Aprilias Testfazit: Top 10 für Espargaro und Iannone in Reichweite?

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Aprilias Testfazit: Top 10 für Espargaro und Iannone in Reichweite?
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26.02.2019, 16:06

Aleix Espargaro konzentriert sich am Ende des Katar-Tests auf eine Rennsimulation und entdeckt Probleme - Für Andrea Iannone ist das Turning der RS-GP schwierig

Aprilia arbeitete beim MotoGP-Wintertest in Katar mit allen drei Fahrern. Neben Aleix Espargaro und Andrea Iannone war auch Testfahrer Bradley Smith im Einsatz. Der Brite wird nämlich gleich beim Saisonauftakt am 10. März seinen ersten Wildcard-Auftritt in diesem Jahr absolvieren. Von den Rundenzeiten her war Espargaro der Schnellste dieses Trios. Im Gesamtergebnis aller drei Tage belegte der Spanier mit einer knappen Sekunde Rückstand den 14. Platz. Damit war er sogar um wenige Hundertstelsekunden schneller als Vizeweltmeister Andrea Dovizioso mit der Ducati.

Am finalen Tag lag der Fokus auf den Grand-Prix-Vorbereitungen. "Wie geplant haben wir uns auf eine Rennsimulation konzentriert und an der Elektronikabstimmung gearbeitet, sowie am Benzinverbrauch und mit den Reifen", schildert Espargaro bei 'MotoGP.com'. "Leider war ich über eine Runde am letzten Tag nicht wirklich schnell, aber das war nicht unser Ziel. Ich bin 22 Runden gefahren." Espargaro fuhr konstant 1:56er-Zeiten. Damit war er im Schnitt etwa eine Sekunde langsamer als Ducati-Pilot Danilo Petrucci.

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Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini

Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
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Foto: Gold and Goose / LAT Images

Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini

Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini
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Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini

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Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini

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Andrea Iannone, Aprilia Racing Team Gresini

Andrea Iannone, Aprilia Racing Team Gresini
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Andrea Iannone, Aprilia Racing Team Gresini

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Andrea Iannone, Aprilia Racing Team Gresini

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Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini; Andrea Iannone, Aprilia Racing Team Gresini

Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini; Andrea Iannone, Aprilia Racing Team Gresini
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Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini; Andrea Iannone, Aprilia Racing Team Gresini

Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini; Andrea Iannone, Aprilia Racing Team Gresini
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Foto: Aprilia Racing

Die Rennsimulation war wichtig, denn im Vorjahr hatte Aprilia diverse Schwierigkeiten mit der Zuverlässigkeit, dem Benzinverbrauch und dem Reifenverschleiß. Auch bei diesem Test lief nicht alles glatt, wie Espargaro offenbart: "Es gab Probleme, aber dafür sind Tests da. Unsere Ingenieure haben jetzt viele Daten für das erste Saisonrennen zur Verfügung." Diese Probleme wollte er allerdings nicht genauer definieren.

Als Fazit meint der Spanier, dass Aprilia noch in "allen Bereichen" Fortschritte erzielen muss, wenn man konkurrenzfähig sein will: "Ich habe erwartet, dass ich etwas schneller sein würde, aber das lag nicht in meiner Hand. Ich hoffe, die Ingenieure können das Motorrad jetzt für das erste Rennen vorbereiten. Es wäre schön, wenn wir noch zusätzliche Testtage hätten. Die Situation ist aber für alle gleich. Die RS-GP 2019 ist ganz klar besser als im Vorjahr, aber ich weiß nicht, ob wir schon gut genug sind, um in jedem Rennen in den Top 10 zu sein."

Andrea Iannone erwartet "nicht zu viel"

Neu im italienischen Team ist Iannone, der in Katar drei weitestgehend reibungslose Tage hatte. Bei seiner persönlichen Bestzeit fehlte auch nur etwas mehr als eine Zehntelsekunde auf Espargaro. "Es war ein interessanter Tag", sagt Iannone nach dem Testende am Montag. "Wir haben etwas beim Motorrad verändert und uns bei jedem Run verbessert. Die Konzentration lag auf dem Rennen und dass ich sanft fahre, denn in manchen Streckenbereichen ist das Motorrad nervös. Ich bin zufrieden, denn wir sind eine starke Gruppe." Im Gesamtergebnis belegte Iannone Rang 18.

 

Als positiv beschreibt er sein Gefühl "auf der Bremse und am Kurveneingang". Allerdings muss seiner Meinung nach das Turning in der Kurvenmitte noch besser werden. "Es ist schwierig, das bei einem Test zu ändern, aber das ist unser Ziel für die weitere Saison." Und welche persönlichen Ziele steckt sich der Italiener? "Ich will nicht viel erwarten. Das ist nicht negativ gemeint, denn ich sehe es immer positiv. Wir müssen Rennen beenden, uns an den Rennwochenenden steigern und dann werden wir sehen, welche Ergebnisse herauskommen. Das Ziel ist, das Maximum aus unserem Paket herauszuholen."

Testfahrer Smith zeigte keine Topzeiten. Er hatte wichtige Entwicklungsaufgaben zu erfüllen. Einerseits testete der Brite Dinge für das Grand-Prix-Wochenende. Andererseits arbeitete er an Änderungen beim Chassis und der Elektronikabstimmung, die erst mittelfristig zum Renneinsatz kommen werden. "Ich denke, es ist am wichtigsten, die RS-GP langfristig zu verbessern", sagt Smith. Als Testfahrer sind seine Aufgaben in diesem Jahr etwas anders als jene der beiden Stammfahrer.

Mit Bildmaterial von LAT.

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