Formel-1-Liveticker: Wie Mercedes den W12 in dieser Saison noch verbes

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Bericht

Status: Beendet
14:54

Boxenstopp!

Das war's für heute! Wir sind am Ende des Livetickers angekommen. Maria Reyer bedankt sich fürs Mitlesen und wünscht Dir einen schönen Abend. Wir sind morgen wieder für Dich am Start.

Nicht vergessen: Um 11:30 Uhr beginnt das erste Freie Training in Spielberg, um 15:00 Uhr das zweite Freie Training. Dazwischen findet um 13:00 Uhr außerdem die Pressekonferenz der Teamchefs statt. Wir berichten wie gewohnt live! Bis morgen!

14:51

So bewerten sich die Fahrer gegenseitig!

"Würde es um Sushi gehen, würde ich ihm 100 [Punkte] geben", scherzt Pierre Gasly. Die Formel-1-Fahrer mussten die Fähigkeiten ihrer jeweiligen Teamkollegen schätzen, denn ähnlich wie im FIFA-Game gibt es auch im Formel-1-Game seit dem Vorjahr ein "Driver Rating", eine Fahrerbewertung.

Insgesamt gibt es vier Kategorien: Erfahrung, Rennstärke, Aufmerksamkeit und Pace, aus der sich ein Gesamtscore ergibt. Am großzügigsten war Kimi Räikkönen bei seiner Bewertung. Der "Iceman" hat sich strikt an die Startnummer von Antonio Giovinazzi gehalten: 99!

14:42

14:41

14:38

Perez: "Ich möchte Formel-1-Weltmeister werden"

Verstappen-Teamkollege Sergio Perez hat ebenso in seiner Muttersprache mit ein paar lateinamerikanischen Journalisten gesprochen heute, für uns war Luis Ramirez mit dabei. Unter anderem hat er über seine bald 200 Formel-1-Rennen philosophiert und gemeint: "Würde ich meine Karriere heute beenden, wäre ich sehr stolz darauf, weil ich in jedem Rennen alles gegeben habe."

Gleichzeitig hat er weiterhin einen großen Traum: "Ich möchte Formel-1-Weltmeister werden." Aktuell sei er dafür in der besten Ausgangslage mit Red Bull, er könne mit dem Team wachsen. Er sei in Bestform und aktuell sehr glücklich mit seinem Leben. "Und ich möchte diesen letzten Schritt gehen, und Weltmeister werden - mein ultimatives Ziel und größter Traum. Das ist meine Inspiration und Motivation mehr als alles andere."

Solange er diese Motivation jeden Tag spüre, werde er weitermachen. "Für mich ist klar, dass ich an dem Tag, an dem es mir keinen Spaß mehr macht, aufhören werde."

14:33

Verstappen über Reifen: "Mehr muss ich nicht sagen ..."

Mein niederländischer Kollege Erwin Jaeggi war heute in der Medienrunde von Max Verstappen dabei, in der der Red-Bull-Pilot in seiner Muttersprache über die aktuelle Situation gesprochen hat. Unter anderem wurde der WM-Führende auf die neuen Pirelli-Reifen angesprochen, die morgen in den Freien Trainings getestet werden, und womöglich schon in Silverstone als Reaktion auf die Baku-Reifenschäden eingeführt werden.

Verstappen meint: "Nun, wenn da nichts falsch gewesen wäre, dann hätten sie natürlich nichts ändern müssen. Damit ist die Frage schon beantwortet." Er spielt damit auf die Reifenschäden in Aserbaidschan an. Verstappen hat bereits kurz nach seinem Ausfall gemeint, dass er der Pirelli-Erklärung nicht glauben werde und dass Red Bull keine Schuld für die Schäden treffe.

"Mehr muss ich dazu eigentlich nicht sagen. Sonst würden sie ja auch nichts ändern, oder? Ich denke, das ist ziemlich klar." Große Unterschiede erwartet er allerdings auch nicht. "Solange die Reifen in einem Stück heil bleiben, das ist das Wichtigste."

14:08

Norris: Darum hat er mit Sainz mehr Spaß

Der junge Brite hat heute in der Pressekonferenz außerdem über seine Beziehung zu Daniel Ricciardo gesprochen - und verraten, warum er mit Carlos Sainz dennoch ein wenig mehr Spaß hat. "Wir kommen gut miteinander aus und haben Spaß. Aber unsere Interessen abseits der Strecke sind sehr verschieden."

Während Ricciardo eher an Kleidung oder seiner eigenen Weinmarke interessiert sei, spiele er lieber Golf oder Videospiele. "Carlos hat das auch immer gerne gemacht, daher haben wir zusammen Golf gespielt oder sind gegeneinander Rennen gefahren auf der Konsole." Dadurch sei eine Freundschaft entstanden, die weiterhin anhält.

13:56

Norris: Ferrari wird uns das Leben schwer machen

Ferrari steckt aktuell mittendrin im WM-Kampf gegen McLaren, es steht 108:120 Punkte für die Briten. Lando Norris hofft, dass er dieses Wochenende noch "ein bisschen besser" abliefern kann als in der Vorwoche. Vor allem im Qualifying hat er das Gefühl, dass er noch ein wenig mehr aus dem Auto herausholen könne.

Dennoch betont er auch: "Ich war glücklich mit dem fünften Platz. Das war das bestmögliche Ergebnis für uns." Ihn ärgert gleichzeitig aber der große Abstand zu Mercedes und Red Bull. "Der Rückstand auf die Jungs vorne ist immer noch enorm."

Und: Auch Ferrari hat er dieses Wochenende wieder auf der Rechnung. "Sie waren sehr schnell und ich bin sicher, dass sie uns das Leben wieder sehr schwer machen werden."

13:45

Sainz: Je weicher der Reifen, desto größer die Probleme

Ferrari konnte im ersten Österreich-Rennen eine positive Wende schaffen. Nach dem desaströsen Abschneiden in Frankreich hatte die Scuderia auf die Reifenprobleme reagiert und einen neuen Ansatz in Spielberg ausprobiert. "Wir haben am Freitag sehr viel Energie darauf verwendet, das Auto für den Longrun abzustimmen", erklärt er heute. Dabei habe man viel über die Reifen gelernt.

Wie wird sich nun die Umstellung auf die weicheren Mischungen (C3 bis C3) auf die Performance der Roten auswirken? "Je weicher wir fahren, umso mehr sind wir unseren Problemen mit dem Vorderreifen ausgesetzt." Den das Grundprobleme habe Ferrari so gut wie auf jeder Strecke.

"Je weicher wir also fahren, desto höher ist das Risiko für uns, darunter zu leiden." Könnte es dabei vielleicht helfen, dass es dieses Wochenende kühler wird? "Ich wünschte, es wäre nur die Temperatur [das Problem]", entgegnet Sainz. Das Problem sei insgesamt "viel komplexer".

13:19

Hamilton: Man kann der Krise auch Positives abgewinnen

Vor einem Jahr hat die Formel 1 nach einer Schockstarre ihren Betrieb in Österreich wieder aufgenommen. Mittlerweile ist eine Saison vorübergegangen, die nächste hat unter ähnlichen Voraussetzungen in der Pandemie begonnen. Schön langsam kehrt aber so etwas wie Normalität zurück an die Rennstrecke. An diesem Wochenende wird es in Österreich erstmals seit Abu Dhabi 2019 keine Besucherbeschränkungen mehr geben.

Wie hat die Pandemie die Rennfahrer verändert? "Das hat uns mehr Zeit gegeben, über gewisse Dinge nachzudenken", meint Lewis Hamilton. Menschen konnten sich mehr mit Themen, wie der Umwelt oder sozialer Gerechtigkeit und Rassismus beschäftigen. Das sei sehr positiv gewesen.

"Ich hoffe natürlich, dass die Menschheit daraus gelernt hat aus dieser Erfahrung. Man muss daraus Lehren ziehen. Denn ansonsten werden wir einfach zurückkehren zu dem, wie es vorher war. Und ich weiß nicht, ob das unbedingt so positiv wäre für die Welt."

12:58

Ocon: Waren nicht meine besten Wochenenden

Von einem Alpine-Piloten zum anderen: Was war in den vergangenen Rennen bei Esteban Ocon los? Der Franzose blieb farblos ohne Punkte und konnte gegen Alonso kaum noch Highlights setzen. "Das waren sicherlich nicht die besten Wochenenden. Uns fehlt einfach Pace am gesamten Wochenende."

Er habe nun aber ein paar "produktive" Tage mit seinen Ingenieuren in der Steiermark verbracht. "Wir hatten ein paar Meetings und werden dieses Wochenende ein paar Dinge ausprobieren." Es gehe um kleine Details, betont er und ergänzt: "Ich denke, wir haben ein Auto, das in der Lage ist, ins Q3 zu fahren."

12:49

Alonso: Verstappen aktuell Favorit auf den WM-Titel

Wie beurteilt der Altmeister den aktuellen WM-Kampf zwischen Verstappen und Hamilton? Alonso betont, dass diese Rivalität "sehr interessant" zu beobachten sei aus der Ferne. "Zumindest läuft es nicht wie in den vergangenen Jahren, wo Lewis meist nur gegen Lewis gefahren ist. Manchmal auch gegen Valtteri, aber nicht sehr oft", merkt er an.

Er werde den Kampf an der Spitze bis Abu Dhabi verfolgen. Hat er einen Favoriten? "Im Moment ist es wohl Max, weil er besser abschneidet, aber die Dinge können sich sehr schnell ändern", weiß der Spanier aus eigener Erfahrung. Das hänge von der Performance aller Teams und den Updates an den Autos ab.

12:45

Alonso & Verstappen bald Teamkollegen? "Wäre cool"

Kommen wir noch einmal zurück zu Fernando Alonso und Max Verstappen. Die beiden saßen heute gemeinsam vor den Kameras und mussten unter anderem die Frage beantworten, ob sie sich vorstellen könnten, in Zukunft einmal Teamkollegen zu sein?

"Womöglich, vielleicht ergibt sich in Zukunft eine Möglichkeit. Ehrlich gesagt aber wohl nicht in der Formel 1. Da denke ich nicht, dass es möglich wäre. Aber wer weiß. Wir beide lieben Racing, Langstrecke und Le Mans. Das wäre schön, eines Tages im gleichen Team zu fahren."

Max Verstappen betont einmal mehr, dass Alonso aktuell um Positionen fahre, wo er gar nicht hingehöre. Und: "Es wäre unglaublich aufregend, gemeinsam mit ihm in einem Team zu fahren. Es gibt viele Möglichkeiten außerhalb der Formel 1. Das wäre ziemlich cool."

12:36

Masepin revangiert sich für "Masespin"-Geschenk

Sind wir mal ganz ehrlich: Wir alle würden uns doch eine eigene Netflix-Serie nur über das Haas-Team wünschen. Schon in den ersten Staffeln von "Drive to Survive" wurde Günther Steiner zur Legende. Unter anderem 2019, als er sich darüber beschwert hatte, dass Kevin Magnussen voller Wut seine Bürotür eingeschlagen habe. ("He does not fok smash my door.")

Nikita Masepin hat sich an die Szene erinnert und sich für seinen "Masespin", den er am vergangenen Wochenende von Steiner geschenkt bekommen hatte, revangiert - mit einer neuen Bürotür!

12:26

Schumacher: Simulatorarbeit "lieben lernen"

Schumacher hat in seiner deutschen Medienrunde auch einen Einblick in seine Arbeit im Simulator gegeben. "Es ist so, dass wir meistens in einer Simulator-Einheit gleich mehrere Strecken durchmachen und durchfahren können. Das heißt, ich habe die Chance, mehrere Strecken zu sehen."

Macht ihm das auch Spaß oder gehört er da eher der Hamilton-Fraktion an, der Arbeit im Simulator nicht gerade große Freude bereitet? "Mir wäre es lieber, auf einer echten Strecke zu fahren. So viel dazu. Im Endeffekt wird der Simulator mehr und mehr zu dem Job dazugehören. Von daher muss ich das irgendwie lieben lernen", gesteht er.

12:19

Schumacher: Grillabend mit "englischem Gesinge"

Apropos Fußball: Wie schlimm war der Grillabend für Mick Schumacher am Dienstag? "Es war okay. War natürlich alles Spaß, aber dennoch: Schade, dass wir es nicht geschafft haben zu gewinnen. Weil danach war in dem Fall viel englisches Gesinge."

Als "Laie" kenne er sich im Fußball aber auch eigentlich kaum aus, er spiele es lieber. Wem drückt er nun die Daumen, da Deutschland ausgeschieden ist? "Naja, dadurch dass [Deutschland] jetzt raus ist, glaube ich nicht, dass ich nochmal schauen werde, ehrlich gesagt. Von daher drücke ich allen die Daumen, dass sie das erreichen, was sie erreichen wollen."

12:16

Glückwünsche an Maurizio Arrivabene

Der ehemalige Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene hat einen neuen Job. Der Italiener wurde zum neuen Geschäftsführer von Juventus Turin ernannt. Charles Leclerc hat daraufhin heute gescherzt: "Nein, um Tickets habe ich ihn noch nicht gefragt, aber ich habe ihm gestern eine Nachricht geschickt, um ihm zu gratulieren."

Auch Ex-Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen freut sich für seinen ehemaligen Boss. "Ich kenne ihn nun schon eine Weile und weiß, dass er Fußball leidenschaftlich gerne hat. Wir haben immer mal wieder darüber gesprochen. Ich freue mich für ihn, dass er diese Chance erhalten hat."

11:56

Leclerc: 2022er-Auto fühlt sich "sehr anders" an

Auch Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat heute verraten, dass er das 2022er-Auto bereits im Simulator testen durfte. "Es fühlt sich sehr anders an. Alle fragen sich wohl, ob man in die richtige Richtung entwickelt oder nicht. Das ist ein ganz anderes Projekt und es ist noch sehr früh. Niemand weiß, wo wir im Vergleich zu den anderen liegen. Aber wir arbeiten daran."

Und Mick Schumacher hat ebenso Interesse bekundet. Er merkt aber auch an: "Es ist natürlich klar, dass ich wenig darüber reden kann. Es ist für viele Teams gerade die heiße Phase, die darüber spekulieren, wie es bei anderen Teams läuft. Von daher will ich mich gar nicht groß reinkatapultieren, sage ich mal, sondern davon fernbleiben. Dennoch: So weit sieht es gut aus."

11:48

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11:37

Russell: 2022er-Auto im Simulator in Arbeit

Russell hat auch über die Entwicklung des 2022er-Williams gesprochen vorhin. Das Team habe bereits mit der Simulatorarbeit begonnen. Aktuell sei er aber noch nicht wirklich involviert in die Entwicklung des vollkommen neuen Renners. Welche frühen Erkenntnisse konnte er schon gewinnen?

Die größte Erkenntnis bislang: Das Auto werde langsamer sein, aber auch fahrbarer. Durch weniger "dirty Air" beim Hinterherfahren werden wohl auch die Reifen länger halten, glaubt Russell. Ein zusätzlicher Faktor sind die 18-Zoll-Räder, die 2022 eingeführt werden.

"All diese Dinge zu modellieren, […] wie sich das auf die Fahrdynamik des Autos auswirkt, ist zu diesem Zeitpunkt, ohne eine einzige Runde auf der Strecke gedreht zu haben, um echte Daten zu sammeln, schwierig." Daher sei die Korrelation zwischen CFD, Windkanal und Rennstrecke enorm wichtig.

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