McLaren-Teamchef Brown: Was Toto Wolff mit seinem Tattoo zu tun hat

Warum sich McLaren-Teamchef Zak Brown vor dem USA-Grand-Prix in Austin ein Tattoo hat stechen lassen und welche Rolle Toto Wolff dabei spielt

McLaren-Teamchef Brown: Was Toto Wolff mit seinem Tattoo zu tun hat

"Nadeln jagen mir unheimlich viel Angst ein", sagt Zak Brown. Trotzdem hat sich der McLaren-Teamchef vor dem USA-Grand-Prix in Austin (alle Einheiten im kostenlosen Formel-1-Liveticker verfolgen!) eine Tätowierung am linken Oberarm stechen lassen. Und daran ist ein weiterer Formel-1-Teamchef nicht unschuldig, wie Brown erklärt.

Er sagt: "Manchmal musst du dich deinen größten Ängsten stellen. Das habe ich getan." Bilder und Videoaufnahmen des Tätowierungsvorgangs belegen, dass sich Brown nicht sehr wohlgefühlt hat. Doch ihm war eine solche "Mutprobe" aufgezwungen worden.

"Das alles ist durch den Grand-Prix-Trust entstanden", sagt Brown. Dabei handelt es sich um eine Wohltätigkeitseinrichtung, die für ehemalige Formel-1-Mitarbeiter einsteht, wenn diese in eine (finanzielle) Notlage geraten. Auch der britische TV-Sender Sky ist hier involviert.

 

Und dabei gibt es eine Tradition: "Ein Teamchef nominiert jedes Jahr jemanden, der etwas tun muss, das ihn wirklich ängstigt", erklärt Brown. "2020 hat mich Toto [Wolff] nominiert. Und als ich darüber nachdachte, was irgendwie witzig und originell, aber auch wirklich beängstigend für mich sein könnte, kam ich auf die Idee, mir ein Tattoo stechen zu lassen."

Dass sein McLaren-Fahrer Daniel Ricciardo kürzlich in Monza gewonnen hat, habe ihn darin bestärkt, sagt Brown. "Daniel ist ja selbst ein großer Tattoo-Fan. Da dachte ich, ich kombiniere das Ganze."

Das Ergebnis veröffentlichte Brown in den sozialen Netzwerken: eine einfache Streckenskizze von Monza, verbunden mit dem Datum des McLaren-Doppelsiegs durch Ricciardo und Lando Norris am 12. September 2021 - im amerikanischen Datumsformat.

 

Wen hat Brown nominiert?

Und natürlich hat Brown auch schon einen neuen Kandidaten herausgefordert. Doch dazu verrät er nichts: "Ich weiß, wer es ist. Es geht darum, eine Persönlichkeit zu nominieren, jemanden mit Bedeutung aus dem Sport. Zuletzt waren es drei Teamchefs, aber es muss kein Teamchef sein. Jeder kann selbst entscheiden, in Kürze wird es öffentlich gemacht. Bis dahin habe ich Schweigepflicht."

Eine Wettschuld mit Ricciardo hat Brown übrigens ebenfalls in Austin eingelöst: Würde Ricciardo in seinem Formel-1-Premierenjahr bei McLaren einen Podestplatz erreichen, bekäme er eine Probefahrt im Original-NASCAR von Dale Earnhardt, der sich im Besitz von Brown befindet. Der Sieg in Monza machte es möglich: Ricciardo drehte Demorunden im Earnhardt-Auto in Austin.

Mit Bildmaterial von McLaren.

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