Marc Marquez in Austin wieder sehr schnell, aber "habe kein gutes Gefühl"

Auf dem Circuit of The Americas schüttelt Marc Marquez Bestzeiten aus dem Arm - Das überrascht ihn, denn das Gefühl ist nicht gut und er fährt auch nicht perfekt

Marc Marquez in Austin wieder sehr schnell, aber "habe kein gutes Gefühl"

Marc Marquez hat in den vergangenen Jahren auf dem Circuit of The Americas dominiert. Seit 2013 das erste Mal auf dieser Strecke in Texas (USA) gefahren wird, war er der Mann, den es zu schlagen galt. Sechsmal hat der Honda-Fahrer souverän gewonnen. 2019 führte er ebenfalls schon mit Vorsprung, bis er durch Sturz ausschied.

Die große Frage lautete, ob Marquez auch im Herbst 2021 auf dieser Strecke der Konkurrenz überlegen sein wird, oder ob seine Dominanz durch die Einschränkung seines rechten Arms vorbei ist. Das Freitagtraining zeigte, dass er auf dem Circuit of The Americas immer noch sehr schnell ist.

Im nassen ersten Training stellte Marquez die Bestzeit auf und auch am trockenen Nachmittag war er der Schnellste. Es war aber knapp, denn Ducati-Fahrer Jack Miller hatte nur 0,015 Sekunden Rückstand. Ist für Marquez auf dieser speziellen Strecke wieder alles in Ordnung?

"Ehrlich gesagt war das Gefühl auf dem Motorrad nicht so gut", hält Marquez Freitagabend fest. "Als ich mein Gefühl gespürt habe, habe ich zu mir gesagt, dass ich nicht gut fahre. Aber als ich dann in die Box gekommen bin, habe ich gesehen, dass ich vorne bin."

"Das ist seltsam. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, aber nicht mit der Performance und dem Gefühl. Früher war meine Stärke hier der erste Sektor. Jetzt verliere ich dort sehr viel. In den Kurven 3, 4, 5, 6 kann ich die Richtung nicht ändern, ich bin immer zu spät dran."

Marc Marquez

Vom Gefühl her fuhr er im Training keine guten Linien

Foto: Motorsport Images

Trotzdem reichte es für die Tagesbestzeit, womit Marquez trotz der Schwierigkeiten zufrieden ist: "Okay, die Rundenzeit hat gepasst. Ich hoffe, dass es morgen etwas regnet, damit ich das Wochenende besser überstehe."

Denn die vielen Bodenwellen sorgen für Probleme und Chattering. Die Fahrer müssen kämpfen, um ihre Maschinen unter Kontrolle zu halten. Könnte das für Marquez mit Blick auf den Rennsonntag zu einem Problem werden, dass er vielleicht die Renndistanz nicht übersteht?

"Selbst wenn man fit ist, dann ist es schwierig, das Rennen in guter Verfassung zu beenden. Sie haben die Gegengerade neu asphaltiert. Das hilft, um sich etwas auszuruhen. Aber es ist ein körperlich anstrengender Kurs."

Er will sich seine Kräfte einteilen und hofft deshalb auf den für Samstag angekündigten Regen: "Mal sehen wie es am Samstag läuft. Ich muss versuchen, das gleiche Level zu halten und mich zu verbessern, denn das werden die anderen Fahrer tun."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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