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Formel 1
Bernie Ecclestone will Formel-1-Rennen zweiteilen
Bernie Ecclestone glaubt, dass die Fans das Interesse an langen Rennen verloren haben und plädiert dafür, zwei kurze anstatt eines langen Rennens auszutragen.

Jonathan Noble
Bearbeitet: 21.11.2016, 10:10
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"Die Leute haben eine viel kürzere Aufmerksamkeitsspanne und viele Sportarten überlegen bereits, kürze Veranstaltungen einzuführen", sagte Ecclestone gegenüber der Sunday Times. Als Beispiel führt er den Grand Prix von Brasilien an, der letztlich aus zwei Rennen mit zwei Starts bestand.
"Beim Brasilien-GP gingen die Einschaltquoten nach oben. Wir hatten ein langes Rennen mit starkem Regen und einigen Unfällen, das bedeutete aber auch, dass wir aufgrund der roten Flaggen zwei Starts hatten und die Leute haben eingeschaltet."
Man müsse nun das "traditionelle Konzept" der langen Rennen überprüfen, erklärte der Brite. "Zwei Rennen à 40 Minuten mit einer 40-minütigen Pause in der Mitte, in der die Fahrer Interviews geben können und man an den Autos arbeiten kann, wären für die Zuschauer, die Fernsehstationen, Sponsoren und Werbepartner attraktiv."
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- Bernie Ecclestone will Formel-1-Regeln vereinfachen
- Nigel Mansell kritisiert zu starres Regelwerk bei Formel-1-Regenrennen
"Die Autos würden sich weiter am Samstag für das erste Rennen qualifizieren, aus dem dann die Startaufstellung für das 2. Rennen hervorgehen würde. Das würde die Dinge mit leichteren, schnelleren Autos etwas aufmischen."
"Ich weiß aber nicht, ob wir den Mut für eine Änderung haben. Die Zeiten ändern sich aber und das müssen wir berücksichtigen."
"Alle amerikanischen Sportarten haben Pausen eingebaut, hauptsächlich, weil sich das amerikanische Publikum nicht konzentrieren kann. Es wächst damit auf, das im Fernsehen alles in Segmente von 15 Minuten aufgeteilt ist. Die Leute sind mittlerweile überall so."
Änderungen des Reglements
Außerdem wiederholte Ecclestone, dass das gesamte Regelwerk der Formel 1 überarbeitet werden müsse. "Das Reglement sollte nicht in "Fahrt keine Rennen" umbenannt werden. Die Regeln sind so kompliziert geschrieben und es gibt so viele, dass keiner, inklusive der Fahrer, weiß, was richtig ist."
"Die Fahrer sind frustriert, wie auch die Zuschauer und ich auch. Es ist verrückt. Wir müssen es für die Fahrer einfacher machen, ordentlich Rennen zu fahren. Ich finde nicht, dass sie sich absichtlich in die Kiste fahren sollten, aber wenn sie gegeneinander kämpfen und sich zu nahe kommen und berühren, was soll's?"
"Ich frage mich oft, ob diese Jungs wirklich Rennen fahren wollen oder nur in einem Formel-1-Auto sitzen."
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