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MotoGP GP Katar

Stefan Bradl: „Punkte wären möglich gewesen"

Stefan Bradl stürzte im Rennen von Katar. Die Analyse des Deutschen fällt aber trotzdem positiver aus als erwartet.

Toni Börner

Toni Börner

Bearbeitet: 23.03.2016, 12:44

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Stefan Bradl, Aprilia Gresini Racing Team, Aprilia

Stefan Bradl, Aprilia Gresini Racing Team, Aprilia

Stefan Bradl, Aprilia Gresini Racing Team, Aprilia

Stefan Bradl, Aprilia Gresini Racing Team, Aprilia

Stefan Bradl, Aprilia Gresini Racing Team, Aprilia

Stefan Bradl, Aprilia Racing Team Gresini

Der Saisonauftakt von Katar hat bei Aprilia nur noch einmal bestätigt, was bei den Tests im Winter jedem klar geworden sein durfte: Der italienische Hersteller hängt im eigenen Entwicklungszeitplan weit hinterher.

Den zweiten offiziellen Test auf Phillip Island hatten die Italiener mit Stefan Bradl und Alvaro Bautista ausgelassen, dafür schob man das erste Roll-Out mit der neuen RS-GP auf dem Losail International Circuit bei einem Privat-Test ein.

Es folgte noch der offizielle Test aller in Katar und dann das Rennwochenende. Und die ernüchternde Gewissheit: Auf die Spitze verliert Aprilia mit beiden Fahrern rund zwei Sekunden pro Runde.

Der Deutsche Bradl baute am Sonntag zu Rennbeginn gleich einen Fehler ein, rappelte sich wieder auf, stürzte dann aber elf Runden vor Schluss.

Alle Fotos von Stefan Bradl in Katar

„Ich hatte einen guten Start, habe dann aber nach einem Verbremser in der ersten Kurve der zweiten Runde auch wieder viel verloren“, so Bradl am Sonntagabend. „Ich habe dann versucht, Druck aufzubauen und das Gefühl für Motorrad und Reifen wurde Runde für Runde besser.“

Zeittechnisch ging etwas vorwärts. „Ich bin zum ersten Mal an diesem Wochenende eine 56er Zeit gefahren. Gegen Halbzeit des Rennens sind mir dann in Kurve 15 beide Räder weggerutscht. Ich kann mir noch nicht genau erklären, warum.“

„Der Sturz war echt komisch, denn der ist in der Kurvenmitte direkt am Scheitelpunkt passiert. Es ist eigentlich fast mehr das Hinterrad als das Vorderrad weggerutscht. Tja, schade.“

„Mir geht’s aber gut, das war ein ganz easy Crash, aber so haben wir den bisher noch nicht gehabt.“

„Eigentlich habe ich während des Rennens ein ganz gutes Gefühl aufbauen können mit den Reifen und der Situation und den ganzen Umständen. Am Anfang war es nämlich sehr rutschig, vielleicht von den Dunlops der vorherigen Klassen.“

„Aber ich bin dann besser reingekommen, nur habe ich mich in Kurve eins der zweiten Runde extrem verbremst. Aber das ist jetzt nichts Dramatisches.“

„Ich hätte das Rennen schon gern zu Ende gefahren, auch, um zu lernen, aber im Prinzip ist es so, wie es ist. Jetzt versuchen wir, das beim nächsten Rennen besser zu machen.“

Mit seiner grundsätzlichen Pace war der Deutsche nicht so unzufrieden, auch, weil man sich über das ganze Wochenende hinweg immer wieder steigern konnte.

„Es war eigentlich nicht so schlecht, ich bin ja auch das erste Mal am ganzen Wochenende eine 1:56 gefahren. Von dem her war das Prinzip auch die richtige Richtung, die wir eingeschlagen haben.“

 

Stefan Bradl, Aprilia Gresini Racing Team

Stefan Bradl, Aprilia Gresini Racing Team

Photo by: Toni Börner

„Wir haben noch mal voll umgebaut vor dem Rennen, elektronisch, am Fahrwerk ein bisschen. Das war im Prinzip ok. Jetzt versuchen wir die gesammelten Informationen mit zum nächsten Rennen zu nehmen und es dort besser zu machen.“

Nach seinem Fahrfehler konnte Bradl auch auf die Leute vor sich wieder aufschließen. „Ich glaube Alvaro habe ich auf jeden Fall gesehen und war nicht so weit weg, Tito hat ein bisschen verloren. Punkte wären auf jeden Fall pünktlich gewesen. Tja, schade, dass es so gekommen ist, aber so ist es nun einmal. Ich kann mittlerweile ein Lied davon singen.“

„Jetzt versuchen wir in Argentinien vom Freitag weg so viel und so gut wie möglich zu arbeiten, damit wir auch ins Ziel kommen und besser abschneiden, als hier.“

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