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Wolff: "Überhaupt keine Sorge" wegen Domenicalis Ferrari-Vergangenheit

Stefano Domenicali wird von der Formel 1 mit offenen Armen als Nachfolger von Chase Carey begrüßt - Konkurrenz hat keine Bedenken wegen Ferrari-Vergangenheit

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Wolff: "Überhaupt keine Sorge" wegen Domenicalis Ferrari-Vergangenheit

Stefano Domenicali wurde am Freitag des Russland-Rennwochenendes offiziell als Nachfolger von Chase Carey an der Spitze der Formel 1 bestätigt. Die Szene reagiert mit Wohlgefallen, obwohl der Italiener jahrelang eine Führungsrolle bei der Scuderia Ferrari einnahm. Wie unparteiisch wird der neue Formel-1-Boss agieren?

"Nein, ich mache mir überhaupt keine Sorgen", reagiert Mercedes-Teamchef Toto Wolff im 'Sky'-Interview klar auf die Vergangenheit von Domenicali angesprochen. "Stefano ist ein Mann mit Integrität und er wird versuchen, den Sport bestmöglich zu entwickeln. Dazu wird auch gehören, dass er vermutlich versuchen wird, uns einzubremsen, aber das gehört zum Spiel", schmunzelt der Wiener.

Wolff selbst war in den vergangenen Monaten immer wieder mit der Rolle in Verbindung gebracht worden. Aber wohl vor allem die rote Konkurrenz hätte dieser Besetzung kaum zugestimmt. "Mein Platz ist bei Mercedes. Ich fühle mich in der Konstellation unheimlich wohl", betont er.

Hamilton: Könnte keinen Besseren wählen

Der Österreicher ist beim Weltmeisterteam nicht nur Teamchef, sondern auch am Rennstall als Partner von Mercedes beteiligt. Wie seine persönliche Zukunft aussehen wird, ist weiterhin unklar. Wolff betont erneut, dass er ein gutes Verhältnis zur Konzernspitze pflege und das Team "in eine neue Liga" führen möchte.

"Ich freue mich für Stefano natürlich, er ist ein Mann, der sich im Racing und im Geschäft auskennt. Insofern gute Besetzung", fasst Wolff zusammen. Lewis Hamilton kann seinem Teamchef nur zustimmen. Der Brite freut sich ebenso über die Neubesetzung: "Klasse!"

"Ich glaube nicht, dass ich einen Besseren hätte wählen können, um die Nachfolge von Chase [Carey] anzutreten. Er hat tolle Arbeit geleistet, mit einer tollen Herangehensweise. Stefano tritt in große Fußstapfen. Er hat ein großes Herz, Sinn für Familie, gute Moral. Ich sehe das positiv", so der Brite.

Neben Mercedes-Teamchef Wolff geisterte immer wieder auch der Name Christian Horner als potenzieller Kandidat durch das Paddock. Wie reagiert der Red-Bull-Teamchef auf die Nachricht? "Ich genieße meine aktuelle Arbeit und Rolle sehr. Ich bin nun der längst dienende Teamchef in der Formel 1!"

Er liebe die Herausforderung des Wettkampfs und möchte seine Mannschaft wieder zu Weltmeistertiteln führen, betont Horner und richtet damit alle Spekulanten aus: "[Die Rolle des Formel-1-Boss'] habe ich zu diesem Zeitpunkt in meiner Karriere noch nicht einmal in Betracht gezogen. Stefano ist ein großartiger Kandidat, er ist ein toller Kerl."

2010 und 2012 stand Horner im direkten WM-Duell gegen Domenicali, als dieser damals noch Ferrari-Teamchef war. "Er ist einer der Guten. Aus seiner Zeit als Ferrari-Teamchef weiß ich, dass er sehr integer ist, ein echter Racer und Wettkämpfer. Außerdem versteht er das Business."

Binotto: Guter Freund die "ideale Wahl"

Auch der Red-Bull-Verantwortliche ist nicht besorgt, dass das Triumvirat bestehend aus Jean Todt (FIA-Präsident), Ross Brawn (Sportchef) und Stefano Domenicali (Formel-1-Boss) - alles Ex-Ferrari-Mitarbeiter - parteiisch agieren könnte. Der Italiener werde seine "Unparteilichkeit genau prüfen", ist Horner sicher.

Wie sieht Ferrari selbst die Bestellung des Ex-Teamchefs als Nachfolger von Liberty-Boss Carey? Mattia Binotto dankt zunächst dem US-Manager für seine "positiven Veränderungen und seine Führung". Viele wichtige Entscheidungen, etwa das Concorde-Agreement, seien in Careys Amtszeit gefallen und dank ihm umgesetzt worden.

Ross Brawn, Stefano Domenicali

Liberty Medias neue starke Männer: Ross Brawn und Stefano Domenicali

Foto: Motorsport Images

"Das wird dem Sport helfen, weiter zu wachsen und die junge Generation anzuziehen", ist der Italiener sicher. Gleichzeitig schwärmt er über Domenicali. Sein alter Bekannter sei die "ideale Wahl". Denn: "Stefano hat sein Talent als Manager bewiesen, außerdem besonders viel Wissen über den Sport, kombiniert mit seiner Erfahrung und persönlichen Qualitäten."

Binotto spricht von einer "wahren Freude", mit einem guten Freund wieder zusammenarbeiten zu können. "Wir haben uns schließlich gemeinsam bei Ferrari hochgearbeitet. Ich freue mich darauf, mit ihm für den Sport zu arbeiten, damit die Formel 1 noch stärker und spektakulärer wird."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Maria Reyer