Chance bei Alfa Romeo? Mick Schumacher dementiert: "Im Moment nicht"

Mick Schumacher hofft darauf, die Vertragsgespräche mit Haas zu einem erfolgreichen Abschluss bringen zu können - Alfa Romeo ist derzeit kein Thema

Chance bei Alfa Romeo? Mick Schumacher dementiert: "Im Moment nicht"

Fährt Mick Schumacher auch in der kommenden Formel-1-Saison für Haas? Oder wechselt der Ferrari-Junior doch zu Alfa Romeo? In den vergangenen Wochen schien ein eigentlich schon sicherer Verbleib des 22-Jährigen beim Haas-Rennstall plötzlich nicht mehr so klar.

Doch nun hat sich Schumacher selbst geäußert - und dabei einen Wechsel zu Alfa nach derzeitigem Stand nahezu ausgeschlossen. Die Präferenz liege klar bei Haas. ANZEIGE: Hol' Dir die Formel live und in HD, zum Beispiel mit einem Sky-Abo für 17,50 Euro monatlich. Jetzt informieren!

"Wir müssen mal schauen, wie sich das noch entwickelt. Aber ich glaube, dass wir in den finalen Schritten jetzt sind und hoffentlich alles unter Dach und Fach haben bis Ende der Saison", sagt Schumacher bei 'Sky'. Auf Nachfrage, ob ein Wechsel zu Alfa noch ein Thema sei, ergänzt er: "Im Moment nicht, nein."

Teamchef Steiner kritisierte Schumacher deutlich

Zuletzt gab es in der Beziehung zwischen Schumacher und Haas kleine Unstimmigkeiten, nachdem sich Teamchef Günther Steiner öffentlich über die zuletzt gehäuften Unfälle seines Fahrers beschwert hatte. Schumacher betonte, er mache "das ja nicht extra, das Auto in die Wand zu setzen".

Auf den ersten Blick wäre Alfa für den Sohn des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher ein Schritt nach vorne. Mit Blick auf die Regeländerungen im kommenden Jahr werden die Karten jedoch neu gemischt. Haas arbeitet schon länger intensiv am neuen Auto und zudem an der Infrastruktur, um im kommenden Jahr wieder im Mittelfeld mitmischen zu können.

In welchem Cockpit Schumacher 2022 auch sitzen mag, es sollte für ihn zumindest bequemer sein als in dieser Saison. Die Problematik an seinem Sitz ist weiterhin nicht behoben, Haas arbeitet inzwischen an einer neuen Lösung. "Wir versuchen quasi einen Hybrid aus dem Sitz, den wir in Silverstone gemacht haben, und dem, den wir jetzt haben. Also eine Mischung aus beidem", erklärt er.

"Der eine Sitz, den wir in Silverstone gemacht haben, der passt so nicht ins Auto. Da gibt es ein paar Punkte, die einfach nicht klappen. Obwohl er sich eigentlich sehr gemütlich anfühlt und gerade", ergänzt er. Mit einer perfekten Lösung sei daher "wahrscheinlich" erst in der neuen Saison zu rechnen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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