo Racing C39

Romain Grosjean, Haas VF-20 and Kimi Raikkonen, Alfa Romeo Racing C39
2/9

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Romain Grosjean, Haas VF-20

Romain Grosjean, Haas VF-20
3/9

Foto: Glenn Dunbar / Motorsport Images

Pierre Gasly, AlphaTauri AT01, leads Romain Grosjean, Haas VF-20

Pierre Gasly, AlphaTauri AT01, leads Romain Grosjean, Haas VF-20
4/9

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Romain Grosjean, Haas VF-20

Romain Grosjean, Haas VF-20
5/9

Foto: Charles Coates / Motorsport Images

Romain Grosjean, Haas VF-20

Romain Grosjean, Haas VF-20
6/9

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Romain Grosjean, Haas VF-20

Romain Grosjean, Haas VF-20
7/9

Foto: Charles Coates / Motorsport Images

Kevin Magnussen, Haas VF-20

Kevin Magnussen, Haas VF-20
8/9

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Kevin Magnussen, Haas VF-20

Kevin Magnussen, Haas VF-20
9/9

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Tatsächlich hat Haas in der Formel-1-Saison 2018 mit Platz fünf für Aufsehen gesorgt. Danach aber stürzte das Team auf Position neun in der Konstrukteurswertung ab.

2020: Noch keine Punkte für Haas

Allerdings: 2020 ist der US-Rennstall bislang noch punktelos, musste unlängst beim Steiermark-Grand-Prix sogar einen Doppelausfall hinnehmen. Und das nach der Pleitensaison 2019, in der so gut wie nichts zusammenlief für Grosjean und Magnussen.

Mangelnden Teamspirit haben sich die Haas-Fahrer, so sagt es Magnussen, jedenfalls nicht vorzuwerfen: "Was passiert ist, lag mehr an Pech als an fehlendem Willen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Es ist uns leider nicht gelungen, das auf der Strecke zu demonstrieren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Urheber Stefan Ehlen