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Sergio Perez: Von Nico Hülkenbergs F1-Wechsel zu Renault verblüfft

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Sergio Perez: Von Nico Hülkenbergs F1-Wechsel zu Renault verblüfft
Autor: Lawrence Barretto
Übersetzung: Mario Fritzsche
19.01.2017, 16:16

Sergio Perez gibt zu, dass er von Nico Hülkenbergs Entscheidung, Force India zu Gunsten von Renault zu verlassen, überrascht wurde.

Sergio Perez, Sahara Force India F1; Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1
Nico Hülkenberg, Renault F1 Team
Sergio Perez, Sahara Force India
Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1; Sergio Perez, Sahara Force India F1
Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1 VJM09 vor Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM09
Kevin Magnussen, Renault Sport F1 Team RS16; Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16
Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM07; Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1 VJM07
Sergio Perez, Sahara Force India F1; Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1
Sergio Perez, Sahara Force India F1; Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1

Im Sommer 2016 war es Sergio Perez, dessen Zukunft beim Formel-1-Rennstall Force India monatelang unsicher war. Der Mexikaner wurde gerüchtweise mit einem Wechsel zu Renault in Verbindung gebracht, nicht zuletzt aufgrund der Webseiten-Panne, die im Frühjahr passiert war.

Schließlich einigten sich Force India und Perez doch auf die Fortführung ihrer seit 2104 bestehenden Zusammenarbeit. Grund dafür war nicht zuletzt die Tatsache, dass es stattdessen Teamkollege Nico Hülkenberg war, den es zu Renault zog. Der Deutsche geht in der Formel-1-Saison 2017 beim französischen Werksteam an der Seite von Jolyon Palmer an den Start. Perez' neuer Force-India-Teamkollege ist Esteban Ocon.

"Ich war doch ziemlich verblüfft darüber", gesteht Perez gegenüber Autosport, wie es ihm ging, als er von Hülkenbergs Wechsel zu Renault erfuhr.

Fotos: Nico Hülkenbergs letzte Saison bei Force India

Während Force India in der Saison 2016 dank der Leistungen von Perez und Hülkenberg den 4. Platz in der Konstrukteurswertung und damit das beste Ergebnis der Teamgeschichte realisierte, kam Renault im Übergangsjahr nach der spät vollzogenen Übernahme des Lotus-Teams mit den Fahrern Palmer und Kevin Magnussen nicht über Platz 9 in der Konstrukteurswertung hinaus. Den 173 WM-Punkten von Force India standen magere 8 WM-Punkte von Renault gegenüber.

"Nur die Zeit wird zeigen, wer von uns beiden die richtige Entscheidung getroffen hat, aber ich blicke mit Freude auf die 3 Saisons zurück, in denen wir Teamkollegen waren", sagt Perez in Anspielung auf den Hülkenberg-Wechsel und erinnert sich: "Die 3 Jahre vergingen wie im Flug. Ich glaube, wir haben viel voneinander gelernt. Jetzt ist es für Nico an der Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen. Schließlich war er länger im Team als ich und hatte daher wohl den Wunsch nach einer Veränderung."

Hülkenberg war nach seiner Formel-1-Rookie-Saison 2010 mit Williams zur Saison 2011 zu Force India gekommen. Dort war er zunächst ein Jahr lang Testfahrer, bevor er zur Saison 2012 zum Stammfahrer befördert wurde. 2013 machte der Deutsche einen Abstecher zum Schweizer Sauber-Team, bevor er 2014 zu Force India zurückkehrte und ab diesem Zeitpunkt mit Perez zusammenarbeite. Perez' abschließendes Urteil über die 3 Jahre mit Hülkenberg: "Es war großartig, so viele Dinge von Nico zu lernen."

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