George Russell zum neuen Direktor der F1-Fahrervereinigung ernannt

Williams-Pilot George Russell ist in den Vorstand der Formel-1-Fahrervereinigung GPDA befördert worden - Er beerbt Romain Grosjean, der als Berater erhalten bleibt

George Russell zum neuen Direktor der F1-Fahrervereinigung ernannt
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Neue Rolle für George Russell: Der Williams-Pilot ist zum neuen Direktor der Formel-1-Fahrervereinigung GPDA (Grand Prix Drivers' Association) ernannt worden. Er übernimmt das Amt von Romain Grosjean, der mit Ende der vergangenen Saison aus dem Formel-1-Fahrerfeld ausschied.

"Es ist eine Ehre und ein Privileg, zum Direktor der GPDA ernannt zu werden", kommentiert Russell seine Berufung. "Ich schätze die Unterstützung meiner Fahrerkollegen, die mir diese Rolle anvertraut haben, und bin mir der Verantwortung bewusst, die sie mit sich bringt." Die GDPA sei seit jeher "ein integraler Bestandteil der Förderung und Gestaltung der Formel-1-Sicherheit".

Russell wird neben seinem Vorstandskollegen Sebastian Vettel und dem GDPA-Präsidenten Alexander Wurz in dem Gremium arbeiten, das die Interessen aller Fahrer in der Startaufstellung vertritt. Grosjean bleibt als Berater an Bord, um die laufende Arbeit an der Sicherheit infolge seines Feuerunfalls in Bahrain 2020 zu beenden.

Außerdem hat die GDPA erstmalig einen Direktor ernennt, der nicht aus dem Fahrerumfeld stammt. Dabei handelt es sich um die langjährige Rechtsberaterin Anastasia Fowle.

"Nachdem ich mehrere Jahre an der Seite von Alex, Sebastian und Romain gearbeitet habe, bin ich stolz, dass sie und ihre Fahrerkollegen mich für den ersten Nicht-Fahrer-Vorstandsposten nominiert haben", sagt sie. "Ich brenne für den Sport und fühle mich geehrt, die GPDA in ihren Bemühungen unterstützen zu können."

Die Formel-1-Fahrervereinigung hat unter der Führung von Ex-Pilot Wurz eine wichtige Rolle dabei gespielt, sowohl die Sicherheit zu verbessern als auch die Attraktivität des Sports nach innen und außen zu steigern. So war sie auch maßgeblich daran beteiligt, dass die Stimmen der Fahrer gehört wurden, als es darum ging, das neue Formel-1-Reglement für das Jahr 2022 zu entwerfen.

Mit Bildmaterial von Williams.

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