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Formel-1-Technik: Plant Ferrari für 2022 eine große Motorenrevolution?

Für die Formel-1-Saison 2021 soll es am Ferrari-Motor nur punktuelle Verbesserungen geben - Im folgenden Jahr könnte es dafür eine große Revolution geben

Formel-1-Technik: Plant Ferrari für 2022 eine große Motorenrevolution?

Experten sind sich einig: In der Formel-1-Saison 2020 hatte Ferrari den schlechtesten Motor im Feld. Das soll sich 2021 ändern, weshalb die Scuderia den Antrieb in mehreren Bereichen anpassen wird. Während es sich dabei aber lediglich um eine Evolution handelt, arbeitet man im Hintergrund womöglich an einer großen Revolution für 2022.

Im kommenden Jahr greifen die neuen Regeln, durch die sich das Aussehen der Formel-1-Boliden komplett verändern wird. Die Aerodynamik wird dann im Mittelpunkt stehen, denn unter der Motorhaube bleibt es bei den aktuellen V6-Hybridantrieben. Das heißt aber nicht, dass die Hersteller diesen Bereich deswegen links liegen lassen.

Gerüchteweise plant man bei Ferrari, Turbine und Kompressor des Turbos zu trennen. Die Idee ist keinesfalls neu, Mercedes setzte bereits 2014 im ersten Jahr der Hybridära auf diese Variante. Die Revolution besteht beim Ferrari-Plan allerdings darin, die Turbine in der Airbox zu platzieren, um möglichst viel Platz zu sparen.

Auch den Ladeluftkühler würde man in diesem Zuge neu positionieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Spart man am Heck des Autos durch die neue Anordnung Platz, hat man bei der Aerodynamik einen Vorteil, weil man den Luftwiderstand des Autos reduzieren kann. Genau das war beim SF1000 des Vorjahres eine der großen Schwächen.

Allerdings wäre ein solcher Schritt auch mit großen Risiken verbunden. Denn zum einen wäre es ein komplett neuer Ansatz, den man so noch bei keinem anderen Hersteller gesehen hat. Dementsprechend würde es vermutlich einige Zeit dauern, dieses Konzept zu optimieren. Zudem besteht eine Gefahr bei der Zuverlässigkeit.

Mercedes-Motor

Bereits 2014 entschied sich Mercedes, Turbine und Kompressor zu trennen

Foto: Giorgio Piola

Besonders riskant ist das deshalb, weil die Motoren bereits im kommenden Jahr eingefroren werden könnten. Das heißt: Wenn sich Ferrari verzockt, gibt es keinen schnellen Weg zurück mehr. Ein Negativbeispiel ist Honda. Die Japaner kehrten 2015 ebenfalls mit einem revolutionären Antriebskonzept in die Formel 1 zurück.

Damals gingen Honda und McLaren damit allerdings komplett baden und beendeten die WM auf dem neunten und vorletzten Platz. Trotzdem soll man sich in Maranello für diesen riskanten Weg entscheiden haben, nachdem Ferrari in den vergangenen Jahren mehrfach dafür kritisiert wurde, zu konservativ vorgegangen zu sein.

Bei der Scuderia soll man es als beste Chance sehen, Mercedes nach vielen Jahren von der Spitze zu verdrängen, selbst wieder als technischer Innovator aufzutreten. Beim neuen Motor arbeitet Ferrari mit der Grazer Firma AVL zusammen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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