Eilmeldung
Formel E
Formel E erwägt Änderungen am neuen Attack-Modus
Der Attack-Modus hat beim Saisonauftakt der Formel-E-Saison 2018/19 in Saudi Arabien sein Debüt gefeiert – Schon bald soll es zu einer Optimierung kommen
André Wiegold Alex Kalinauckas
Bearbeitet: 25.12.2018, 12:03
Link kopieren
Auf Viber teilen
Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Beim Saisonauftakt der Saison 2018/19 hat der Attack-Modus sein Debüt in der Formel E gefeiert. Fahrer haben die Chance über eine alternative Route zu fahren, um für einen begrenzten Zeitraum mehr Leistung zu erhalten. Um die 25 Kilowatt Extrapower zu bekommen, müssen sie aber die Ideallinie verlassen. Serienchef Alejandro Agag erwägt, die Leistungssteigerung weiter zu erhöhen.
Dabei sei es aber wichtig, genau zu schauen, wo die Aktivierungsspulen auf der Strecke platziert werden, erklärt Agag. Er sagt: "Es könnte sein, dass wir mehr Leistung zulassen. So wird der Unterschied zwischen den Fahrern deutlicher." In Saudi-Arabien hätten die Fans aber schon sehen können, welche Auswirkungen der neue Modus hat. Fahrer, die den Attack-Modus aktiviert hatten, kamen einfacher an ihre Konkurrenten vorbei.
Weiterlesen:
"Es sind nur kleine Optimierungen", sagt Agag. "Eigentlich lief es ganz gut." Agag spricht davon, dass der Attack-Modus eine Innovation im Motorsport darstellt, auf die die ganze Serie sehr stolz sei. Einige Fahrer beschwerten sich aber nach dem Rennen über den Modus. Er habe nicht gereicht, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Der Zeitverlust, um den Modus zu aktivieren, sei größer gewesen als der Nutzen.
Daniel Abt sagt: "Der Attack-Modus reicht einfach nicht. Man verliert sogar eher Zeit, wenn man ihn nutzt. Ich habe eine Position verloren, um ihn zu aktivieren. Diesen Platz habe ich nie zurückbekommen." Die 25 Kilowatt Extraleistung seien nicht ausreichend, um den Vordermann zu überholen. Deshalb plädiert Abt auf eine Leistungssteigerung von rund 50 Kilowatt. Erst dann könnte ein Fahrer mit dem Attack-Modus einen Angriff starten.
Laut Abt war der Attack-Modus in Riad sehr "konservativ" eingestellt. Er hofft auf mehr Leistung und hat weitere Ideen, um ihn zu aktivieren. "Vielleicht sollte man vorher durch die Boxengasse fahren müssen", schlägt der Formel-E-Fahrer vor.
Sam Bird ist der Meinung, dass Fahrer noch mehr Zeit verlieren sollten. Er sieht den Attack-Modus wie eine Joker-Runde im Rallycross-Sport, wo Fahrer pro Rennen einmal eine längere Route fahren müssen. Laut Bird könnte der Attack-Modus ein ähnliches Ergebnis liefern. Er sagt: "Man verliert definitiv Positionen und muss dann mit anderen Fahrern um Plätze kämpfen. Man muss sich wieder zurückkämpfen."
Wir wollen Deine Meinung!
Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?
An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen
- Das Motorsport.com-Team
Weiterlesen :
Diese Story teilen oder speichern
Link kopieren
Auf Viber teilen
Vorheriger Artikel Audi-Teamchef: Attack-Modus sorgt für Spannung
Nächster Artikel Susie Wolff: Frauen werden nicht bevorzugt
Mehr von
André Wiegold

Ford prüft Einstieg: Formel 1, Le Mans und bald auch IndyCar?
IndyCar
IndyCar 10 T.
Ford prüft Einstieg: Formel 1, Le Mans und bald auch IndyCar?

Red Bull im Aufwind: Mekies lobt Verstappen-Pace in Madrid
Formel 1
Formel 1
Madrid
1 M.
Red Bull im Aufwind: Mekies lobt Verstappen-Pace in Madrid

So schaffte Oliver Solberg die Wende im WRC-Titelrennen
Rallye-WM
Rallye-WM 1 M.
So schaffte Oliver Solberg die Wende im WRC-Titelrennen

Mehr von
Sam Bird

Mercedes-Ersatzfahrer erinnert sich an große Stärke von Michael Schumacher
Formel 1
Formel 1 6 M.
Mercedes-Ersatzfahrer erinnert sich an große Stärke von Michael Schumacher

McLaren-Hypercar: Dieser Pilot könnte Entwicklungs- und Einsatzfahrer werden
WEC
WEC 17.04.2025
McLaren-Hypercar: Dieser Pilot könnte Entwicklungs- und Einsatzfahrer werden

Formel E 2024: Sam Bird wechselt von Jaguar zu McLaren
Formel E
Formel E 22.08.2023
Formel E 2024: Sam Bird wechselt von Jaguar zu McLaren
Aktuelle News

Ralf Schumacher: Warum Audi langfristig einen anderen Fahrer braucht
Formel 1
F1 Formel 1 1 h
Ralf Schumacher: Warum Audi langfristig einen anderen Fahrer braucht

Miller scherzt über SBK-Wechsel: "Mag Michelin so sehr, dass ich dabei bleibe"
MotoGP
MGP MotoGP 2 h
Miller scherzt über SBK-Wechsel: "Mag Michelin so sehr, dass ich dabei bleibe"

Lando Norris: So sieht sein Business-Imperium abseits der Formel 1 aus
Formel 1
F1 Formel 1 3 h
Lando Norris: So sieht sein Business-Imperium abseits der Formel 1 aus

Kollision im FT1: So begründen die Kommissare die Verstappen-Verwarnung
GTWC Endurance
GTWC GTWC Endurance 4 h
Kollision im FT1: So begründen die Kommissare die Verstappen-Verwarnung
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.
Du hast 2 Optionen:
- Registrieren
- Deaktiviere bitte Deinen Adblocker.
Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!
Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden
Benachrichtigungs-Einstellungen
Registrieren