Lewis Hamilton enttäuscht: "Es wäre ein leichter zweiter Platz geworden"

Lewis Hamilton hadert in Spielberg mit seinem Schaden am Auto und ist überzeugt, dass er ohne diesen ganz einfach auf Platz zwei gelandet wäre

Lewis Hamilton enttäuscht: "Es wäre ein leichter zweiter Platz geworden"

Lewis Hamilton hat beim Großen Preis von Österreich weiter an Boden auf Max Verstappen verloren. Während sein großer WM-Rivale das dritte Rennen innerhalb von 15 Tagen gewann, kam der siebenmalige Weltmeister in Spielberg nur auf dem vierten Rang ins Ziel und büßte 14 Punkte auf den Red-Bull-Piloten ein.

Das ist für Hamilton ärgerlich, denn eigentlich hätte es für ihn ein lockerer zweiter Platz werden sollen, nachdem sich vor ihm Lando Norris und Sergio Perez in die Haare bekommen hatten. Doch ein Schaden auf der linken Seite seines Unterbodens kostete den Mercedes-Piloten eine Menge Abtrieb und zwang ihn zu einem zweiten Reifenwechsel.

"Ich habe schon vor dem Rennen gesagt, dass es sehr schwierig sein wurde, Max zu schlagen. Aber es ist natürlich frustrierend, dass ich so viel Abtrieb am Heck verloren habe und den zweiten Platz nicht halten konnte", ärgert sich Hamilton. "Dadurch haben wir heute viele Punkte verloren."

Wo genau der noch nicht näher benannte Schaden herkam, weiß er auch nicht. Es hieß, dass es mit den Randsteinen in Kurve 10 zu tun habe, doch Hamilton betont: "Ich bin nicht mehr über die Randsteine gefahren als alle anderen. Ich weiß wirklich nicht, was passiert ist. Aber der Schaden ist groß", so der Brite.

 

Der Schaden war so groß, dass er schließlich Teamkollege Valtteri Bottas und auch McLarens Lando Norris ziehen lassen musste, bevor er sich an der Box frische Reifen abholte. "Ich wäre Zweiter geworden", hadert er. Hamilton beschreibt es so: "Es fühlte sich so an, als wäre ich mit dem Heckflügel ein paar Schritte flacher gegangen."

Und so ließ sich am Ende kein gutes Ergebnis mehr einfahren. "Ich war Zweiter, als das plötzlich kaputtging. Es wäre ein einfacher zweiter Platz geworden", ist er sicher. "Die Jungs vor mir konnte ich aber natürlich nicht einholen."

Der vierte Platz bedeutet für Hamilton nun, dass er auch nach seinem Heimspiel in Silverstone definitiv nicht WM-Führender sein wird. 32 Punkte - und damit mehr als einen Rennsieg - liegt er nun in der Meisterschaft hinter Verstappen.

 

Silverstone gilt eigentlich als gutes Pflaster von Mercedes, optimistisch ist er nach den Eindrücken der letzten Rennen aber nicht: "Wir liegen meilenweit hinter ihnen, von daher haben wir eine Menge Arbeit vor uns. Sie haben in den vergangenen Rennen eine Menge Upgrades gebracht, wir überhaupt keine."

"Wir müssen daher noch einige bringen und so viel Performance wie möglich finden. Ansonsten wird das Ergebnis noch öfter so aussehen. "Viel Hoffnung hat er für das geplante Update für Silverstone aber nicht: "Es kommt ein bisschen was, aber das wird die Lücke nicht genug schließen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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