Honda meidet die Konkurrenz: Bautista und Haslam testen alleine in Aragon

Alvaro Bautista und Leon Haslam testen nicht mit der Konkurrenz im MotorLand Aragon - Beide glauben für den Saisonauftakt an eine Chance

Honda meidet die Konkurrenz: Bautista und Haslam testen alleine in Aragon

In der ersten Mai-Woche testeten Kawasaki, Yamaha und BMW im MotorLand Aragon. Honda und Ducati gingen eigene Wege. Während Ducati in Navarra, der neuen Strecke im Kalender der Superbike-WM, testete, rückte Honda in Aragon aus - nachdem die anderen drei Marken schon zusammengepackt hatten.

Am Donnerstag und Freitag (6., 7. Mai) absolvierte Honda den letzten Vorbereitungstest für den Saisonauftakt vom 21. bis 23. Mai an gleicher Stelle. Alvaro Bautista fuhr an den beiden Tagen jeweils an einem halben Tag. Leon Haslam nutzte eineinhalb Tage seines Testkontingents.

Honda testete einige Entwicklungen, die aus Japan gekommen waren. Außerdem feilte man am Set-up der CBR 1000RR-R für das erste Rennwochenende. Bautista hörte vorzeitig auf, weil er von einem Trainingsunfall Anfang April Schmerzen in der Brust spürte.

"Insgesamt bin ich mit dem Feedback des Motorrads zufrieden", berichtet der Spanier. "Obwohl es sehr heiß war, konnten wir viel testen und haben viele Informationen gesammelt, damit wir hier beim Saisonauftakt konkurrenzfähiger sein werden."

"Im Vergleich zum Barcelona-Test fühlte ich mich körperlich in besserer Verfassung. Auf der anderen Seite bin ich noch nicht bei 100 Prozent. Deshalb haben wir die wichtigste Arbeit erledigt und dann den Test beendet, damit mein Genesungsprozess nicht beeinflusst wird."

Denn direkt im Anschluss an den Saisonauftakt in Aragon steht gleich das zweite Rennwochenende in Estoril (Portugal) auf dem Programm. 2021 wird die zweite Saison der neuen Fireblade sein. Im Vorjahr war die Weiterentwicklung vor allem durch die Coronavirus-Pandemie gehemmt.

Leon Haslam: Konstantere Rundenzeiten erreicht

Kann die Lücke zu Kawasaki und Ducati geschlossen werden? "Wie gesagt", meint Bautista, "ich bin zufrieden mit unserer Arbeit und mit dem Gefühl für das Motorrad und das Team. Für den Saisonauftakt bin ich zuversichtlich und habe ein gutes Gefühl."

Leon Haslam

Leon Haslam absolvierte ein umfangreiches Testprogramm

Foto: Honda

Teamkollege Haslam drehte am ersten Tag nicht zu viele Runden, weil die Mechaniker am Motorrad gearbeitet haben. Am zweiten Tag kam der Brite dann richtig zum Fahren. "Wir mussten viel abarbeiten, aber ich denke, wir haben mit allen Testaspekten gute Schritte gemacht", glaubt der Routinier.

"Unsere Konstanz hat sich verbessert. Das war unsere Priorität. Auch die Rundenzeiten waren trotz der hohen Temperaturen gut. Deshalb bin ich zufrieden", nickt Haslam, der erneut betont: "Wie gesagt, die Konstanz war besser."

"Wir müssen noch andere Bereiche austesten, aber soweit war alles sehr positiv. Obwohl wir nicht so viele Tests wie andere Teams auf dieser Strecke gehabt haben, denke ich, dass wir nahe dran sind. Nun müssen wir vom Testmodus in den Rennmodus umschalten."

Mit Bildmaterial von Honda.

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