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Flexibler F1-Frontflügel am RB13: Red Bull nimmt Änderungen vor

Vor dem Hintergrund einer möglichen Strafe hat Red Bull Racing für den Grand Prix von Ungarn den flexiblen Frontflügel des RB13 verstärkt.

Red Bull RB13: Frontflügel
Logo: Red Bull Racing
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Red Bull RB13: Frontflügel, GP Großbritannien
Red Bull RB13: Frontflügel
Red Bull RB13: Frontflügel
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing

Die Art und Weise, wie sich der untere Teil des Frontflügels am Red Bull RB13 in Silverstone bei hohen Geschwindigkeiten bewegte, ist gegnerischen Teams nicht verborgen geblieben. Was es damit genau auf sich hat, haben wir in der entsprechenden Technik-Analyse ausführlich dargestellt.

Nun ist Red Bull einer möglichen Strafe zuvorgekommen und hat den Flügel für den Grand Prix von Ungarn an diesem Wochenende verstärkt. Dem Vernehmen nach wurde die FIA von Red Bulls Rivalen aufmerksam gemacht. Dies könnte durchaus der Grund für die nun vorgenommenen Veränderungen sein.

Wie das von Giorgio Piola am Donnerstag am Hungaroring geschossene Titelfoto zeigt, weist der Frontflügel des RB13 nun eine Stütze zwischen der äußeren Endplatte und den oberen Flaps auf. Diese Stütze soll helfen, dass sich der Flügel bei hohen Geschwindigkeiten weniger stark verbiegt. Die Gemüter der Rivalen sollten damit beruhigt werden.

Bildergalerie: Vorbereitungen auf den GP Ungarn

Wie viel Performance sich dank des flexiblen Flügels potenziell gewinnen lässt, ist unklar. Die Hoffnungen von Red Bull für den Grand Prix von Ungarn sind angesichts eines größeren Updates für den RB13 aber hoch gesteckt.

"Grundsätzlich sind es nur große Aero-Updates", meint Daniel Ricciardo und präzisiert: "Wenn ich sage groß, heißt das dann, dass wir eine Sekunde pro Runde finden? Wahrscheinlich nicht, aber groß im Sinne einer anderen Form und Philosophie, verglichen damit, was wir bisher im Einsatz hatten."

Laut Ricciardo bezieht sich das Update auf mehrere Bereiche des Autos: "Es gibt etwas Neues am Frontflügel und auch an den Seitenkästen. Alles ist aerodynamischer Natur. Hoffentlich funktioniert es im Zusammenspiel so wie gewünscht. Es ist eine Kombination verschiedener Dinge. Im Windkanal sieht es so aus, dass es etwas Abtrieb bringen sollte. Das hilft uns hoffentlich, die erhofften Rundenzeiten zu erreichen."

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