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Horner lobt Verstappen: Holt alles raus, was drin ist

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Horner lobt Verstappen: Holt alles raus, was drin ist
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Co-Autor: Jonathan Noble

Wie Red Bull das erste Podestergebnis des Teams in Sotschi bewertet und ob Max Verstappen nicht doch eine Siegchance gehabt hätte

"Ich glaube, Mercedes hatte dieses Wochenende das schnellere Auto", sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Wäre aber trotzdem mehr drin gewesen für Max Verstappen im Formel-1-Grand-Prix in Sotschi? Verstappen selbst verneint und erklärt: P2 hinter Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas sei das Maximum gewesen.

Er habe in Russland keine realistische Siegchance gehabt. "Dafür", sagt Verstappen, "war [Bottas] zu weit weg. Nach dem Stopp waren es etwa zwölf Sekunden oder so. Das fährt man nicht einfach so zu. Wir fuhren dann ja auch auf den gleichen Reifen und mehr oder weniger gleich schnell."

Und vorher habe er ohnehin mit stumpfen Waffen gekämpft, meint Verstappen. Im Gegensatz zu Mercedes war er auf der Medium-Reifenmischung losgefahren und habe damit "ein paar Balanceprobleme" gehabt, so erklärt er. "Erst auf der harten Mischung waren wir etwas besser unterwegs." Doch da hatte Bottas schon ein ausreichendes Polster.

Verstappen auf der schlechteren Seite im Hintertreffen

Vielleicht hätte es anders ausgesehen, wenn Verstappen gleich auf den ersten Metern im Rennen einen Überraschungsangriff hätte starten können. Das aber scheiterte an seinem Loskommen von P2.

"Auf der Innenseite [der Strecke] hatte ich nicht viel Grip", sagt Verstappen. "Das spürte ich sofort, als ich die Kupplung kommen ließ. Das hat uns ein bisschen gekostet."

"Im Rückspiegel aber sah ich, dass auch die anderen auf meiner Seite schlecht losgekommen waren." Und Verstappen witzelt: "Wäre mir Valtteri im Qualifying nicht in die Quere gekommen mit seinem Windschatten, dann wäre ich von P3 losgefahren!"

Verstappen profitiert von den Hamilton-Strafen

So aber fuhr er ohne echte Chance auf eine Attacke gegen Bottas oder Lewis Hamilton auf die erste Bremszone zu - und dort geradeaus. Er habe "natürlich" durch die "andere Schikane" fahren müssen, meint Verstappen, und verweist damit auf die Routenführung in der Auslaufzone für all jene Fahrer, die in Kurve 2 die "Abkürzung" genommen haben.

Kurzzeitig fiel er deshalb hinter Renault-Fahrer Daniel Ricciardo zurück, schnappte sich diesen aber noch auf der ersten Runde wieder, und war damit Dritter hinter Bottas und Hamilton. Und dabei wäre es wohl geblieben, hätte Hamilton nicht zwei Fünf-Sekunden-Strafen kassiert. "Davon haben wir profitiert", räumt Teamchef Horner ein.

Er erklärt weiter: "Max hat jedes Bisschen an Leistung aus dem Auto herausgeholt, über das gesamte Wochenende hinweg. Es ist das bisher beste Ergebnis für uns an dieser Strecke. Mit Max' Leistung können wir also zufrieden sein. Das war eine fehlerlose, reife und besonnene Vorstellung von ihm."

Endlich wieder Punkte für Verstappen

Auch Verstappen selbst zeigt sich "zufrieden" mit P2 in Sotschi und meint: "Wir sind wieder zwischen die Mercedes gefahren. Das ist in Ordnung, vor allem nach zuletzt zwei Ausfällen. Es sind gute Punkte. Und so sollte es eigentlich jedes Wochenende laufen."

In der WM-Gesamtwertung aber bleibt fast alles beim Alten: Verstappen belegt weiter Rang drei hinter dem Mercedes-Duo, jetzt allerdings mit 77 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Hamilton.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Sotschi
Subevent Rennen
Fahrer Max Verstappen
Teams Aston Martin Red Bull Racing
Urheber Stefan Ehlen