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Pol Espargaro mit KTM in den Top 6: "Sind jetzt auf dem Niveau der anderen"

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Pol Espargaro mit KTM in den Top 6: "Sind jetzt auf dem Niveau der anderen"
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KTM-Pilot Pol Espargaro verpasst das Podium in Jerez um eine Sekunde: Im Rennen beißt sich der Spanier an der Ducati von Andrea Dovizioso die Zähne aus

KTM durfte beim Saisonauftakt der MotoGP in Jerez über Platz sechs von Pol Espargaro jubeln (zum Rennbericht). Aber es wäre noch mehr möglich gewesen, denn Platz drei lag für Espargaro in Reichweite. "Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Man will immer mehr und zum Podium fehlte uns nur eine Sekunde", kommentiert der Spanier.

"Es war sehr eng. Im Rennen hatte ich das Gefühl, Maverick (Vinales) einholen zu können oder ihm zumindest folgen zu können. Doch dafür hätte ich eine Werks-Ducati überholen müssen. Das war unmöglich. Ich habe hart gekämpft", berichtet Espargaro, der nicht an Andrea Dovizioso vorbeikam.

"Es gab ein Problem mit dem Vorderreifen. Der Druck war ziemlich hoch, weil die Temperatur so hoch war. Hinter Dovi stieg die Temperatur immer weiter an. Ich fuhr immer ein bisschen versetzt, um den Vorderreifen abzukühlen. Als ich ihn überholen wollte, musste ich in seinem Windschatten fahren. Doch dann stieg die Temperatur des Vorderreifens stark an", erklärt der KTM-Pilot.

Pol Espargaro

Überholen war schwierig, denn der Vorderreifen neigte dazu, zu überhitzen

Foto: Motorsport Images

"Auf den Geraden nahm er mir ein paar Meter ab. Deshalb musste ich nach dem Bremsen eine weite Linie wählen. Er überholte mich immer wieder", berichtet Espargaro. "Ich konnte ihn nicht überholen, obwohl ich zwei oder drei Zehntelsekunden pro Runde schneller war als Dovi. Vielleicht wäre ein Podium möglich gewesen. Aber ich kam einfach nicht vorbei. Mit ein bisschen mehr Topspeed könnte ich in Zukunft vielleicht an einer Ducati vorbeiziehen."

KTM "überall schneller als die Ducati" - nur nicht auf den Geraden

"Wir sind überall schneller und verlieren nur auf den Geraden auf die Ducati. Ich schwöre, dass wir auf der Bremse und am Kurveneingang schneller sind. Zudem ist unsere Kurvengeschwindigkeit höher. Vielleicht ist deren Traktion ein bisschen besser. Es scheitert nur am Topspeed. Er (Dovizioso) war langsamer als ich. Das sage ich nicht, um gut dazustehen. Es ist die Wahrheit", so Espargaro.

Fotostrecke
Liste

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing, Franco Morbidelli, Petronas Yamaha SRT

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing, Franco Morbidelli, Petronas Yamaha SRT
1/7

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
2/7

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
3/7

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing, Iker Lecuona, Red Bull KTM Tech 3

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing, Iker Lecuona, Red Bull KTM Tech 3
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
5/7

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Marc Marquez, Repsol Honda Team, Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Marc Marquez, Repsol Honda Team, Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
6/7

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing, mit Paul Trevathan

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing, mit Paul Trevathan
7/7

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

"Ich hatte auch das Gefühl, stärker als Morbidelli zu sein. Ich verlor die (fünfte) Position, als ich versuchte, Miller in der letzten Kurve zu überholen. Es gab das gleiche Problem. Er beschleunigte besser als ich. Ich musste später bremsen, um an ihm vorbeizugehen. Doch der Vorderreifen war in der letzten Kurve der letzten Runde super heiß. Ich musste weit gehen und Morbidelli nutzte das. Er war aber nicht schneller als wir", ist Espargaro überzeugt.

KTM jetzt ein ernst zu nehmender Gegner

In Jerez wurde offensichtlich, dass KTM von 2019 zu 2020 ein Fortschritt gelungen ist. "Wir sind jetzt auf dem Niveau der anderen, zumindest hier in Jerez. Teilweise sind wir sogar schneller. Wenn ich für mich fahren konnte, war ich bis zu vier Zehntelsekunden schneller", kommentiert Espargaro.

Pol Espargaro

Die Testarbeit im Winter hat sich ausgezahlt

Foto: Motorsport Images

"Alle KTM-Piloten waren ziemlich schnell. Brad (Binder) war sehr schnell, Miguel (Oliveira) auch. Alle vier KTMs waren stark, vor allem beim Renntempo", freut sich Espargaro. Auf eine Entwicklung musste der KTM-Pilot aber noch verzichten: Im Gegensatz zur Konkurrenz hat KTM noch keine Startvorrichtung.

"Ich warte noch auf die Startvorrichtung. Sie arbeiten noch daran. Wir begannen ein bisschen später damit. Sie haben voll zu tun damit", erklärt Espargaro, der nach dem Erfolgserlebnis am Sonntag für das zweite Jerez-Wochenende große Ziele hat.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Event Jerez 1
Subevent Rennen
Fahrer Pol Espargaro
Urheber Sebastian Fränzschky