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Formel E London 1

DS-Penske behauptet sich in der Gesamtwertung

Stoffel Vandoorne im vorletzten Saisonrennen der Formel E 2023 in den Top 10, während Jean-Eric Vergne aufgeben muss - Eine Titelentscheidung gefallen, zweite noch offen

Stoffel Vandoorne, DS-Penske

Das vorletzte Rennen der Formel-E-Saison 2023, Rennen 1 des E-Prix von London, war chaotisch. Am Ende aber bescherte es Jake Dennis seinen ersten Weltmeistertitel. DS-Penske bleibt Fünfter in der Konstrukteurswertung, ebenso Jean-Eric Vergne in der Fahrerwertung.

Am Samstag stand für jedes Team am Ufer der Themse etwas anderes auf dem Spiel. Jaguar und Envision standen vor heimischer Kulisse und Fans unter sehr hohen Erwartungen und Druck. Für Porsche, einen weiteren Titelanwärter, galt es, eine perfekte Taktik an den Tag zu legen, um zu punkten.

Andretti, das Kundenteam des deutschen Herstellers, hatte in der Fahrerwertung die Trümpfe in der Hand. Und DS Automobiles und sein Partner Penske - im Verlauf der Saison das einzige Team, das zeitweise mit den zwei dominierenden Herstellern konkurrieren konnte - wollten ihre Positionen halten.

Nach dem Freien Training am Freitagnachmittag, in dem es galt, die auf einer nicht permanenten Strecken immer vorhandenen Risiken zu minimieren, begannen die beiden DS E-TENSE FE23 von Jean-Eric Vergne und Stoffel Vandoorne, bessere Zeiten zu fahren.

In den Qualifikationsgruppen verpasste Vergne den Einzug ins Viertelfinale nur um zwei Zehntelsekunden. Auch Vandoorne verpasste den Einzug ins Finale, musste sich aber im Halbfinale mit Jaguar-Pilot Mitch Evans auseinandersetzen. Der Neuseeländer gewann schließlich das Qualifying, wurde in der Startaufstellung aber auf die sechste Position zurückversetzt. Die Strafe hatte er zwei Wochen zuvor in Rom (Italien) auferlegt bekommen.

Stoffel Vandoorne, DS-Penske

Stoffel Vandoorne, DS-Penske

Foto: DPPI

Ein taktisch anspruchsvolles und chaotisches Rennen

Vandoorne und Vergne, die vom siebten und 13. Startplatz aus ins Rennen gingen, steckten zunächst im Verkehr fest. An der Spitze konnte sich Envision Racing auf die einstudierte Langsamkeit von Sebastien Buemi verlassen. Die ermöglichte es Teamkollege und Titelkandidat Nick Cassidy, in aller Ruhe seinen Attack-Mode zu aktivieren und zu versuchen, seinen Vorsprung auf das Feld auszubauen, ohne dabei zu viel Energie zu verbrauchen.

Mitch Evans war derweil sehr aggressiv und wusste, dass er um wichtige Punkte fahren würde. Vandoorne kollidierte in den ersten Runden mit einem Maserati, der ihm beim Überholversuch die Tür zumachte. Einige Fahrer hatten anschließend Probleme, ihren Attack-Mode zu aktivieren. Während all dem hielt sich Tabellenführer Jake Dennis zurück.

In Reihen des DS-Penske-Teams blieb Vandoorne in den Top 10, während Vergne aufgrund eines technischen Problems aufgeben musste. An der Spitze fuhr Evans ein starkes Rennen. Cassidy hingegen musste nach einer Kollision mit Teamkollege Buemi an die Box - ein schwerer Schlag für Envision Racing.

Der Rest des Rennens war aufgrund einer Reihe von "grenzwertigen" Verhaltensweisen kompliziert zu verfolgen. Nach zwei roten Flaggen war es schließlich Mitch Evans, der das erste Rennen des Wochenendes vor Jake Dennis gewann. Andretti-Pilot Dennis hat sich mit dem zweiten Platz seinen ersten Weltmeistertitel gesichert. Sebastien Buemi belegte im Rennen den dritten Platz.

Am Sonntag wird im letzten Rennen der Saison der noch der Champion der Teamwertung ermittelt, während für zahlreiche andere Formel-E-Marken noch Punkte für die Ehre und die Geschichte zu vergeben sind. Das französisch-amerikanische DS-Penske-Team wird darauf bedacht sein, seine Position einmal mehr zu festigen und die Saison auf einem Hoch zu beenden.

Formel-E-Action in London

Formel-E-Action in London

Foto: DPPI

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