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Getriebewechsel: Warum George Russell eine Gridstrafe kassiert

George Russell ist bereits der dritte Fahrer mit einer Strafversetzung in Mexiko: Der Williams-Pilot muss nach einem Getriebewechsel fünf Startplätze zurück

Norman Fischer Adam Cooper

Bearbeitet: 06.11.2021, 10:31

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Lance Stroll und Yuki Tsunoda hat es bereits mit einer Strafversetzung erwischt, nun kommt mit George Russell der Dritte im Bunde dazu. Im Gegensatz zu seinen beiden Kollegen wird der Williams-Pilot aber nicht ans Ende des Feldes gesetzt werden, sondern "nur" fünf Plätze nach hinten. Denn bei Russell muss das Getriebe in seinem FW43B gewechselt werden.

Der Brite hatte im ersten Training Probleme mit seinem Freitagsgetriebe, woraufhin sein Team für die zweite Session am Nachmittag bereits das richtige Renngetriebe verbaut hatte, was eigentlich erst ab Samstag zum Einsatz kommt. Doch auch mit diesem Getriebe gab es ein Problem, sodass Russell nur zwei Runden fahren konnte und fast die komplette Session verpasste.

Williams hatte keine andere Möglichkeit, als ein brandneues Getriebe zu verbauen, was automatisch eine Strafversetzung um fünf Startplätze triggert. Schon beim vergangenen Rennen in Austin hatte Russell nach einem Motorwechsel ganz hinten starten müssen. "Das ist nicht ideal", hadert Russell, "aber Punkte werden erst am Sonntag vergeben."

Laut Dave Robson, dem Leiter für Fahrzeugperformance, seien die beiden Probleme unterschiedlicher Natur gewesen. Das beeinflusste auch das Programm von Teamkollege Nicholas Latifi, der mit 17 Runden die drittwenigsten aller Piloten am Nachmittag drehte. Williams wollte kein Risiko eingehen und sicherstellen, dass bei ihm nicht das gleiche Problem wie bei Russell auftritt.

"Das ist frustrierend", sagt Robson, "aber es ist besser, dass es heute passiert ist, als im Rennen."

Zumindest tröstet sich Russell damit, dass das erste Training "eine starke Session für uns" war. Zwar wurde Williams nur 17. und 18, aber "das Auto hat sich gut angefühlt, ich habe einen ordentlichen Rhythmus gefunden und eine starke Rennpace gezeigt", betont er.

Und auf die Rennpace kommt es für ihn in Mexiko an, "denn die große Höhe macht es für die Kühlung, die Bremsen und die Antriebseinheit wirklich schwierig. Wenn wir das im Griff haben, dann denke ich, dass wir im Rennen weiter vorne mitfahren können."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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