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Formel 1 Haas-Launch

Haas macht den Anfang: Das ist Hülkenbergs Formel-1-Design für 2023

Als erstes Formel-1-Team hat Haas sein neues Design für die Saison 2023 vorgestellt - Geht es mit Nico Hülkenberg statt Mick Schumacher aufwärts?

Neue Ära nach Schumacher: Das sind die Haas-Farben der Formel-1-Saison 2023

Das Formel-1-Jahr 2023 ist offiziell eingeläutet! Denn mit dem Haas-Team hat der erste Rennstall am heutigen Dienstag seine neuen Farben für die anstehende Saison präsentiert - und die sind wenig überraschend die klassischen Haas-Farben der ersten Saison: Rot, Weiß und Schwarz.

Das neue Auto für 2023 hat Haas aber noch nicht gezeigt, sondern nur ein optisch optimiertes Modell. Den VF-23 wird es erst später im Februar zu sehen geben. Dafür gibt es einen Blick auf die neue Lackierung. Diese besitzt einen deutlich größeren Schwarzanteil als früher mit einer weißen Oberseite und roten Akzenten wie auf Front- und Heckflügel.

"Mir gefällt die Lackierung, sie ist zweifellos ein gehobener und modernerer Look, der zu einer neuen Ära an der Seite von MoneyGram als unserem Titelpartner passt", sagt Teamchef Günther Steiner. "Es ist eine aufregende Zeit im Jahr für die Formel 1 und es ist großartig, dass wir die Ersten sind, die unsere Lackierung präsentieren, aber unser Hauptaugenmerk liegt darauf, den VF-23 auf die Strecke zu bringen."

Das Debüt des neuen Autos steht sogar schon fest: Am Samstag, 11. Februar, wird Haas mit seinem neuen Auto in Silverstone einen Shakedown absolvieren.

Für den amerikanischen Rennstall beginnt 2023 eine neue Zeitrechnung. Von dem kompletten Umbruch, den man vor der Saison 2021 vorgenommen hatte, ist im Grunde nichts mehr übrig geblieben. Von Nikita Masepin und Hauptsponsor Uralkali hatte man sich nach Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine vor gut einem Jahr getrennt, und auch Mick Schumacher ist nicht mehr an Bord.

Der Deutsche hatte lange um einen neuen Vertrag bei Haas gekämpft, konnte sich aber letzten Endes nicht durchsetzen und wird 2023 als Ersatzfahrer für Mercedes fungieren. Mit Schumacher haben auch zahlreiche Sponsoren wie 1&1, Home Deluxe und Under Armour das Team verlassen.

Dafür konnte der Rennstall einen anderen großen Geldgeber gewinnen: Das texanische Finanzunternehmen MoneyGram ist neuer Hauptsponsor von Haas und ab dieser Saison auch im Teamnamen vertreten. Die Farben des Unternehmens fügen sich zumindest optisch passend in die Teamfarben ein.

"Ich habe mich sehr gefreut, MoneyGram als Titelpartner für die Saison 2023 und darüber hinaus begrüßen zu dürfen, und es ist aufregend zu sehen, wie unsere erste gemeinsame Lackierung als MoneyGram Haas F1 Team aussehen wird", sagt Teameigner Gene Haas über den neuen Look des Teams.

Haas mit Nico Hülkenberg und Kevin Magnussen

Für Schumacher hat Haas einen anderen Deutschen verpflichtet: Nico Hülkenberg kehrt nach drei Jahren Auszeit als Stammfahrer in die Formel 1 zurück und sorgt dafür, dass Deutschland nach den Abgängen von Schumacher und Sebastian Vettel weiterhin in der Startaufstellung vertreten sein wird. Er wird neuer Teamkollege von Kevin Magnussen, der ein weiteres Jahr beim Team bleibt.

Hülkenberg war zuletzt 2019 als Stammfahrer für Renault in der Formel 1 aktiv, kam aber in den vergangenen Jahren regelmäßig zu Vertretungseinsätzen. Insgesamt fünfmal durfte er Sergio Perez, Lance Stroll und Sebastian Vettel bei Racing Point und Nachfolger Aston Martin vertreten, weil deren Coronatest positiv ausgeschlagen hatte.

2022 vertrat er Vettel bei den ersten beiden Saisonrennen in Bahrain und Saudi-Arabien und war anschließend als Testfahrer vor Ort dabei. Für 2023 hat Hülkenberg, der bei 181 Grand-Prix-Starts weiter auf seinen ersten Podestplatz wartet, aber wieder ein Vollzeit-Cockpit gefunden.

Auch die Rückkehr von Kevin Magnussen in die Königsklasse war eine Überraschung. Der Däne hatte mit seiner Formel-1-Karriere eigentlich schon abgeschlossen, wurde aber von Teamchef Günther Steiner zurückgeholt, als Haas vor der Saison 2022 einen kurzfristigen Ersatz für Nikita Masepin gesucht hatte. Dabei bot man ihm gleich einen Vertrag über zwei Jahre an.

Platz acht als Aufwärtstrend

Gespannt darf man sein, wie beide Fahrer miteinander harmonieren werden: Hülkenberg und Magnussen gelten nach einigen Vorfällen ("Lutsch mir die Eier") nicht gerade als beste Freunde, betonen aber beide, dass die alten Geschichten abgehakt sind und sie kein Problem miteinander haben.

Ansonsten war es im Winter recht ruhig um das Team. Die wichtigsten Personalien rund um Teamchef Steiner sind geblieben, sodass der Rennstall seinen Aufwärtstrend gerne fortsetzen würde. Haas war nach der punktelosen Saison 2021 gut in die neue Ära der Formel 1 gestartet und konnte gleich in drei der vier ersten Rennen 2022 punkten.

Top-10-Ergebnisse für beide Piloten in Silverstone und Spielberg schraubten das Konto auf 37 Zähler hoch, doch in der zweiten Saisonhälfte ging nicht mehr viel. Auch das einzige große Saisonupdate brachte nicht mehr als ein Top-10-Ergebnis in den letzten elf Saisonrennen - plus eine Überraschungspole in Brasilien. Am Ende konnte man sich knapp gegen AlphaTauri um WM-Rang acht durchsetzen.

"Nach den Leistungen im vergangenen Jahr haben wir wirklich etwas, worauf wir aufbauen können", sagt Steiner. "Die gesamte Organisation hat hart gearbeitet, um diesen Punkt zu erreichen, und mit Kevin und Nico haben wir zwei bewährte Talente hinter dem Lenkrad, die in die Punkte fahren können. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen."

Nah an Ferrari: Haas bleibt bei Struktur

Mit seinem neuen Sponsor MoneyGram plant Haas, 2023 näher an der Budgetgrenze zu operieren und sie vielleicht sogar zu erreichen. Trotzdem bleibt der Rennstall bei seinem bisherigen Modell, das eine enge Zusammenarbeit mit Ferrari vorsieht. Haas möchte weiterhin so viele Teile wie möglich von der Scuderia beziehen und nur die notwendigsten Teile selbst produzieren.

"Im Moment bleiben wir bei unserem Modell, um das Beste daraus zu machen. Wenn wir Einsparungen oder bessere Investitionen innerhalb der Budgetgrenze finden können, indem wir Teile selbst machen, dann machen wir das später. Aber nicht sofort", sagt Steiner.

"Das System, das wir haben, wollen wir nur stabilisieren und sicherstellen, dass wir alles nutzen, um das Auto schnell zu machen, nichts anderes."

Mit Bildmaterial von Haas.

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