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Doping-Affäre um Andrea Iannone: Analyse der B-Probe ist erfolgt

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Doping-Affäre um Andrea Iannone: Analyse der B-Probe ist erfolgt
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Andrea Iannones MotoGP-Zukunft bleibt unklar: Ergebnis der B-Probenanalyse vom Dienstag noch nicht bekannt - Wie die Chancen für den Aprilia-Piloten stehen

Seit Andrea Iannone vom Motorrad-Weltverband FIM am 17. Dezember wegen einer positiven Dopingprobe suspendiert wurde, ist es still geworden um den MotoGP-Piloten. Der sonst so posting-freudige Italiener schweigt in den sozialen Medien.

In seinem letzten Instagram-Beitrag von vor drei Wochen nahm er Stellung zu den Vorwürfen und zeigte sich unbeeindruckt. "Ich bin total entspannt und möchte meine Fans und Aprilia Racing beruhigen", schrieb er und betonte: "Ich bin offen für jede Gegenanalyse in einer Angelegenheit, die mich überrascht."

Wie in der Zwischenzeit bekannt wurde, nahm Iannone sein Recht wahr, die Analyse der B-Probe zu fordern. Diese soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Dienstag (7. Januar) erfolgt sein. Bisher liegen aber noch keine Ergebnisse öffentlich vor.

Wie Iannones Verteidigung zu argumentieren versucht

Die Erfahrung aus ähnlichen Fällen zeigt allerdings, dass sich das Ergebnis selten umkehrt. Laut 'GPOne.com' arbeitet die Verteidigung von Iannone deshalb daran, eine unbeabsichtigte Aufnahme der verbotenen Substanz, etwa durch eine zufällige Kontamination in Form von Lebensmitteln oder Medikamenten, nachzuweisen.

Das würde die mögliche Sperre - es drohen bis zu vier Jahre - erheblich reduzieren. Dafür muss jedoch genau dokumentiert werden, wie die Substanz in den Körper von Iannone gelangt sein könnte und dass die Aufnahme ungewollt erfolgt ist.

Das heißt: Die Absicht des Piloten zu betrügen muss ausgeschlossen werden. Etwa weil die Aufnahme des Stoffes in Zusammenhängen erfolgte, die nicht auf die Steigerung der Leistung abzielten. Wenn so der gute Glaube des Fahrers bewiesen wird, kann es laut 'GPOne.com' auch auf einen einfachen Verweis hinauslaufen.

Aprilia hofft auf rechtzeitige Lösung zum MotoGP-Test

Darauf hofft freilich auch Aprilia. "Für uns ist es fast wichtiger, dass Andrea auf der Strecke ist, um zu testen, als das Risiko einzugehen, ein paar Rennen zu verpassen", wird eine Quelle aus Noale zitiert. Schließlich plant Aprilia, beim MotoGP-Test in Sepang (7. bis 9. Februar) ein komplett erneuertes Motorrad an den Start zu bringen.

Es ist unnötig zu betonen, dass es von entscheidender Bedeutung sein wird, mit beiden Stammfahrern - Iannone und Teamkollege Aleix Espargaro - zu testen. Doch die Zeit drängt und die Beweisführung kann sich erfahrungsgemäß lange hinziehen.

Sollte die B-Probe ebenfalls positiv sein, hat Iannone zunächst die Möglichkeit, gegen seine Suspendierung Einspruch beim Internationalen Disziplinargerichtshof einzulegen. Dieser muss innerhalb von 45 Tagen entscheiden. Lehnt er ab, kann der MotoGP-Fahrer in nächster Instanz zum Schiedsgerichtshof für Sport gehen.

Im schlimmsten Fall zieht sich das über mehrere Monate - nicht nur für Iannone, sondern auch Aprilia der "Worst Case". Sicherheitshalber soll man sich bereits nach Ersatz umgesehen und den bei Avintia ausgemusterten Karel Abraham kontaktiert haben.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Andrea Iannone
Teams Aprilia Racing Team Gresini
Urheber Juliane Ziegengeist