Eilmeldung

Formel E

Mercedes zieht Option: Entwicklung des Gen3 Formel-E-Autos wird begonnen

Mercedes hat eine Option unterschrieben und erhält Daten des neuen Gen3-Fahrzeugs der Formel E - Das ist aber keine Bestätigung für das weitere Engagement

Gerald Dirnbeck Matt Kew

Bearbeitet: 02.06.2021, 13:07

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Mercedes hat eine Option mit der FIA unterschrieben und darf nun mit der Entwicklung des neuen Gen3-Autos der Formel E beginnen. Trotzdem steht noch nicht fest, ob die deutsche Marke der Elektrorennserie erhalten bleiben wird.

Im April meinte Mercedes, dass man "Klarheit" über "wichtige Details der Struktur der Rennserie" haben möchte. Deshalb wurde die Registrierung für die neuen Regeln verschoben. Teamchef Ian James sagte damals, dass man sich in fortlaufenden Gesprächen mit der Formel E befindet.

Die FIA hat eine Gebühr von 300.000 Euro pro Saison eingeführt, die ein Hersteller bezahlen muss, sollte er vor dem Ende eines Homologationszyklus aussteigen. Deswegen hat Mercedes noch nicht entschieden, ob man auch ab der Saison 2022/23 dabei sein wird.

Diese Verzögerung hat dazu geführt, dass Mercedes bisher keine Daten von der FIA für das Gen3-Projekt erhalten hat. Die technischen Partner sind Spark Racing Technology (Chassis), Williams Advanced Engineering (Batterie) und Hankook (Reifen).

Da jetzt Mercedes die Option gezogen und sich bei der FIA als Hersteller registriert hat, kann mit der Entwicklungsarbeit begonnen werden. Bezüglich Gen3 darf Mercedes nun auch an den Treffen zwischen der FIA, den Rechteinhabern und den technischen Partnern teilnehmen.

Trotzdem heißt es in dem Statement, das 'Motorsport.com' von Mercedes vorliegt, dass das "keine offizielle Bestätigung der Teilnahme" als Hersteller ist. Man "evaluiert weiter, wie die Formel E am besten zur Gesamtstrategie von Mercedes-EQ und Mercedes-Benz passt".

Ein vergleichbares Szenario hat Mercedes schon im Oktober 2016 gemacht, um einen Startplatz für die Saison 2019/20 zu erhalten. Auch McLaren hat eine Option für die Gen3-Regeln. Das neue Auto wird um 120 Kilogramm leichter sein und eine Leistung von 350 kW haben (475 PS).

Am 31. März gab es eine Deadline für die Hersteller, um sich für die Gen3-Regeln einzuschreiben und Entwicklungsdaten zu erhalten. Mahindra, DS, Porsche, Nissan, NIO und Jaguar haben sich registriert. Audi und BMW steigen am Ende der laufenden Saison aus der Formel E aus.

Es gibt aber auch Gespräche über ein potenziell neues Team. Spark Racing Technologie wird demnächst mit einem aktuellen Auto Tests mit den neuen Hankook-Reifen durchführen. Man will damit den prognostizierten Speed des Gen3-Fahrzeugs simulieren. Ein erster Prototyp des neuen Autos könnte im Herbst präsentiert werden.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Wir wollen Deine Meinung!

Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?

An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen

- Das Motorsport.com-Team

Weiterlesen :

Diese Story teilen oder speichern

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Vorheriger Artikel Formel-E-Rennen in Mexiko: Joel Eriksson springt für Nico Müller ein

Nächster Artikel Formel-E-Nachwuchsserien: "Eine Leiter in die Meisterschaft ist unser Ziel"

Mehr von

Gerald Dirnbeck



Moto3 wird zur Yamaha-Klasse: Was wird aus dem Rookies Cup von KTM?

Moto3

Moto3 7 h

Moto3 wird zur Yamaha-Klasse: Was wird aus dem Rookies Cup von KTM?



V4-Lernphase bei Yamaha: "Jede Strecke komplettes Neuland"

MotoGP

MotoGP 1 T.

V4-Lernphase bei Yamaha: "Jede Strecke komplettes Neuland"



Neues MotoGP-Format 2027: Carlos Ezpeleta erklärt die Hintergründe

MotoGP

MotoGP 1 T.

Neues MotoGP-Format 2027: Carlos Ezpeleta erklärt die Hintergründe

Mehr von

Mercedes



So haben die Formel-1-Teams in ihrer Debütsaison abgeschnitten

Formel 1

Formel 1 1 h

So haben die Formel-1-Teams in ihrer Debütsaison abgeschnitten



Warum das Mercedes-Upgrade das Auto schwerer zu fahren macht

Formel 1

Formel 1 4 h

Warum das Mercedes-Upgrade das Auto schwerer zu fahren macht



Nicht Ferrari oder Red Bull: Diese Konkurrenz macht Toto Wolff Sorgen

Formel 1

Formel 1 10 h

Nicht Ferrari oder Red Bull: Diese Konkurrenz macht Toto Wolff Sorgen

Aktuelle News



Horner fordert Umdenken: "Teams geben 500 oder 600 Millionen Dollar aus"

Formel 1

F1 Formel 1 13 Min.

Horner fordert Umdenken: "Teams geben 500 oder 600 Millionen Dollar aus"



Warum Alex Marquez 2026 nicht an seine Glanzsaison anknüpfen kann

MotoGP

MGP MotoGP 1 h

Warum Alex Marquez 2026 nicht an seine Glanzsaison anknüpfen kann



So haben die Formel-1-Teams in ihrer Debütsaison abgeschnitten

Formel 1

F1 Formel 1 1 h

So haben die Formel-1-Teams in ihrer Debütsaison abgeschnitten



Adrian Newey: Wiederholt sich die Geschichte bei Aston Martin?

Formel 1

F1 Formel 1 2 h

Adrian Newey: Wiederholt sich die Geschichte bei Aston Martin?

Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!

Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.

Du hast 2 Optionen:

Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!

Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden

Benachrichtigungs-Einstellungen

Registrieren