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Loic Duval lobt Mike Rockenfeller: "Verdient Hypercar- oder LMDh-Cockpit"

Mike Rockenfeller und Loic Duval starteten vier Jahre lang als Teamkollegen in der DTM: Kreuzen sich die Wege in der LMH-/LMDh-Kategorie wieder?

Tobias Ebner Rachit Thukral

Bearbeitet: 28.11.2021, 21:34

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Loic Duval und Mike Rockenfeller kennen sich gut. Vier Jahre lang traten sie in Diensten von Audi gemeinsam im Phoenix-Team in der DTM an. Duval verabschiedete sich nach dem Ende der Class-1-Ära in Richtung Prototypen-Rennsport, wo er mittelfristig wieder auf Rockenfeller treffen könnte. Dann allerdings als Gegner, was der Franzose begrüßen würde.

Rockenfeller seinerseits hatte seinen Abschied von Audi zum Ende der Saison 2021 verkündet und wird mit einem LMDh-Engagement in Verbindung gebracht. "Es wäre sicher keine Überraschung, wenn ihn ein Hersteller unter Vertrag nehmen würde, um ein Hypercar oder LMDh zu fahren, weil er es verdient", streut Duval seinem langjährigen Teamkollegen im Gespräch mit der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com' Rosen.

Rockenfeller kann im Prototypen auf eine durchaus erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. 2010 gewann er die 24h von Daytona, sowie die 24h von Le Mans mit Distanzrekord. In diesem Jahr sprang beim Langstrecken-Klassiker in Florida in einem hochkarätig besetzten Cadillac-DPi mit Jimmie Johnson, Kamui Kobayashi und Simon Pagenaud der zweite Gesamtrang heraus.

Cadillac ist ein gutes Stichwort: Die GM-Marke hat im August den Einstieg in die LMDh-Klasse verkündet. Rockenfeller verbindet eine langjährige Beziehung mit dem amerikanischen Konzern, er startete vier Mal für Cadillacs Konzernschwester Corvette bei den 24h von Daytona und den 12h von Sebring, dazu noch zwei Mal bei den 24h von Le Mans. 2017 erzielte Rockenfeller mit Jan Magnussen und Antonio Garcia den Klassensieg in Sebring.

Loic Duval: Peugeot hat Vorrang vor IMSA-Engagement

Unter diesen Umständen erscheint ein erneutes Aufleben der Kombination Rockenfeller-GM sinnvoll. Der Deutsche lobte in der Vergangenheit schon die beiden früheren Audi-Sportchefs Wolfgang Ullrich und Dieter Gass dafür, dass sie ihm diese Einsätze ermöglicht hatten. Duval meint auch: "Ich glaube, Dr. Ullrich war der beste Manager, den ich je hatte. Und Dieter Gass, als er die Rennverantwortung übernommen hat, war auch sehr nett."

Duval, der zum neuen Management bei Audi Sport rund um Julius Seebach nach eigenen Angaben keine Beziehung habe, ist 2022 bei Peugeot unter Vertrag und wird in der kommenden WEC-Saison ein Hypercar der Löwen-Marke pilotieren. In diesem Jahr hielt sich der Franzose mit einem Vollzeit-Engagement im Cadillac-DPi von JDC-Miller fit.

Gustavo Menezes, James Rossiter, Jean-Eric Vergne, Kevin Magnussen, Loic Duval, Mikkel Jensen, Paul di Resta

Loic Duval gehört zum Fahreraufgebot von Peugeot in der Hypercar-Klasse

Foto: Peugeot

Könnte sich Duval für 2022 eine Doppelrolle - und damit auch eine weitere Zusammenarbeit mit Rockenfeller - vorstellen? "Solange es keine Überschneidungen mit meinem Hauptvertrag mit Peugeot gibt, und solange ich alles andere machen kann, ohne mein Engagement bei Peugeot zu beeinträchtigen, bin ich für alles zu haben", stellt er klar. Gleichzeitig befindet er sich mit der JDC-Miller-Mannschaft aber noch in Gesprächen.

Zumindest in den aktuellen Versionen der Rennkalender von WEC und IMSA ist nur eine einzige Überschneidung vorgesehen: "Super-Sebring", das gemeinsam geplante Event auf der US-amerikanischen Flugplatzstrecke im März. Ob Duval und Rockenfeller dort schon als Teamkollegen oder Konkurrenten aufeinandertreffen, steht jedoch noch nicht fest.

Mit Bildmaterial von Audi.

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