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Charles Leclercs Fahrstil: Übersteuern ist ihm lieber als Untersteuern

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Charles Leclercs Fahrstil: Übersteuern ist ihm lieber als Untersteuern
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07.05.2019, 13:03

Ferrari-Pilot Charles Leclerc spricht über seinen Fahrstil und erklärt, warum er einige Zeit gebraucht hat, um sich an die Autos in der Formel 1 zu gewöhnen

Charles Leclerc gilt in der Formel 1 bereits jetzt als kommender Weltmeister. Der gerade einmal 21-Jährige stellte seinen Speed in dieser Saison bereits mehrfach unter Beweis und macht Sebastian Vettel das Leben im Ferrari-internen Duell regelmäßig schwer. Und auch in den Nachwuchsserien konnte der ehemalige GP3- und Formel-2-Meister sein Talent bereits mehr als einmal nachweisen.

Auch er musste sich im vergangenen Jahr allerdings zuerst einmal an die Formel 1 gewöhnen. "Ich kann mit ein bisschen mehr Übersteuern leben. Aber generell haben diese Autos eher die Tendenz zum Untersteuern", verrät er im Gespräch mit 'auto motor und sport' und berichtet: "Als ich in die Formel 1 kam, war ich schockiert, mit wie viel Untersteuern du diese Autos fährst."

"Du könntest sie nie mit der Balance fahren, die ich in der Formel 2 bevorzugt habe. Unmöglich. Deshalb habe ich vergangenes Jahr auch bis zum vierten Rennen in Baku gebraucht, um das zu verstehen", erinnert er sich zurück und erklärt: "Weil auf dem Stadtkurs die Mauern so nah stehen, haben sie mir bei Sauber ein Auto hingestellt, das hinten stabil ist. Da habe ich begriffen, dass ich mich anpassen muss."

"Das brachte die Wende", erklärt er. In den ersten drei Saisonrennen 2018 war der damalige Rookie ohne WM-Punkte geblieben. In Baku wurde er Sechster und hatte seinen Sauber-Teamkollegen Marcus Ericsson anschließend regelmäßig im Griff. Die Saison beendete er mit 39 Punkten, der Schwede brachte es gerade einmal auf neun Zähler. Doch warum musste Leclerc seinen Fahrstil überhaupt umstellen?

"Ich glaube nicht, dass die Motorleistung den Unterschied macht. Es ist der Abtrieb", schildert er den wichtigsten Unterschied zwischen Formel 2 und Formel 1 und erklärt: "Diese Autos haben so viel mehr Abtrieb als ein Formel 2, dass du auch mehr Anpressdruck verlierst, wenn du mal quer stehst. Das macht es schwer, das Auto noch abzufangen. Da verlierst du als Fahrer schnell Vertrauen."

Aktuell scheint sich Leclerc im SF90 teilweise etwas besser zurechtzufinden als Ferrari-Teamkollege Vettel. Sind die Fahrstile der beiden komplett und vielleicht zu unterschiedlich? "Wir verlangen vom Auto nur eine unterschiedliche Balance", erklärt Leclerc und ergänzt: "Das ist eine Frage der Abstimmung. Die generellen Probleme des Autos spüren wir beide gleich. Deshalb leidet auch die Entwicklung des Autos nicht."

Mit Bildmaterial von LAT.

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