Mercedes: Kein zusätzlicher Druck, um Crashs zwischen Hamilton und Rosberg zu vermeiden

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Mercedes: Kein zusätzlicher Druck, um Crashs zwischen Hamilton und Rosberg zu vermeiden
Petra Wiesmayer
Autor: Petra Wiesmayer , Editor
31.07.2016, 08:03

Mercedes will vermeiden, dass Nico Rosberg und Lewis Hamilton beim Heimrennen von Mercedes in Hockenheim zusätzlichen Druck verspüren und sich vor Übereifer womöglich wieder einmal gegenseitig aus dem Rennen werfen.

Polesitter Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 in parc ferme with team mate Lewis Hamilton, Mercedes AMG F
Polesitter Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 in parc ferme with team mate Lewis Hamilton, Mercedes AMG F
Polesitter Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 in parc ferme with team mate Lewis Hamilton, Mercedes AMG F
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Polesitter: Nico Rosberg, Mercedes AMG F1; 2. Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid, in Führung
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid und Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid

Deshalb sei laut Teamchef Toto Wolff alles so normal wie möglich.

„Da im Fernsehen immer alles an Millionen von Menschen übertragen wird, ist fast jedes Rennen gleich“, sagte Wolff. „Es kann nicht schlimmer werden als in Barcelona, wo der Vorstand vor Ort war und wir nach 60 Sekunden Fragen beantworten mussten, was wir in den restlichen 90 Minuten tun wollten. Ich würde also sagen, es besteht kein zusätzlicher Druck, der ist so ziemlich überall gleich.“

Er sei sicher, dass seine Fahrer wüssten, wie sie sich zu verhalten hätten und keine Dummheiten machen würden, betonte der Österreicher.

 

„Ich bin sehr zuversichtlich, denn wir haben viel darüber geredet, wie die Konsequenzen aussehen würden. Und daran hat sich nichts geändert. Als Fahrer würden sie natürlich nie vor dem Rennen eine Aussage machen, dass ihnen klar sei, dass sie keinen Crash bauen dürfen, das wäre zu viel. Aber sie sind sich darüber im Klaren.“

„Diese Richtlinien sind dazu da, Zwischenfälle zu vermeiden, die uns Punkte kosten. Wir hatten seitdem keine mehr. Es ist also ziemlich egal, was vor dem Wochenende ist. Wichtig ist, dass die Regeln am Sonntag befolgt werden.“

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Silverstone war recht unkompliziert und Ungarn war recht unkompliziert. Ich bin also ziemlich überzeugt, dass die Botschaft angekommen ist.“

Nico Rosberg erwartet auf alle Fälle eine interessante erste Runde. „Der Kampf geht eigentlich bis Kurve 2 oder sogar Kurve 6. Bis zur ersten Kurve ist es nicht weit, das macht einen kleinen Unterschied, und der Asphalt ist alt, daher denke ich, dass der zweite Platz ein etwas größerer Nachteil ist. Ich glaube, dass das ein Vorteil für mich sein kann. Wir werden sehen.“

 

Am Start müsse man sowieso immer ein gewisses Risiko eingehen, meinte Teamkollege Lewis Hamilton, auch wenn man in Hockenheim relativ gut überholen könne. „Außerdem will man ja vorbei, egal ob in Kurve 1 oder 2, oder an einem anderen Punkt. Auf dieser Strecke kann man leichter überholen, das heißt aber nicht, dass es einfacher ist, so nahe an Nico dran zu sein, dass man in einer Position zum Überholen ist. Aber es gibt natürlich mehr Überholmöglichkeiten als beim letzten Rennen.“

Mit Informationen von Adam Cooper

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