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Red Bull bejubelt Verstappens erste Pole: "Albtraum" hat ein Ende

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Red Bull bejubelt Verstappens erste Pole: "Albtraum" hat ein Ende
Autor:
03.08.2019, 15:20

Helmut Marko und Christian Horner sprechen von einer "Erlösung": Max Verstappen hat in Ungarn endlich seine erste Formel-1-Pole geholt

Max Verstappen hat es geschafft: In seinem 93. Formel-1-Qualifying fährt der Niederländer zum ersten Mal auf die Pole-Position. Er krönt sich damit zum 100. Polesetter in der Geschichte der Königsklasse. Dem Red-Bull-Team fällt ein Stein vom Herzen. Helmut Marko spricht wörtlich von einer "Erlösung".

"Gott sei Dank ist das jetzt endlich erledigt, das war schon ein leichter Albtraum", meint der Red-Bull-Motorsportkonsulent nach dem Zeittraining. Verstappen hat damit seinen Quali-Fluch abgelegt. Er war zuvor der Pilot mit den meisten Rennsiegen (sieben), der noch nie auf der Pole stand.

"Max hat sich unglaublich gesteigert von Session zu Session, er war ruhig und hat keinen Fehler gemacht. Er hatte ein bisschen eine Batterieschwäche, aber meine Güte, das ist in dem Fall ganz normal", verrät Marko. Eine "Kleinigkeit" bei der Batterie habe dazu geführt, dass Verstappen im dritten Sektor keine Bestzeit fahren konnte.

Erste Honda-Pole seit Jenson Button 2006

Die "Belastung" sei nun endlich abgefallen. Schon am Freitag war Red Bull "positiv" eingestellt. Der RB15 harmoniere gut mit dem Hungaroring. "Wir haben neue Teile bekommen, die haben auf Anhieb funktioniert. Max hat ein gutes Gefühl gehabt. In allen Sessions waren wir immer unter den Top 2."

Die Pole-Position sei auch eine Bestätigung für den Aufwärtstrend mit Motorpartner Honda. Die Japaner dürfen sich über die erste Formel-1-Pole seit Jenson Buttons erstem Startplatz beim Grand Prix von Australien 2006 in Melbourne freuen.

"Dieses ganze Paket wird immer erfolgreicher und wächst immer mehr zusammen", freut sich der Grazer. Er hält aber auch fest: "Der Kurs ist uns natürlich auch entgegengekommen, weil der Party-Mode von Mercedes hat hier bei weitem nicht die Auswirkung wie zum Beispiel in Monza, wo es deutlich mehr Geraden gibt."

 

Foto: Andrew Hone / LAT Images

Honda habe derzeit noch keinen Party-Modus, der im Qualifying auf wenigen Runden mehr Leistung liefert. Erst mit dem nächsten Motorenupdate in Italien soll dann auch Red Bull in der Lage sein, mehr Power im Zeittraining zu verwenden. Marko dazu: "Ich glaube, die zweite Saisonhälfte kann noch ganz schön spannend werden."

Die Aufbruchsstimmung im Team sei spätestens nach dem zweiten Sieg des Jahres in Deutschland spürbar. "Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wenn die Strecke es zulässt, mit nicht allzu viel Gerade, dann sind wir dabei."

Am Ende schaffte der Niederländer Rang eins um 0,018 Sekunden vor Valtteri Bottas. Vor allem im zweiten Sektor war Red Bull das gesamte Wochenende bereits schnell, Mercedes hingegen im dritten. "Die Abstände sind hier so eng, aber Max war wirklich 'on fire' heute Nachmittag", ist auch Christian Horner begeistert.

Verstappen: "Das Auto ist heute geflogen!"

"Er war fast in jedem Abschnitt Schnellster im Qualifying. Diese letzte Runde war wirklich beeindruckend. Er musste die letzte Kurve wirklich perfekt hinkriegen, weil Valtteri womöglich bis Kurve 13 leicht vorn war. Aber er hat es geschafft. Das ist fantastisch, dass er jetzt seine erste Pole hat."

Ohne Honda hätte man dieses Ziel nicht erreichen können, betont aber auch der Red-Bull-Teamchef. "Das ist wirklich toll und eine große Leistung des gesamten Teams. All die Leute in Milton Keynes und Sakura haben tolle Arbeit geleistet. Das hat uns das heute ermöglicht, auf die Pole zu fahren." Insgesamt ist dies erst die vierte Red-Bull-Pole seit Einführung der Hybrid-Motoren 2014.

 

Im dritten Qualifying-Abschnitt hatte Horner bereits nach der ersten schnellen Runde gehofft, dass Verstappens Zeit reicht. "Es war dann aber offensichtlich, dass alle schneller werden und er sich verbessern müsste. Bottas kam immer näher ran. Es ging wirklich um die letzten Kurven."

Verstappen selbst wirkte nach der Triumphfahrt erleichtert: "Das hat mir noch gefehlt", schmunzelt er. "Das Auto hat sich das gesamte Wochenende gut angefühlt. Aber im Qualifying ist es immer schwierig, wir haben es dennoch geschafft. Das Auto ist heute wirklich geflogen, das war unglaublich."

Mit Bildmaterial von LAT.

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