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Neil Hodgson legt Scott Redding Moto2-Rückkehr nahe

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Neil Hodgson legt Scott Redding Moto2-Rückkehr nahe
Co-Autor: Jamie Klein
21.08.2018, 06:39

Die Zukunft von Scott Redding ist weiter offen: Laut Landsmann Neil Hodgson wäre ein Wechsel in die Superbike-WM mit großen Gefahren verbunden

Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini

Scott Redding hat sich noch nicht entschieden, welchen Weg seine Karriere nach der laufenden Saison einschlagen wird. Bei Aprilia wird der Brite nach dem Saisonfinale in Valencia durch Andrea Iannone ersetzt, der von Suzuki kommt. Redding verhandelt mit Teams in der Moto2, der Superbike-WM und der Britischen Superbike-Meisterschaft (BSB). Jede Serie hat Vor- und Nachteile, doch wenn es nach Ex-Superbike-Weltmeister Neil Hodgson geht, dann ist klar, was die beste Entscheidung wäre.

Hodgson rät von einem Wechsel in die WSBK ab. "Das Problem bei der Superbike-WM ist, dass keine guten Plätze übrig sind. Es gibt keinen Grund, sich für einen Platz in einem nicht konkurrenzfähigen Team zu entscheiden. Die Superbike-WM ist sehr hart umkämpft. Wenn er sich für einen Platz in einem B-Team entscheidet, dann bedeutet das, dass er Wochenende für Wochenende um zwölfte Plätze kämpft. Das macht keinem Fahrer Spaß", erklärt der Superbike-Weltmeister der Saison 2003 gegenüber 'Motorsport.com'.

Die Moto2 wäre für Redding die bessere Alternative, glaubt Hodgson: "Die Moto2 ist eine ausgeglichene Klasse, vor allem im kommenden Jahr auf Grund des Wechsels zu Triumph. Er hätte keinen Nachteil. Wenn ich er wäre, dann würde ich mich dafür entscheiden. Ich kenne seine Pläne aber nicht."

Redding nahm von einer Rückkehr in die Moto2 Abstand, weil er sich durch seine Größe und sein Gewicht benachteiligt fühlt. Neben Redding wird auch Bradley Smith im kommenden Jahr nicht mehr zu den Fixstartern der MotoGP zählen. Lediglich Cal Crutchlow vertritt das Vereinigte Königreich, doch der LCR-Pilot wird nicht mehr ewig in der MotoGP antreten.

"Für die Briten ist es in der Königsklasse schwierig. Es ist nicht einfach, denn es steigen nicht viele Briten auf", stellt Hodgson besorgt fest. "Cal berichtete mir, dass er nur noch ein paar Jahre fahren wird. Danach will er sich zur Ruhe setzen. Es könnte also eintreten, dass wir keine Briten in der Königsklasse haben." Mit dem British-Talent-Cup gibt es eine gut organisierte Nachwuchsserie, doch bis die Fahrer aus dieser Klasse für die Königsklasse bereit sind, vergehen noch ein paar Jahre.

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