George Russell hadert: Waren nie im richtigen Fenster

Mit Platz 15 konnte George Russell nicht zufrieden sein: Q2-Einzug nur dank einer gestrichenen Zeit - Auto den ganzen Freitag nie im Fenster

George Russell hadert: Waren nie im richtigen Fenster

Eigentlich war George Russell in Q1 von Monza bereits ausgeschieden, doch der Williams-Pilot hatte Glück, dass Yuki Tsunoda in der Schlusskurve leicht über die Streckenbegrenzung hinaus gefahren war und ihm die Zeit gestrichen wurde. Dadurch rutschte der Brite gerade so noch in Q2. Doch dabei blieb es auch: Mehr als der 15. Platz war für Russell am Freitag nicht drin.

"Es war ein wirklich schwieriger Tag", hadert er. "Wir waren mit dem Auto von Beginn an einfach nicht im richtigen Fenster, und das bringt dich an so einem Wochenende einfach in Schwierigkeiten." Denn große Bastelarbeiten können aufgrund des Formats nicht durchgeführt werden. In Silverstone, wo es ebenfalls einen Sprint gab, war Williams von Beginn an gut - da hatte es gepasst.

Nicht aber in Monza. "Wir mussten das Auto für die Qualifikation komplett auf den Kopf stellen", sagt Russell und findet die Saison seltsam: "Auf den Strecken, auf denen wir uns für konkurrenzfähig hielten, waren wir es nicht - und umgekehrt", so der Brite, der hofft, im Samstagstraining noch etwas mehr in das gewünschte Fenster zu kommen.

Apropos gewünschtes Fenster: In das wollte jeder Fahrer im Qualifying kommen. Und zwar in das richtige Windschattenfenster. "Jeder jagt diesen Windschatten, aber ich denke nicht, dass er so viel bringt, wie die Leute denken. Er bringt viel, wenn man die perfekte Position und die perfekte Temperatur im Reifen hat, aber es bringt einfach so viele Einschränkungen mit sich."

Denn weil jeder um seine Position kämpft, könne man die Reifen und die Bremsen nicht wie gewünscht aufwärmen. "Man hat mehr zu verlieren als zu gewinnen", sagt Russell.

Der Brite glaubt, dass es im Sprint besser aussehen könnte als in der normalen Qualifikation. "Aber ich denke, dass es generell ein schwieriges Wochenende für uns ist. Ich freue mich aber auf die beiden Rennen und versuche einfach Momentum aufzubauen und zu schauen, was wir erreichen können."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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