Michael van der Mark in Argentinien in den Top 6: "Müssen weiter nach vorn"

BMW-Speerspitze Michael van der Mark mischt in San Juan wieder hinter dem Kampf um die Podestplätze mit - BMW muss den nächsten Schritt machen

Michael van der Mark in Argentinien in den Top 6: "Müssen weiter nach vorn"

BMW-Fahrer Michael van der Mark beendete die drei Argentinien-Rennen der Superbike-WM in den Top 6. Am Samstag kam der Niederländer als Sechster ins Ziel. Anschließend wurde es am Sonntag im Superpole-Rennen Platz fünf und im zweiten Hauptrennen wieder Rang sechs.

Von Samstag auf Sonntag konnte van der Mark den Rückstand auf acht Sekunden fast halbieren. "Wenn man sieht, wo wir am Freitag begonnen haben, dann zeigt es die fantastische, harte Arbeit, die er und seine Crew geleistet haben", lobt Teamchef Shaun Muir.

"Es ist auch eine Bestätigung für die Fortschritte, die wir gemacht haben. Im Hauptrennen acht Sekunden hinter dem Sieger und nur wenige Sekunden hinter den Podiumsplätzen ins Ziel zu kommen zeigt, wie sehr wir das Bike verbessert haben."

Dementsprechend war auch van der Mark "recht zufrieden": "Im zweiten Rennen gelang mir ein guter Start. Es war schön mit den Jungs zu kämpfen, aber mit vollem Tank war es nicht einfach. Wir lernen noch."

Der nächste Schritt zum Podest fehlt noch

In seinem ersten Jahr mit der BMW M1000RR war van der Mark regelmäßig in den Top 10 und auch oft in den Top 6 zu finden. Nur zweimal schaffte er den Sprung auf das Podest. Das war Rang drei im Sprintrennen in Donington und der Sieg im Sprintrennen in Portimao.

Michael van der Mark

In einem Hauptrennen stand Michael van der Mark bisher nicht auf dem Podest

Foto: Motorsport Images

Aus eigener Kraft ist BMW noch nicht ganz in der Lage, immer um die Podestplätze mitkämpfen zu können. "Es ist der schwierigste Schritt", meint van der Mark. "Schwierig zu sagen, was wir machen können. Manchmal können wir das Podium riechen. Das verleiht Motivation."

Es ist eine Situation, die der 28-Jährige aus der Vergangenheit kennt. Auch mit Ten-Kate-Honda war es schwierig, um Siege zu kämpfen. Anschließend war in vier Yamaha-Jahren eine echte WM-Chance nie in Reichweite.

"Ich glaube, man kann es am besten mit Yamaha vergleichen. Dort gab es im ersten Jahr auch viele Höhen und Tiefen. In diesem Jahr war ich nicht oft auf dem Podium, aber ich glaube, wir sind insgesamt stärker als im ersten Yamaha-Jahr."

Eugene Laverty fährt hinterher

Vor dem letzten Rennwochenende auf dem neuen Mandalika-Kurs in Indonesien ist van der Mark WM-Sechster. Aber das interessiert ihn nicht: "Ich möchte gewinnen und auf das Podest. Ob ich in der WM Sechster oder Siebter bin, darauf schaue ich gar nicht. Wir müssen weiter nach vorne."

Eugene Laverty

Im Sonntagsrennen verpasste Eugene Laverty die WM-Punkteränge

Foto: BMW Motorrad

Die zweite BMW im Feld wurde in Argentinien wieder von Eugene Laverty gesteuert. Der Ersatz für Tom Sykes belegte die Plätze 13, 15 und 16. "Im Training sind er und Michael zusammen gefahren, und sie haben Plätze getauscht, um zu sehen, wo Eugene Probleme hat", analysiert Muir.

"Aber es scheint, dass wir das nicht in eine passende Abstimmung umsetzen konnten. So hatte Eugene sowohl im Superpole-Rennen als auch im Hauptrennen zu kämpfen. Es ist schade für ihn, da er wesentlich bessere Resultate als diese verdient hätte."

"Ich konnte kaum Fortschritte machen", sagt Laverty selbst. "Wir haben Änderungen am Bike vorgenommen, um mein Gefühl zu verbessern, aber der große Durchbruch ist uns nie gelungen. Auch war es eine bittere Pille für mich, das letzte Rennen außerhalb der Punkte zu beenden. Von daher bin ich über meine Performance enttäuscht."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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