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Franz Tost: AlphaTauri dürfen 2021 keine vier Ausfälle mehr passieren

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost gibt ein klares Saisonziel für 2021 aus: Keine Fehler machen und Technikpannen vermeiden - Monza-Sieg von Gasly war Highlights 2020

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Franz Tost: AlphaTauri dürfen 2021 keine vier Ausfälle mehr passieren

Das Saisonziel von AlphaTauri für das Jahr 2021 ist klar: "Wir dürfen keine Fehler machen." Das betont Teamchef Franz Tost im Rahmen der Präsentation des neuen Boliden AT02 in Salzburg. Der Österreicher hofft, dass seine Mannschaft an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen und unnötiger Patzer vermeiden kann.

"2020 war AlphaTauri ein Mittelfeldteam, wir haben erfolgreich gegen andere Teams wie McLaren, Renault und Racing Point gekämpft. Aber unser Ziel in diesem Jahr ist, konstant an der Spitze des Mittelfeldes zu fahren und uns weiter zu verbessern", schildert der Österreicher am Freitag.

Um dieses Ziel zu erreichen, sei es essentiell wichtig, "Zuverlässigkeitsprobleme zu vermeiden" und alle Rennen in den Punkten zu beenden, weiß Tost. "Das kann nur passieren, wenn wir keine Fehler machen, daher müssen wir hundert Prozent konzentriert sein auf unsere Arbeit, weil unsere Konkurrenz schwierig zu schlagen sein wird."

"Verpasste Chancen": Die vier Nullnummern 2020

Im Vorjahr konnte AlphaTauri, vormals Toro Rosso, insgesamt 15 von 17 Rennen in den Punkterängen beenden - zehn Grands Prix gar in Serie. Außerdem gelang Pierre Gasly mit seinem Sieg in Monza, Italien, eine kleine Sensation. Gemeinsam mit Daniil Kwjat, der 2021 durch Yuki Tsunoda ersetzt wird, holte er die meisten Punkte (107) der Teamgeschichte.

Diese Ausbeute reichte jedoch nur für WM-Rang sieben. Insgesamt vier Ausfälle musste die Mannschaft aus Faenza verzeichnen. "Ich kann nicht vergessen, dass wir viermal ausgefallen sind - drei Ausfälle aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen und einmal aufgrund eines Unfalls, in den Pierre involviert war."

Das seien "verpasste Chancen" für seine Truppe gewesen, betont Tost. Die vier Nullnummern 2020: Am Ungarn-Wochenende erlebte Gasly eine Pechsträhne, die bereits am Freitag mit Motorproblemen begann. Für das Rennen wurde der Honda-Motor getauscht, aufgrund eines Getriebeproblems konnte er aber nur 15 Runden fahren.

AlphaTauri AT02

AlphaTauri AT02
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Foto: AlphaTauri

AlphaTauri hat sein zweites Formel-1-Auto unter seiner neuen Teambezeichnung vorgestellt: Der AT02-Honda wurde am 19. Februar 2021 erstmals gezeigt. Hier sind die Bilder des Fahrzeugs und erste Details dazu!

AlphaTauri AT02

AlphaTauri AT02
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Foto: AlphaTauri

Beim Farbdesign hat sich AlphaTauri an das Vorjahresdesign angelehnt, in der zweiten Auflage aber nur die Grundfarben beibehalten und den Look des Formel-1-Autos leicht variiert.

AlphaTauri AT02

AlphaTauri AT02
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Foto: AlphaTauri

Bewährtes und Neues gibt es auch in den Cockpits: Neben Monza-Sieger Pierre Gasly fährt 2021 Formel-2-Aufsteiger Yuki Tsunoda für AlphaTauri. Er gibt sein Formel-1-Debüt.

AlphaTauri AT02

AlphaTauri AT02
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Foto: AlphaTauri

Technisch hat sich ebenfalls etwas getan: vor allem rund um die Frontpartie, die Aufhängung und die seitlichen Windabweiser vor den Seitenkästen.

AlphaTauri AT02

AlphaTauri AT02
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Foto: AlphaTauri

In dieser Ansicht ist gut zu erkennen, wie komplex die diversen aerodynamischen Luftleitbleche an der Unterseite des Fahrzeugs gehalten sind. Man hat speziell die Windabweiser noch einmal kleinteiliger gestaltet.

AlphaTauri AT02

AlphaTauri AT02
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Foto: AlphaTauri

Im Heck arbeitet auch 2021 der Honda-Antrieb, den Schwesterteam Red Bull gleichermaßen verwendet.

AlphaTauri AT02

AlphaTauri AT02
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Foto: AlphaTauri

Aus der Vogelperspektive sticht vor allem der per Reglement nach hinten schmaler werdende Unterboden ins Auge.

Im ersten Rennen in Silverstone erlebte Kwjat einen heftigen Unfall in Maggotts, später wurde dafür ein mechanisches Problem ausgemacht, das einen Reifenschaden verursachte. In Imola geriet Gasly mit Red-Bull-Kollegen Max Verstappen aneinander, für beide war das Rennen nach wenigen Metern zu Ende.

In Imola ereilte Gasly abermals das Technikpech: Ein Kühlschaden bedeutete das Aus nach nur neun Runden. "Wir müssen versuchen, solche Situationen zu vermeiden. Daher liegt noch ein Stück Arbeit vor uns, aber als Team fokussieren wir uns darauf, uns bestmöglich auf die neue Saison vorzubereiten", erklärt Tost.

Der Tiroler hofft, dass das neue Auto die Erwartungen erfüllen kann. "Weil wenn unsere Fahrer ein konkurrenzfähiges Auto zur Verfügung haben, dann können wir, so denke ich, eine noch bessere Saison in diesem Jahr haben."

Lob für "sehr schnelle" Boxenstopps

Schon das Vorjahr bezeichnet Tost als "einigermaßen gute Saison". Die Mannschaft habe sich in vielen Aspekten weiterentwickelt: Auf der Aerodynamik-Seite habe man "gute Schritte in die richtige Richtung" gesetzt, auch die Design-Abteilung habe alle Prozesse optimiert und so für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

Auf operativer Seite ist der Teamchef vor allem mit den "sehr schnellen" Boxenstopps zufrieden gewesen. "Die haben uns geholfen, ziemlich gute Ergebnisse im Vorjahr einzufahren. Dank all dieser Arbeit konnten wir das Highlight unserer Saison in Monza mit dem ersten Sieg von Pierre Gasly einfahren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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