Marc Marquez nach Motegi-Pole: "Kleine Errungenschaften wie diese ..."

Marc Marquez sieht in seiner ersten Pole nach Comeback "einen Schub vor allem für 2023" - 2022er-Honda macht weiter Probleme - Arm noch ein Fragezeichen

Marc Marquez nach Motegi-Pole: "Kleine Errungenschaften wie diese ..."
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Mehr als 1.000 Tage hat es gedauert, bis Marc Marquez wieder mal eine MotoGP-Pole feiern durfte. Am Samstag ist dem Honda-Werkspiloten genau das im verregneten Qualifying zum Grand Prix von Japan 2022 in Motegi gelungen. In der laufenden Saison ist Marquez damit bereits der neunte unterschiedliche Polesetter.

Seine zuvor letzte Pole hatte Marquez vor drei Jahren ebenfalls in Motegi erzielt. Es war damals das erste Rennwochenende, das er als achtmaliger Motorrad-Weltmeister in Angriff nahm. Den WM-Titel hatte er beim vorangegangenen Rennen in Buriram (Thailand) fixiert.

Ein Dreivierteljahr später begann beim coronabedingt verschobenen MotoGP-Saisonauftakt 2020 in Jerez dann Marquez' langer Leidensweg mit vier Operationen am rechten Oberarm.

Der Leidensweg von Marc Marquez seit 2020:
Der Leidensweg von Marc Marquez seit 2020:
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Sechs WM-Titel in sieben Jahren allein in der Königsklasse MotoGP, aber seit 2020 auch jede Menge schwere Rückschläge. In unserer Fotostrecke beleuchten wir den Leidensweg von Marc Marquez im Anschluss an seinen bisher letzten WM-Titel:

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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Die mit Abstand schwierigste Phase in Marc Marquez' professioneller Rennfahrerkarriere beginnt am 19. Juli 2020 beim coronabedingt verschobenen MotoGP-Saisonauftakt, dem Grand Prix von Spanien in Jerez. Alles beginnt mit einem harmlosen Ausrutscher. In der fünften Runde …

Foto: Repsol Media

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… kommt Marquez in Führung liegend in Kurve 4 von der Piste ab und rodelt mit seiner Honda RC213V durchs Kiesbett. Als 16. reiht er sich wieder ins Feld ein und startet von dort eine furiose Aufholjagd. Die aber nimmt ein böses Ende. In der 22. Runde …

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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… liegt Marquez schon wieder an dritter Stelle und macht sich Hoffnungen, auch Maverick Vinales (Yamaha) und Spitzenreiter Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) noch zu überholen. Doch in Kurve 4, wo er zuvor ausgeritten war, kommt es zum Unglück. Marquez stürzt per Highsider und verletzt sich am rechten Arm. Wie sich herausstellt, ...

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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... ist der Oberarmknochen gebrochen. Am Dienstag (21. Juli) wird Marquez in Barcelona operiert. Er bekommt eine Titanplatte eingesetzt. Damit nimmt das Drama seinen Lauf. Nur eine Woche nach dem Spanien-GP findet in Jerez der Andalusien-GP statt. Für den erhält Marquez nur zwei Tage nach der OP die Starterlaubnis von den MotoGP-Ärzten.

Foto: MotoGP

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Am Freitag setzt Marquez noch aus, aber am Samstag (25. Juli) sitzt er tatsächlich wieder auf seiner Werks-Honda. Doch nach 28 Runden in zwei Trainings (FT3 und FT4) zieht er die Reißleine. Die Schmerzen im frisch operierten Arm sind beim Fahren zu stark. Marquez gibt das Wochenende unmittelbar vor dem Qualifying auf. Damit …

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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… ist nicht nur das zweite Jerez-Wochenende für Marquez gelaufen, sondern sogar die komplette Saison 2020. Am 3. August, knapp zwei Wochen nach der ersten OP, wird Marquez in Barcelona ein zweites Mal am rechten Oberarm operiert. Grund: Die eingesetzte Titanplatte ist durch Belastung beschädigt worden.

Foto: Honda Racing

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In der offiziellen Erklärung von Honda heißt es, Marquez habe sich die Titanplatte beim Öffnen einer großen Glastür (Französisches Fenster) in seinem Haus beschädigt. Im Fahrerlager aber gibt es Vermutungen, dass die Belastungen vom Fahren am Samstag des zweiten Jerez-Wochenendes kamen. Fakt ist: Die zweite OP bleibt nicht die letzte.

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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Die Genesung des Oberarms schreitet im Sommer und Herbst 2020 langsamer voran als erwartet. Ende September besucht Marquez den Grand Prix von Katalonien in Barcelona, fahren aber kann er nicht. Am 3. Dezember, genau vier Monate nach der zweiten OP, wird der Honda-Werkspilot ein drittes Mal operiert. Diese dritte OP …

Foto: Repsol Media

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… findet in Madrid statt und wird von einem anderen Ärzteteam durchgeführt. Die ursprünglich eingesetzte Titanplatte wird entfernt und durch eine neue ersetzt. Außerdem wird Knochenmark aus der Hüfte in den Arm transplantiert. Aufgrund des Zeitpunkts Dezember steht fest, dass Marquez auch den MotoGP-Saisonauftakt 2021 verpasst.

Foto: Repsol Media

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Sein Comeback nach drei Operationen gibt Marquez beim dritten Rennen der Saison 2021, dem Grand Prix von Portugal in Portimao. Abgesehen von ein paar Testfahrten mit einer Honda RC213V-S (Replika des MotoGP-Bikes für die Straße) ist …

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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… der Freitag in Portimao (16. April 2021) Marquez' erster Einsatztag auf einem Motorrad seit dem vorzeitig abgebrochenen Samstag des zweiten Jerez-Wochenendes (25. Juli 2020). Bei seinem Comeback nach fast neun Monaten Pause fährt Marquez am Freitag auf P6. Tags darauf im Qualifying …

Foto: MotoGP

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… wird Marquez ebenfalls Sechster und startet sein Comeback-Rennen somit aus der zweiten Reihe. Im Rennen am Sonntag absolviert er alle 25 Runden und belegt den siebten Platz. Diese Zielankunft am 18. April 2021 ist Marquez' erste seit seinem Sieg vom 17. November 2019 in Valencia, dem damaligen Saisonfinale.

Foto: Honda Racing

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Im weiteren Verlauf der Saison 2021 stellt sich heraus, dass Marquez mit dem dreimal operierten rechten Oberarm vor allem die Rechtskurven noch Probleme bereiten. Er kann die Honda RC213V nicht so fahren wie er das zu seinen besten Zeiten gewohnt war.

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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Bei drei aufeinanderfolgenden Rennen - Le Mans, Mugello, Barcelona - scheidet Marquez mit Sturz aus. Doch es gibt für den Honda-Werkspiloten inmitten der schwierigsten Phase seiner Karriere auch Lichtblicke. Denn bei seinem sechsten Rennen nach dem Comeback, …

Foto: Dorna Sports

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… dem Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring, erringt Marquez am 20. Juni 2021 einen triumphalen Sieg. Es ist sein erster seit Valencia 2019. Auf dem Sachsenring baut er seine Erfolgsserie auf insgesamt elf aufeinanderfolgende Siege (inklusive 125er- und Moto2-Klasse) aus.

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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Dass es auf dem Sachsenring überwiegend Linkskurven gibt, kommt Marquez entgegen. Die folgenden Rennen gestalten sich wieder deutlich schwieriger. Als es im September auf die nächste Strecke geht, die links herum gefahren wird, nämlich Aragon, unterliegt Marquez im Kampf um den Sieg nur ganz knapp gegen Francesco Bagnaia (Ducati).

Foto: Dorna Sports

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Und zwei Rennen später erzielt Marquez auf dem ebenfalls gegen den Uhrzeigersinn befahrenen Circuit of The Americas in Austin seinen zweiten Saisonsieg 2021. Es kommt noch besser, denn beim nächsten Rennen gewinnt Marquez auch auf einer Strecke, die rechts herum gefahren wird. Beim …

Foto: Dorna Sports

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… Grand Prix der Emilia-Romagna in Misano am 24. Oktober 2021 siegt Marquez erstmals seit zwei Jahren auf einer im Uhrzeigersinn befahrenen Strecke. Sein zuvor letzter diesbezüglicher Sieg gelang beim Grand Prix von Japan in Motegi am 20. Oktober 2019. Doch nach dem Misano-Triumph gibt es direkt wieder einen schweren Rückschlag, denn …

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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… am 30. Oktober 2021, nur sechs Tage nach dem Sieg in Misano, stürzt Marquez ganz in der Nähe seines Hauses beim Offroad-Training mit einer Motocross-Maschine. In der ersten Mitteilung des Honda-Teams, die drei Tage später versendet wird, ist zunächst nur von einer leichten Gehirnerschütterung die Rede. Aber wie sich herausstellt, …

Foto: Honda Racing

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… leidet Marquez infolge des Sturzes auch an Sehstörungen. Er sieht auf dem rechten Auge doppelt (Diplopie). Genau dieses Problem hatte Marquez zehn Jahre zuvor schon einmal gehabt. Damals war ein Sturz am Moto2-Wochenende des Grand Prix von Malaysia 2011 in Sepang der Grund gewesen.

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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Marquez hatte damals die letzten beiden Rennen der Moto2-Saison 2011 (Sepang und Valencia) verpasst. Weltmeister wurde nicht der Spanier, sondern Stefan Bradl (im Hintergrund). Der Deutsche wiederum springt seit 2020 im MotoGP-Werksteam von Honda regelmäßig als Ersatzpilot für Marquez ein, wenn dieser mal wieder verletzt ist.

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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Infolge der erneuten Sehstörungen nach dem Motocross-Sturz verpasst Marquez die letzten beiden Rennen der MotoGP-Saison 2021 (Portimao 2 und Valencia). Somit verpasst er in jener Saison vier Rennen, weil er die ersten beiden (Losail 1 und Losail 2) infolge seiner dritten Armoperation verpasst hatte.

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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Beim Saisonauftakt 2022, dem Grand Prix von Katar in Losail, gibt Marquez sein Comeback. Mit der brandneuen Honda RC213V belegt er den fünften Platz. Aber der nächste schwere Rückschlag kommt direkt am zweiten Rennwochenende der Saison. Denn …

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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… im Warm-Up zum Grand Prix von Indonesien in Mandalika hat Marquez einen heftigen Highsider. Bei diesem Sturz zieht er sich abermals eine Gehirnerschütterung zu. Er verpasst sowohl das Rennen in Mandalika als auch das darauffolgende, den Grand Prix von Argentinien in Termas de Rio Hondo. Immerhin: Die Sorge, …

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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… dass es auch nach dem Mandalika-Sturz wieder zu Sehstörungen kommen könnte, bewahrheitet sich nicht. Sein erneutes Comeback gibt Marquez beim Grand Prix von Amerika in Austin. Dort und bei den vier folgenden Rennen kommt er ins Ziel, kann aber nicht ganz vorne mitkämpfen. Der rechte Arm ist noch immer nicht stark genug. Und so treffen ...

Foto: MotoGP

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… Marquez und Honda mitten am laufenden Mugello-Wochenende die Entscheidung für eine vierte Operation am rechten Arm. Der Eingriff erfolgt am 2. Juni 2022 in Rochester (Minnesota) in den USA. Es wird eine Osteotomie durchgeführt. Der Oberarmknochen wird durchtrennt, rotiert und in etwas anderer Lage mit einer neuen Platte fixiert.

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

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Wann Marc Marquez nach seiner mittlerweile vierten Oberarm-Operation innerhalb von weniger als zwei Jahren sein (erneutes) MotoGP-Comeback geben wird, steht Anfang Juli 2022 noch nicht fest.

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images


"Ja, es ist nur eine Pole und die ist im Regen gelungen. Aber wenn man bedenkt, was ich durchgemacht habe und wenn man die aktuelle Situation bei uns bei Honda bedenkt, dann ist das natürlich eine sehr willkommene Abwechslung für uns", sagt Marquez in der Pressekonferenz nach dem Qualifying in Motegi und wiederholt damit großteils seine Worte, die er schon im Parc Ferme ausgesprochen hatte.

Vierte Operation "schon jetzt ein Sieg", aber ...

"Kleine Errungenschaften wie diese sind es, was wir im Moment brauchen, um wieder Motivation zu finden", spricht Marquez für die gesamte Honda-Truppe, die sich in der aktuellen Saison extrem schwer tut. Marquez selbst ist trotz dessen, dass er acht von 15 bisherigen Saisonrennen gar nicht bestritten hat, noch immer der punktbeste Honda-Fahrer in der MotoGP-Gesamtwertung 2022.

Auf Nachfrage, ob die Pole ein Beleg dafür sei, dass die Anfang Juni durchgeführte vierte Operation an seinem rechten Oberarm ein Erfolg war, antwortet Marquez: "Die jüngste Operation ist für mich schon jetzt ein Sieg. Abseits der Strecke habe ich wieder ein normales Leben. Es ist nicht mehr so, dass ich ständig Schmerzen spüre. Somit ist die jüngste Operation schon jetzt ein Erfolg."

Marc Marquez

Die Spuren von vier Operatioinen sind an Marquez' rechtem Oberarm klar zu erkennen

Foto: Motorsport Images

"Was wir noch verstehen müssen", so Marquez weiter, "das ist, ob die Operation auch für mein Leben als Profirennfahrer ein Erfolg war. Das können wir jetzt aber noch nicht sagen, weil wir noch nicht wissen, was die maximale Performance des Arms sein wird. Die Antwort darauf werden wir erst im Winter kennen."

2022er-Honda hat "immer noch die gleichen Schwächen"

Dass völlig unabhängig von seinem Arm und den noch nicht wieder vollständig aufgebauten Muskeln vor allem die aktuelle Honda RC213V noch immer die Schwächen aus der Frühphase der Saison hat, das ist Marquez direkt bei seiner Rückkehr in den Sattel vor wenigen Wochen aufgefallen.

"Als ich in Misano [beim Test] zum ersten Mal nach drei Monaten wieder auf dieses Motorrad gestiegen bin, wurde mir sofort klar, dass die Schwächen des Bikes immer noch genau die gleichen sind. Und deshalb habe ich mich bei Honda stark darüber beschwert", bekennt Marquez, der jeden seiner sechs WM-Titel in der Königsklasse mit einer Honda RC213V eingefahren hat.

Marc Marquez

Im Regen von Motegi konnte Marquez die Schwächen der RC213V umfahren

Foto: Motorsport Images

Im verregneten Qualifying am Samstag in Motegi war Marquez in der Lage, die Schwächen der Honda zu umfahren und auf die Pole zu fahren. "Das Motorrad hat ja nicht nur Schwächen, sondern auch Stärken", sagt er und erklärt: "Bei schnellen Richtungswechseln lässt sich das Motorrad nicht so umlegen wie ich mir das vorstelle. Hier aber haben wir es mit einer Stop-and-Go-Strecke zu tun. Und da konnte ich heute das volle Potenzial des Bikes ausspielen, vor allem mit einem frischen Reifen."

Keine Erwartungen für das Rennen

Auf Nachfrage, ob er sich von der im Regen erzielten Pole in einem Rennen auf trockener Piste am Sonntag Chancen auf einen Podestplatz ausrechnet, antwortet Marquez aber direkt: "Nein. Morgen werden wir wieder in den Bereich zurückfallen, der für uns momentan der natürliche ist. Natürlich würde ich am liebsten um die Top 5 mitfahren, aber dafür ist die Zeit noch nicht reif."

Marc Marquez

Auf trockener Piste rechnet Marquez damit, dass er zügig überholt wird

Foto: Motorsport Images

"Das Rennen wird sehr lang", blickt Marquez auf die 24 Runden voraus und rechnet mit "Problemen, die Renndistanz durchzustehen, denn das habe ich direkt am Freitag gemerkt". Die Zielsetzung des Rückkehrers lautet daher: "Ich werde natürlich vom einen oder anderen überholt werden. Ich will einfach meinen Platz im Rennen finden und will ein konstantes Rennen fahren."

Und so bezeichnet Marquez die am Samstag herausgefahrene Pole für sich und Honda als "einen Schub vor allem für 2023, nicht für jetzt".

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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