Tom Lüthi: Startplatz 18 beim MotoGP-Debüt

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Tom Lüthi: Startplatz 18 beim MotoGP-Debüt
Autor: Sebastian Fränzschky
Co-Autor: خضر الراوي
17.03.2018, 18:32

Drittbester Rookie im Q1: Der Marc-VDS-Pilot steht in Katar mit Ex-Moto2-Weltmeister Tito Rabat und Aprilia-Pilot Scott Redding in Startreihe sechs.

Thomas Luthi, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
Thomas Luthi, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
Thomas Luthi, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS

Marc-VDS-Pilot Tom Lüthi zeigte im Qualifying zum Grand Prix von Katar in Losail eine solide Leistung und fuhr im Q1 die achtbeste Zeit. Mit Startplatz 18 war der Schweizer zufrieden. Hinter Teamkollege Franco Morbidelli und Tech-3-Pilot Hafizh Syahrin wurde Lüthi drittbester Rookie. Takaaki Nakagami (Honda) und Xavier Simeon (Ducati) stehen auf den beiden letzten Startplätzen.

"Es war ein Schritt nach vorn für mich, vor allem hinsichtlich der Rundenzeit", kommentiert Lüthi, der den Losail International Circuit im Q1 in 1:55.381 Minuten umrundete. "Das erste Qualifying meiner MotoGP-Karriere verlief gut, wirklich gut."

"Es war ungewohnt, weil wir nur die 15 Minuten zur Verfügung hatten. In diesen Qualifyings dreht sich alles um die richtige Strategie. Ich kann mich glücklich schätzen, dass das Team sehr viel Erfahrung damit hat. Es gab einen konkreten Plan, wie viele Runden ich fahren sollte, bevor der Reifen gewechselt wird und ich wieder rausfahre. Ich konnte mich voll auf das Fahren konzentrieren und ein bisschen härter pushen", berichtet der Honda-Pilot und fügt hinzu: "Ich konnte mich näher ans Limit herantasten."

"Schritt für Schritt kommen wir näher. Das ist am wichtigsten", freut sich Lüthi. Bis er voll und ganz in der MotoGP angekommen ist, vergeht aber noch etwas Zeit: "Ich benötige noch mehr Zeit, um zu lernen. Es ist ein riesiger Schritt. Der Fahrstil unterscheidet sich. Es müssen andere Linien gefahren werden."

"Wichtig ist auch die richtige Abstimmung. Man muss wissen, wie man mit der Elektronik umgeht. Es ist ziemlich kompliziert", schildert der langjährige Moto2-Pilot. Für das erste MotoGP-Rennen seiner Karriere hat Lüthi ein Ziel: "Ich würde schon gern Positionen gutmachen. Das ist klar." Sollte das gelingen, dann winken beim Debüt Punkte.

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