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Nächste Corona-Absage: Ferrari und Pirelli verzichten auf 18-Zoll-Test

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Nächste Corona-Absage: Ferrari und Pirelli verzichten auf 18-Zoll-Test
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
03.03.2020, 16:32

Am 5. März hätte Ferrari die neuen 18-Zoll-Räder für die Saison 2021 zum zweiten Mal testen sollen, doch aufgrund des Coronavirus wurde der Test in Italien verschoben

Pirelli und Ferrari haben am Dienstag bestätigt, dass der 18-Zoll-Reifentest in Fiorano verschoben wird. Ursprünglich hätten die Testfahrten für 2021 am Donnerstag stattfinden sollen. Aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Epidemie wurde diese Maßnahme nun wirksam.

Die Verschiebung reiht sich in eine Reihe von Maßnahmen ein, die von internationalen Sportverbänden und Veranstaltern getroffen wurden, um den Ausbruch des Virus weiter einzudämmen. Besonders Norditalien ist von Covid-19 betroffen.

Der Test der 18-Zoll-Regenreifen hätte ursprünglich der zweite von insgesamt 25 Tests, die 2020 geplant sind, mit den umgebauten 2019er-Autos sein sollen. Die Testarbeit wurde auf alle zehn Teams aufgeteilt. Ferrari machte mit Charles Leclerc im Februar vor den offiziellen Wintertests in Jerez den Anfang.

Bahrain reagiert mit neuen Richtlinien

Der Pirelli-Test in Fiorano wären außerdem der einzige Test zwischen dem Barcelona-Wintertest und dem Saisonauftakt in der kommenden Woche in Australien gewesen. Auf Twitter haben der Reifenlieferant und das Topteam die Verschiebung bestätigt.

"Aufgrund der restriktiven Politik der Unternehmen, die die Scuderia Ferrari und Pirelli nach dem weltweiten Ausbruch des Coronavirus beschlossen haben, muss der geplante 18-Zoll-Regenreifentest für 2021 in Fiorano am 5. März verschoben werden. Der Test wird so bald wie möglich in Fiorano neu angesetzt."

Während der Saisonauftakt in Melbourne am 15. März geplant durchgeführt werden soll, mehren sich Fragezeichen über den darauffolgenden Rennen in Bahrain und Vietnam. Die Organisatoren des Nachtrennens in Sachir haben Teams, Medienvertreter und andere Personen, die zum Rennen reisen wollen, kontaktiert.

 

Die Bahrain-Promoter wollen auf Nummer sichergehen: Alle Betroffenen wurden gebeten, zu klären, ob sich ihr Personal in den 14 Tagen vor ihrer Ankunft in den betroffenen Ländern aufgehalten oder diese durchquert hat, als Teil eines umfassenderen Plans zur Lösung möglicher Reiseprobleme.

Die Liste jener betroffenen Länder beinhaltet Italien, Japan, China, Iran, Irak, Südkorea, Malaysia, Singapur, Ägypten, Libanon und Thailand. Die Mitarbeiter müssen außerdem anführen, ob sie über Dubai nach Bahrain einreisen wollen.

Die Emirate sind einer der wenigen Umsteigeorte für Reisende aus Australien, jedoch wurden Flüge über Dubai nach Bahrain in den vergangenen Tagen eingeschränkt. Die Organisatoren des Rennens haben bekannt gegeben, dass die Rennstrecke gemeinsam mit den Ministerien daran arbeite, "spezifische" Maßnahmen für Teams und Angehörige des Formel-1-Tross zu installieren.

Vietnam praktisch schon abgesagt?

Das deutet darauf hin, dass Bahrain womöglich Ausnahmeregelungen für die Formel 1 treffen könnte, damit das Rennen doch noch stattfinden kann. Zuvor hat bereits Vietnam neue Einreisebestimmungen aufgrund des Coronavirus erlassen.

Die Einreisebestimmungen wurden verschärft. Reisende aus China, Südkorea, Italien und dem Iran werden ab sofort nur noch ins Land gelassen, wenn sie a) eine Erklärung über ihren Gesundheitszustand abgeben und b) sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Sollte diese Verordnung genauso konsequent umgesetzt werden, wie sie von der Regierung kommuniziert wurde, dann bedeutet das zumindest für die italienischen Protagonisten der Formel 1, dass sie am Grand Prix von Vietnam nicht teilnehmen können.

Mit Bildmaterial von LAT.

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