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Nach Defekt bei Tsunoda: AlphaTauri sucht nach Ursache

Formel-1-Rookie Yuki Tsunoda wird am ersten Testtag in Bahrain von einem technischen Problem vorzeitig eingebremst - Pierre Gasly zufrieden

Nach Defekt bei Tsunoda: AlphaTauri sucht nach Ursache

Yuki Tsunoda erlebt am Freitag in Bahrain einen verkürzten ersten Testtag. Der Formel-1-Rookie kann am Nachmittag bei schwierigen Bedingungen (Sandsturm) 37 Runden abspulen, seine schnellste Zeit reichte für Platz neun. Doch der Japaner wurde von einem technischen Problem eingebremst.

"Leider war das kein reibungsloser Nachmittag, aus mehreren Gründen", fasst AlphaTauri-Chefingenieur Jonathan Eddolls zusammen. "Erstens machte der Sand sowohl auf der Strecke als auch in der Luft das Fahren extrem schwierig - die Strecke war also zu Beginn um einiges langsamer."

Außerdem entdeckte das Red-Bull-Juniorteam dann "einige Probleme im Benzinsystem, die sich auf die meisten seiner Runden auswirkten." Tsunoda konnte dadurch keine konstanten Longruns abspulen. "Die Session war für ihn ziemlich beeinträchtigt, was schade ist."

Aufgrund der technischen Probleme hat AlphaTauri den Testtag frühzeitig beendet, damit das Team die Probleme untersuchen und für den zweiten Testtag beheben kann. Auch der Formel-1-Neuling selbst bedauert, dass er einen "recht schwierigen" Nachmittag hatte.

 

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Der Sand und der Wind machten seine erste Ausfahrt als offizieller Stammpilot in der Königsklasse "schwierig". "Dann entdeckte das Team ein Problem mit dem Benzinsystem meines Autos. Das bedeutete, dass ich vor dem Ende der Session an die Box musste. Sie untersuchen das Problem jetzt."

Trotz des unerfreulichen Endes ist Tsunoda dennoch erfreut über die "großartige Erfahrung" am ersten Testtag. "Natürlich ist es für mich extrem wichtig als Rookie so viele Kilometer und Daten wie möglich zu sammeln, ich möchte das meiste aus diesen drei Testtagen herausholen."

Erfreulicher verlief der Tag für Teamkollegen Pierre Gasly. Der Franzose konnte 74 Runden im AT02 fahren und sich auf dem achten Rang einsortieren. Er war knapp eine halbe Sekunde schneller als Tsunoda. "Am Morgen haben wir einige Aero-Mappings und Runs absolviert", schildert Eddolls.

Im weiteren Verlauf der Vormittagssession fuhr Gasly außerdem einige Longruns. "Das Auto lief am Morgen sehr gut. Wir haben unseren kompletten Run-Plan abgearbeitet und hatten keine Probleme." Der Monza-Sieger des Vorjahres bestätigt diesen Eindruck: "Alles hat sich wirklich gut angefühlt."

Er spricht von einem "positiven Testauftakt", schließlich konnte er im Gegensatz zu Tsunoda viele Runden drehen. "Das war unser Hauptziel heute. Da wir nur drei Tage fahren, ist es wichtig, dass wir das Beste aus dieser Zeit auf der Strecke machen. Wir haben es geschafft, unser komplettes Testprogramm zu absolvieren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Formel-1-Test in Sachir
Fahrer Pierre Gasly , Yuki Tsunoda
Teams AlphaTauri
Urheber Maria Reyer