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Daniel Ricciardo: Hand okay, aber "miserables" Comeback

In seinem ersten Formel-1-Rennen nach seinem Handbruch wurde Daniel Ricciardo Letzter, doch das lag nicht an der Verletzung

Daniel Ricciardo: Hand okay, aber "miserables" Comeback

Fünf Rennen lang hatte Daniel Ricciardo nach seinem in Zandvoort erlittenen Handbruch in der Formel 1 pausieren müssen, am vergangenen Wochenende kehrte er beim Großen Preis der USA in Austin ins AlphaTauri-Cockpit zurück. Sportlich war sein Comeback allerdings nicht von Erfolg gekrönt.

Im Rennen wurde Ricciardo 17. und damit Letzter, durch die Disqualifikationen von Lewis Hamilton und Charles Leclerc rückte er am Ende auf Rang 15 vor, blieb aber ohne Punkte.

Die überstandene Handverletzung macht Ricciardo nicht für das schwache Abschneiden verantwortlich: "Die Hand ist keine Entschuldigung", sagt er. "Ich denke, es war gut. Wir haben den Zeitpunkt des Comebacks gut gewählt, um nicht zu zögern und keine Ausreden zu haben."

Sein Comeback wurde eher durch einen anderen Umstand beeinträchtigt. "Leider haben wir einen Schaden erlitten. Das hat unser Rennen zu einem ziemlich miserablen gemacht", erklärt Ricciardo. Der Australier war über Trümmerteile gefahren, die die Bremsbelüftung an der Hinterachse beschädigten und zu einem Abtriebsverlust führten.

Aufgrund der Probleme hatte Ricciardo zwischenzeitlich sogar überlegt, das Auto in der Box abzustellen. "Im besten Fall sind wir ein Top-10-Auto, und wenn man den Schaden berücksichtigt, sind wir sicher nicht in den Punkten. Der Großteil des heutigen Tages war definitiv Pech, wenn man so will", fasst der Australier sein Rennen zusammen.

Trotz des schlechten Rennens meinte Ricciardo: "Sicherlich gibt es Dinge, die mir Selbstvertrauen geben: die Rennfitness, die Hand, ein paar Dinge, die ich schon im ersten Training gespürt habe, etwa in der ersten Runde. Ich konnte sofort pushen. Da ist sicher auch ein gewisses Selbstvertrauen dabei. Aber ich würde sagen, unter Rennbedingungen werde ich es nächste Woche besser machen."

Weitere Co-Autoren: Amanda Curi. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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