Formel-1-Liveticker: Das Sprint-Qualifying in Miami
Miami-Freitag in der Analyse: McLaren durchbricht Mercedes-Dominanz
Live-Gesamtwertung
Bericht
Liveticker
Feierabend
Wir wechseln einmal durch: Hier ist Feierabend, weiter geht es jetzt auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit der Videoanalyse zum Miami-Freitag.
Morgen sind wir dann mit einer neuen Tickerausgabe zurück. Der Sprint beginnt um 18:00 Uhr MESZ, das Qualifying zum Grand Prix um 22:00 Uhr.
Viel Spaß jetzt mit den Kollegen, schlaft nachher gut und bis dann!
Antonelli: Auf Soft lief es plötzlich
Der WM-Leader berichtet nach P2: "Es war eine ziemlich chaotische Session. Ich hatte große Schwierigkeiten mit dem Auto auf den Medium-Reifen. Ich konnte keine gute Runde hinlegen. Doch auf den Soft-Reifen wurde das Auto plötzlich viel lebendiger."
"Ich habe mich wohler gefühlt. Natürlich war es schade, dass wir die Soft-Reifen in FT1 nicht ausprobieren konnten, aber ich glaube, da war noch ein bisschen Luft nach oben. Aber ich denke, trotz allem war es ein ordentliches Ergebnis."
"Wir werden heute Abend auf jeden Fall alles geben, um herauszufinden, was wir besser machen können, damit wir morgen schneller sind", so der Italiener, der erklärt, Mercedes habe ohnehin mit einem schwierigeren Wochenende gerechnet.
Von daher ist P2 kein schlechtes Ergebnis.
Verstappen: Haben die Lücke halbiert
Der Niederländer ist nach P5 zufrieden und erklärt: "Es fühlt sich harmonischer an. Natürlich gibt es noch Dinge, an denen wir arbeiten. Aber es war ein wirklich positiver Schritt für uns."
"Bei den letzten Rennen lagen wir über eine Sekunde zurück. Ich würde sagen, diesen Rückstand haben wir jetzt fast halbiert", sagt er zufrieden. Heute fehlten "nur" knapp sechs Zehntel auf die Pole-Zeit.
"Im ersten Sektor, also vor allem bei hohen Geschwindigkeiten, sind wir immer noch sehr schwach. Wir wissen also, dass wir daran arbeiten müssen", so der viermalige Weltmeister.
"Aber der Rest schien insgesamt etwas besser zu klappen. Damit bin ich also etwas zufriedener. Zumindest sieht es so aus, als hätten wir uns vom Mittelfeld ein wenig abgesetzt", betont er.
Die weiteren Mittelfeldstimmen
Außer Alpine schaffte es heute kein Team aus dem Mittelfeld in SQ3. Hier eine Zusammenfassung von weiteren Stimmen aus dem Verfolgerfeld:
Nico Hülkenberg (Audi/12.): "Ich denke, es war eine mehr oder weniger saubere Session - nicht gerade 100 Prozent perfekt, aber ich glaube, wir haben mehr oder weniger das Beste daraus gemacht, und das spiegelt wider, wo wir gerade stehen."
Oliver Bearman (Haas/13.): "Es war ein harter Tag, denn wir sind diese Autos noch nie unter so heißen Bedingungen gefahren, und das hat uns vor einige Herausforderungen gestellt. Es war schwierig, das Auto an seine Grenzen zu bringen, und es verhielt sich etwas unberechenbar. Hinzu kam, dass es so viele langsame Kurven gab, sodass ich Mühe hatte, eine Balance zu finden, der ich vertrauen und in der ich richtig Gas geben konnte."
Alexander Albon (Williams/14.): "Ich denke, insgesamt war das das bisher konkurrenzfähigste Qualifying, wenn man sich den Abstand von P1 zu unserer Position ansieht. Wir machen also Fortschritte. Es wird trotzdem ein schwieriges Rennen werden."
Liam Lawson (Racing Bulls/17.): "Ehrlich gesagt war es im Q1 eine Aneinanderreihung von unglücklichen Ereignissen. [...] Ich habe in Kurve 1 die Reifen ruiniert, also habe ich versucht, die zweite Runde mit diesem 'Flatspot' zu fahren. Aber es gab einfach zu starke Vibrationen, und so sind wir leider ausgeschieden. Ich glaube, das Auto hat sich seit heute Morgen tatsächlich verbessert, daher ist es wirklich schade."
Sergio Perez (Cadillac/19.): "Ich glaube, wir haben Fortschritte gemacht, aber im Moment haben wir einfach zu viele Probleme. Im Qualifying habe ich nur eine Runde geschafft, und im Training haben wir viel Zeit auf der Strecke verloren. Wir haben immer wieder diese Probleme, die wir unbedingt in den Griff bekommen müssen – ich denke, das hat im Moment oberste Priorität, damit wir das Gesamtpaket optimal nutzen können."
Alpine im Mittelfeld vorne
Die Franzosen brachten heute beide Autos in SQ3 und vor allem Colapinto ist "happy" mit P8. Damit war er der schnellste Mittelfeldpilot am Freitag. "Ich glaube, wir kommen endlich in einen Rhythmus und finden langsam das Tempo, das uns bisher gefehlt hat", betont er.
"Ich glaube, diese Pause hat uns gutgetan, um sozusagen einen Neustart zu machen, wieder durchzustarten und zu erkennen, woran wir noch arbeiten müssen", so der Argentinier, der ergänzt: "Ich denke Tempo ist im Vergleich zu den Mittelfeldautos stark."
Teamkollege Gasly ist mit P10 weniger zufrieden. "Heute Vormittag war es sehr schwierig. Wir haben festgestellt, dass auf meiner Seite etwas nicht ganz rund läuft, und ich habe viel Wheelspin", berichtet er.
"Leider hatten wir nicht wirklich genug Zeit, um der Sache auf den Grund zu gehen", erklärt er und betont, es gebe für morgen auf jeden Fall noch mehr Potenzial.
Alonso: Immerhin Vibrationen sind besser
Für Aston Martin blieben heute wieder einmal nur die beiden letzten Plätze. Fernando Alonso sagt dazu: "Es gab weniger Vibrationen am Motor, aber leider haben wir die Leistung nicht verbessert."
"[Die anderen Teams] haben ihre Autos seit Japan verbessert, während wir lediglich die Zuverlässigkeit gesteigert haben. Was die Leistung angeht, liegen wir also wahrscheinlich noch ein kleines Stück hinter ihnen zurück", so Alonso.
Tatsächlich ist Aston Martin das einzige Team, das kein Performance-Upgrade mit nach Miami gebracht hat. "Wir nehmen das hin, und unser Programm für dieses Jahr unterscheidet sich ein wenig von dem der anderen", erklärt er.
"Wir müssen jetzt Ruhe bewahren", betont der Spanier. Denn zumindest sind die reduzierten Vibrationen schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.
Leclerc: Softs waren das Problem
In SQ2 war er noch vorne, am Ende wurde es dann aber nur Startplatz vier. "Wir hatten Probleme mit den Reifen", sagt Leclerc bei Sky und berichtet: "Die Medium-Reifen haben sehr gut funktioniert."
"Auf den weichen Reifen war das Gefühl nicht besonders gut, daran müssen wir also noch arbeiten", erklärt er und betont: "Wir wissen, dass wir im Renntempo stärker sind, aber was das Qualifying angeht, gibt es noch einiges zu tun."
Über den morgigen Sprint sagt er: "Ich hoffe, dass wir uns im Rennen wieder nach vorne kämpfen können. Das Tempo dafür haben wir. Mal sehen, ob wir überholen können."
Teamkollege Lewis Hamilton gesteht ebenfalls: "Ich hatte gehofft, dass wir besser abschneiden würden. Aber ja, das Auto fühlte sich nicht besonders gut an."
Russell: McLaren und Ferrari "beeindruckend"
Auch der Brite dürfte mit P6 nicht happy sein. Bei Sky erklärt er: "Es ist schon ziemlich überraschend, welchen großen Sprung McLaren und Ferrari gemacht haben. Das ist verdammt beeindruckend."
"Wir wussten, dass sie den Rückstand wahrscheinlich aufgeholt hatten, aber den ganzen Tag über waren sie schneller als wir", so Russell, der selbst Probleme gehabt habe.
"Miami ist keine Strecke, die ich besonders mag, vor allem nicht bei diesen heißen Bedingungen. Aber es ist ja nur das Sprint-Qualifying. Mal sehen, was der morgige Tag bringt", so der WM-Zweite.
Sein größtes Problem seien heute überhitzende Reifen gewesen. Zudem habe er im kurvigen Mittelsektor nicht die richtige Balance gefunden.
Geldstrafe für Ferrari
Kleine Randnotiz: Leclerc wurde in FT1 in der Boxengasse mit 81,4 km/h geblitzt. Erlaubt sind lediglich 80, macht daher eine Geldstrafe für Ferrari in Höhe von 200 Euro.
Das wird man deutlich besser verschmerzen können als das Qualifyingergebnis mit P4 und P7. Da hatte man nach SQ1 und SQ2 deutlich mehr erwartet.
Norris: McLaren-Updates funktionieren
Der Weltmeister ist zurück an der Spitze und erklärt nach seiner Pole: "Ein perfektes Ergebnis für uns. Eine schöne Belohnung für das Team." Die McLaren-Upgrades an diesem Wochenende scheinen funktioniert zu haben.
"Es ist schön, wieder etwas Grip zu spüren und die Jungs und Mädels zu belohnen, die viel Arbeit in das Projekt gesteckt haben", lobt er, stellt aber auch klar: "Das Wochenende hat gerade erst begonnen."
"Es liegt also noch ein langer Weg vor uns, aber es ist schön, auf diese Weise schon mal ein paar Dinge abhaken zu können", erklärt Norris, der betont, dass die neuen Teile "ein guter Schritt" nach vorne seien.
"Es ist schön, dass sich unsere Einschätzungen als richtig erwiesen haben, und das Team hat es verdient", so der Weltmeister.
Übersicht Sprint-Qualifying
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt das Sprint-Qualifying in Miami und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende der Qualifikation geht es an dieser Stelle wie üblich weiter mit den Stimmen zum Freitag.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!
Brown: Mercedes weiter Favorit
Die Silberpfeile wurden in FT1 etwas unter Wert geschlagen, doch McLaren-Boss Zak Brown glaubt nicht, dass das etwas mit den Upgrades der Konkurrenz zu tun hat.
"Mercedes ist nach wie vor Favorit, aber es sieht so aus, als würde sich das Feld langsam etwas zusammenziehen", so Brown vor dem Sprint-Qualifying bei Sky.
"Ferrari scheint ein sehr schnelles Auto zu haben und verfügt sogar über noch mehr Upgrades als wir", betont Brown.
Die Frage lautet allerdings, ob Charles Leclerc gleich ähnlich stark wie vorhin bei seiner Bestzeit in FT1 sein wird.
Wie wichtig ist das Qualifying gleich?
Spannend: Nimmt man alle bisherigen Formel-1-Rennen in Miami zusammen, also Sprint und Grand Prix, dann wurde dort in sechs Anläufen lediglich ein einziges Mal von der Poleposition aus gewonnen.
Max Verstappen schaffte das 2024 im Sprint. Ansonsten kam der Miami-Sieger nie auch nur aus der ersten Startreihe. Verstappen gewann bei der Premiere 2022 von P3 und ein Jahr später sogar von P9 aus.
2024 siegte Lando Norris von Startplatz fünf, und im vergangenen Jahr gewann Norris zunächst den Sprint von P3 aus, bevor einen Tag später Teamkollege Oscar Piastri von P4 aus erfolgreich war.
Statistisch gesehen sollte man gleich also eigentlich versuchen, nicht auf Pole zu fahren ...
Longruns: Ferrari verkürzt Rückstand
Normalerweise sind repräsentative Longruns an einem Sprint-Wochenende eher selten, doch da das heutige Training auf 90 Minuten verlängert wurde, ergab sich diesmal eine umfangreiche Datenlage - auch mit viel Gewicht im Tank.
Die besten Longruns absolvierten dabei wenig überraschend die beiden Mercedes-Piloten. Bereinigt man die Daten um unterschiedliche Stintlängen und Reifenmischungen, war WM-Leader Andrea Kimi Antonelli im Durchschnitt der schnellste Fahrer.
Auch wenn sich an der grundsätzlichen Rangordnung also wenig geändert zu haben scheint, könnten die Verfolgerteams näher an Mercedes herangerückt sein. Mehr dazu in der Analyse von meinem Kollegen Kevin Hermann.
Formel 2: Alpine-Ersatzpilot auf Pole
Während die PK in Miami lief, ist auf der Strecke die Formel 2 gefahren. Dort hat sich Alpine-Ersatzpilot Kush Maini die Poleposition gesichert. Erfreulich aus deutscher Sicht: Oliver Goethe schaffte es auf P8. Damit wird er im Sprintrennen morgen von P3 starten.
Feierabend
Damit endet die heutige Pressekonferenz auch. Weitere Themen waren zum Beispiel noch der Einfluss der Fahrer auf die neuen Regeln oder das ADUO-System. In anderthalb Stunden geht es auf der Strecke weiter mit dem Sprint-Qualifying.
Williams-Probleme
Vowles spricht in der PK auch etwas länger über die Probleme im Winter. Er erklärt, dass Williams zwar sehr früh den Fokus auf 2026 gelegt habe - aber lediglich im Windkanal. Mit dem eigentlichen Bau des Autos habe man erst spät angefangen.
Und genau da seien dann die Probleme aufgetreten. Und weil der Zeitplan im Winter so eng sei, habe man das am Ende nicht mehr aufholen können.
Apropos Heckflügel ...
Auch Red Bull hat an diesem Wochenende einen neuen Flügel dabei. Den könnt ihr euch hier in Aktion ansehen:
Vasseur: "Macarena-Flügel" bleibt am Auto
Bislang hat Ferrari den "Macarena-Heckflügel" in diesem Jahr nur getestet. Das soll sich hier in Miami ändern. Vasseur hat eben bestätigt, dass man ihn erstmals am kompletten Wochenende verwenden wird.
Williams will zurück an die Mittelfeldspitze
Davon ist man aktuell weit weg, doch Vowles erklärt, dass es das Ziel sei, das Auto durch die Weiterentwicklung in diesem Jahr wieder in die Position zu bringen, an der Spitze des Mittelfeldes zu sein. Das solle bis zum Sommer gelingen.
Danach liege der Fokus dann darauf, auf dieser Grundlage ein starkes Auto für 2027 zu bauen.
Lob für neue Regeln
Die erste Frage in der PK dreht sich um die neuen Regeln ab diesem Wochenende. Alle drei Teamchefs loben die FIA und die Anpassungen. Etwas anderes hätte uns auch überrascht.
Binotto betont allerdings auch, dass die Änderungen in Miami wohl gar nicht so eine große Rolle spielen werden. Auf anderen Strecken werden sie einen größeren Einfluss haben.
Teamchef-PK
In zehn Minuten beginnt in Miami die obligatorische Pressekonferenz der Teamchefs. Folgende Teilnehmer sind heute dabei:
Mattia Binotto (Audi)
Frederic Vasseur (Ferrari)
James Vowles (Williams)
Sollte es dort spannende Aussagen geben, liefern wir euch die natürlich wie üblich hier im Ticker.
Red Bull: Funktionieren die Updates?
"In dieser Session haben wir uns nur mit uns selbst beschäftigt", betont Teamchef Laurent Mekies bei Sky nach P2 von Max Verstappen. Er erklärt: "Nach der langen Pause und angesichts all der großen Änderungen am Auto war es wichtig, uns selbst einzuschätzen. Das war das Hauptziel."
Auf den Rückstand auf die Konkurrenz werde man daher später erst schauen, "aber zumindest bei Max gibt es Anzeichen dafür, dass wir etwas haben, mit dem er etwas mehr pushen kann", sagt Mekies vorsichtig optimistisch.
Genau das war ja auch das Ziel des Miami-Updates.
Button: Ferrari im Vorteil
Experte Jenson Button ist bei Sky von den Mercedes-Problemen in FT1 überrascht. "Für George war es eine wirklich knifflige Angelegenheit, ein seltsames Training. Er beklagte sich über ein Geräusch im Turbo, und dann war sein Tempo einfach nicht da", so der Weltmeister von 2009.
"Auch Kimi ist ins Hintertreffen geraten, nachdem er am Ende Probleme hatte und vor dem Qualifying weder mit den mittleren noch mit den weichen Reifen fahren konnte", ergänzt Button. Bei Antonelli gab es am Ende ein Problem am Antrieb.
"Es ist also nicht gerade einfach für das Mercedes-Team. Ich glaube, Ferrari und Charles Leclerc sind im Vorteil", so Button nach der Bestzeit des Monegassen.
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt das erste und einzige Training in Miami. Wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende des Trainings geht es an dieser Stelle ganz regulär weiter.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Miami-Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!
Leclerc: Miami-Update noch zu wenig
Apropos Ferrari: Wir haben ja schon darüber gesprochen, dass die Scuderia für dieses Wochenende satte elf Änderungen am Auto bei der FIA gemeldet hat. Laut Charles Leclerc wird man die Lücke auf Mercedes damit aber nicht komplett schließen können.
"Ich glaube, sie waren uns einfach zu weit voraus, als dass wir sie allein mit dem, was wir hier mitbringen, schlagen können", betont er und erklärt: "Ob sich die Reihenfolge, die wir seit Jahresbeginn beobachten, dadurch wesentlich ändern wird, bezweifle ich."
Er erklärt, dass zwar vielleicht einige Abstände zwischen den Teams "größer oder kleiner" werden. Grundsätzlich geht er aber nicht davon aus, dass sich im Miami plötzlich eine komplett andere Hackordnung ergeben wird.
Die letzten WM-Spitzenreiter
Nach dem Großen Preis von Miami 2022 führte zum bislang letzten Mal ein Fahrer von Ferrari die Formel-1-Weltmeisterschaft an. Das ist inzwischen also vier Jahre her. Mehr dazu in dieser Fotostrecke:
Fotostrecke: Die letzten 25 WM-Spitzenreiter in der Formel 1
Foto: Formula 1
1. Kimi Antonelli - Letzte WM-Führung: Großer Preis von Japan 2026Sperrstunde gebrochen
Bei Williams wurden in der Nacht Überstunden gemacht. Damit hat der Rennstall gegen die Sperrstunde zwischen 18:00 Uhr abends und 08:00 Uhr am heutigen Morgen (Ortszeit) verstoßen.
Eine Strafe gibt es dafür aber nicht, denn Williams hat den ersten von fünf erlaubten Jokern in diesem Jahr gezogen.
Formel 2: Herta im Training vorne
Einen US-amerikanischen Fahrer und damit einen Lokalmatador gibt es in der Formel 1 an diesem Wochenende nicht. Perspektivisch könnte Colton Herta der nächste Amerikaner in der Königsklasse werden.
Aktuell geht er in der Formel 2 an den Start, die am Wochenende ebenfalls in Miami fährt. Und da setzte der Cadillac-Testpilot eben im Training auch direkt einmal die Bestzeit. Die anwesenden Fans dürfte es gefreut haben.
Upgrades
Inzwischen hat die FIA die Liste mit allen Upgrades an diesem Wochenende veröffentlicht. Wie bereits angekündigt hat McLaren ein großes Paket mitgebracht und insgesamt sieben Neuerungen gemeldet.
Bei Red Bull stehen ebenfalls sieben Punkte auf der Liste, bei Ferrari sogar elf. Im Vergleich dazu fällt das Mercedes-Upgrade mit lediglich zwei kleineren Neuerungen sehr überschaubar aus.
Dafür gibt es auch im Mittelfeld einige große Pakete. Die komplette Liste mit allen elf Teams findet ihr hier.
ANZEIGE: Die Rückkehr der Formel 1 live auf Sky!
Die Königsklasse kehrt in Miami nach rund einem Monat zurück auf die Strecke, und auf Sky verpasst ihr keine Session an diesem Wochenende. Seid vom ersten Training nachher über den Sprint morgen bis zum Rennen am Sonntag live dabei.
Nur auf Sky seht ihr auch in diesem Jahr alle Trainings der Königsklasse, alle Qualifyings, Sprints und natürlich alle Rennen ohne Werbeunterbrechung. Dazu gibt es spannende Interviews, Analysen und Hintergrundberichte.
Hol dir hier dein persönliches Sky-Angebot!
Foto: Sky
Sonderdesigns
Die Racing Bulls und auch Cadillac sind an diesem Wochenende mit einem besonderen Design am Start. Vor allem bei den "Jungbullen" ist das ziemlich auffällig. Könnt ihr euch in dieser Fotostrecke anschauen:
Fotostrecke: Die Formel-1-Sonderdesigns in der Saison 2026
Foto: Getty Images / Red Bull Content Pool
Miami: Beim ersten US-Rennen des Jahres rückt Racing Bulls mit besonderen Farben aus - und bringt Gelb zurück in die Startaufstellung. Für Gelb war zuletzt vor allem das frühere Jordan-Team bekannt, ein Vorläufer des heutigen Aston Martin.Verstappen: Kein Update zur Zukunft
Der Niederländer erklärte im Rahmen des Japan-GP vor rund einem Monat, dass er vor wichtigen "Lebensentscheidungen" stehe. Darauf wurde er gestern in seiner Medienrunde natürlich noch einmal angesprochen.
Im Hinblick auf seine Zukunft erklärt er: "Ehrlich gesagt gibt es in dieser Hinsicht nichts Neues. In den letzten Wochen war ich auch mit anderen Dingen beschäftigt, aber ja, ich habe immer noch Zeit und lasse mir Zeit."
Offiziell hat Verstappen bei Red Bull noch einen Vertrag bis Ende 2028. Unter bestimmten Bedingungen könnte er den Rennstall aber auch vorzeitig verlassen - und möglicherweise sogar komplett aus der Formel 1 zurücktreten.
Neue Regeln beim Start verzögern sich
Eigentlich wollte die Formel 1 bereits an diesem Wochenende ein neues "Sicherheitsnetz" beim Start testen. Unsere italienischen Kollegen von Motorsport.com berichten jedoch, dass daraus nichts wird.
Hintergrund: Die Software ist noch nicht bereit, weshalb die Änderungen nun erstmals beim Rennen in Montreal in drei Wochen getestet werden sollen. Einen weiteren Test soll es dann beim Europaauftakt in Monaco geben.
Medientag verpasst?
Bereits gestern haben sich die Piloten in Miami den Fragen der Medien gestellt. Den obligatorischen Medientag haben Kevin Scheuren und Stefan Ehlen in diesem Video einmal für euch zusammengefasst.
Auch heute (beziehungsweise in der Nacht auf Samstag) wird es auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de natürlich wieder eine Liveanalyse zum Sprint-Qualifying in Miami geben.
Kevin Scheuren und Kevin Hermann melden sich planmäßig um 01:00 Uhr MESZ bei euch.
Todestag
Der 1. Mai ist in jedem Jahr ein Datum, an dem wir uns an Ayrton Senna zurückerinnern. Denn genau an diesem Tag verunglückte der Brasilianer 1994 beim Großen Preis von San Marino in Imola tödlich.
In dieser Fotostrecke blicken wir noch einmal auf seine Karriere zurück:
Foto: LAT
Der legendäre gelbe Helm ist sein Markenzeichen: Ayrton Senna schreibt sich mit drei WM-Titeln und (zum damaligen Zeiptunkt) zahlreichen Bestmarken in die Geschichtsbücher der Formel 1 ein, bevor er am 1. Mai 1994 viel zu früh aus dem Leben gerissen wird. Wir blicken zurück auf seine einzigartige Formel-1-Karriere ...Heute noch kein Regen
Glück für alle Beteiligten: Regen ist für den heutigen Tag in Miami nicht angesagt. Man sollte die 90 Minuten nachher in FT1 also komplett ausschöpfen können.
Anders sieht es am Sonntag aus. Da sind in Miami heftige Gewitter möglich, was sogar dazu führen könnte, dass das Rennen womöglich abgebrochen werden muss.
Alle Hintergründe dazu könnt ihr hier nachlesen.
FT1 auf 90 Minuten verlängert
In Miami ist es gerade kurz vor 08:00 Uhr morgens und damit der perfekte Zeitpunkt, unseren heutigen Ticker zu starten. Zumal alle Beteiligten heute etwas früher aufstehen mussten, denn FT1 beginnt nachher 30 Minuten früher als geplant.
Hintergrund sind die neuen Regeln, die in der Formel 1 ab diesem Wochenende greifen. Damit Teams und Fahrer genug Zeit haben, sich an diese zu gewöhnen, wurde das einzige Training von 60 auf 90 Minuten verlängert.
Auf den Rest des Wochenendes hat das aber keinen Einfluss.
Von: Ruben Zimmermann