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Verdacht auf Regelverstoß: Aufregung um Hamilton-Aussage

Hat Mercedes während der Sommerpause verbotenerweise gearbeitet? Diesen Verdacht legte eine Aussage von Lewis Hamilton in Spa nahe ...

Verdacht auf Regelverstoß: Aufregung um Hamilton-Aussage

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton versetzte seinem Mercedes-Team am Rande des Grand Prix von Belgien (Formel 1 2019 live im Ticker) eine Schrecksekunde. Denn am Freitagabend herrschte kurzzeitig Aufregung, als bekannt wurde, dass der Automobil-Weltverband FIA einen Verdacht auf einen Regelverstoß der Silberpfeile untersucht.

Hamilton hatte am Donnerstag bei einem Pressetermin erklärt, dass er während der Sommerpause "in Dialog mit dem Team" war, obwohl das sonst "während der Pause nicht üblich" ist. "Einfach um zu sehen, wie wir uns verbessern können."

Das ist insofern eine problematische Aussage, als während der Sommerpause der Formel 1 ein striktes Arbeitsverbot herrscht. Dieses wurde vor einigen Jahren eingeführt, um den Mitarbeitern der Teams eine Verschnaufpause zu gewähren und die Kosten zu senken. Allerdings gilt das Arbeitsverbot nicht für alle vier, sondern nur zwei Wochen der Sommerpause.

FIA-Rennleiter Michael Masi wurde mit Hamiltons Aussagen konfrontiert und untersuchte diese. Seitens des Mercedes-Teams wurde aber eine plausible Erklärung geliefert: "Lewis hat sich auf die Woche nach Ungarn bezogen. Da war er schon in seiner Sommerpause, während das Team noch bis Freitag arbeitete." Das offizielle Arbeitsverbot begann erst danach.

Die FIA zeigte sich zufrieden mit dieser Erklärung und legte die Angelegenheit wieder zu den Akten. Heute Morgen wurde die Story aber von verschiedenen britischen Medien, darunter der 'Telegraph', aufgegriffen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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