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Mercedes und Williams testen in Silverstone die 2027er-Reifen und spulen dabei fast 1.200 Kilometer ab - Ganz ohne Probleme verläuft der Pirelli-Test allerdings nicht

Pirelli-Test in Silverstone: Technisches Problem bei Williams

Carlos Sainz musste das Testprogramm am Dienstag vorzeitig beenden

Foto: Pirelli

Mercedes und Williams sind nach dem Formel-1-Rennen in Silverstone am Wochenende noch an der Strecke geblieben, um einen Reifentest für Pirelli zu absolvieren. Dabei wurden am Dienstag und Mittwoch zwei Tage lang die neuen Trockenreifen für die Saison 2027 getestet.

Ganz ohne Probleme verlief der Test allerdings nicht. Am ersten Tag brachte es Carlos Sainz im Williams FW48 lediglich auf 61 Runden. Danach musste das Team den Test "aufgrund eines technischen Problems", das nicht näher genannt wird, vorzeitig beenden.

Zum Vergleich: George Russell im Mercedes W17 spulte am Dienstag 113 Runden ab, also fast doppelt so viele wie Sainz. Seine schnellste Zeit war dabei eine 1:30.695. Die von Kimi Antonelli gefahrene Silverstone-Polezeit beim Grand Prix am Samstag lag bei 1:28.111.

Der WM-Leader ging am Mittwoch auch selbst auf die Strecke und spulte weitere 102 Runden für Mercedes ab, die schnellste in 1:31.511 Minuten. Alexander Albon steuerte im reparierten Williams weitere 97 Runden bei, sodass beide Teams zusammen an beiden Tagen auf 1.171 Kilometer kamen.

Die persönlichen Bestzeiten von Sainz (1:33.576) und Albon (1:31.747) waren etwas langsamer als die der beiden Mercedes-Werkspiloten am jeweiligen Tag, allerdings sind die Zeiten nicht vergleichbar, da jeweils unterschiedliche Testprogramme absolviert wurden.

Gefahren wurde in Silverstone bei sommerlichen Temperaturen, die noch einmal höher als am Grand-Prix-Wochenende zuvor waren. Das Thermometer kletterte am Mittwoch auf 34 Grad Celsius, der Asphalt war sogar bis zu 49 Grad heiß.

Bereits in drei Wochen steht der nächste Pirelli-Test auf dem Plan. Am 28. und 29. Juli testen die Italiener auf dem Hungaroring in Budapest nach dem Grand Prix an gleicher Stelle mit Audi, Alpine und Aston Martin.

Am 1. September müssen die Reifen für die Formel-1-Saison 2027 homologiert werden.

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