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Hülkenberg: Beziehung zu Magnussen spielte keine Rolle für Haas

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Hülkenberg: Beziehung zu Magnussen spielte keine Rolle für Haas
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
20.09.2019, 12:13

Nico Hülkenberg und Kevin Magnussen sind nicht die besten Freunde - Laut Haas-Teamchef Günther Steiner hat das bei der Fahrerwahl 2020 aber keine Rolle gespielt

Romain Grosjean wird auch 2020 für Haas fahren. Neben dem Franzosen war auch Nico Hülkenberg ein Kandidat für das zweite Cockpit neben Kevin Magnussen, doch die US-Truppe entschied sich letztendlich dafür, bei der bekannten Fahrerpaarung zu bleiben. Teamchef Günther Steiner erklärt, dass für Grosjean gesprochen habe, dass er das Team bereits sehr gut kennt.

Die vorbelastete Beziehung zwischen Hülkenberg und Magnussen sei dagegen "überhaupt nicht" entscheidend bei der Wahl gewesen. "Darüber habe ich nicht nachgedacht. Ich habe es schon mehrfach gesagt, es geht um die Arbeitsbeziehung", versichert Steiner. Die angespannte Beziehung der beiden geht auf einen Vorfall aus der Saison 2017 zurück.

"Unser Fokus lag einzig darauf, wieder dorthin zurückzukommen, wo wir im vergangenen Jahr standen", betont Steiner jedoch und erklärt: "Wir wissen, was wir im vergangenen Jahr gemacht haben, um dorthin zu kommen. Das müssen wir wieder schaffen. Und ich denke, wir wissen auch, was dieses Jahr schiefgelaufen ist." Haas beendete die Saison 2018 auf WM-Rang fünf und ist aktuell nur Neunter.

"Ich weiß nicht, ob wir es schaffen, aber das ist unser Plan - und Romain ist ein Teil davon. Das war der Grund, warum wir ihn behalten haben", erklärt Steiner. Grosjean fährt bereits seit 2016 für Haas, seit 2017 ist Magnussen sein Teamkollege. Während er ihn 2017 in der WM noch bezwingen konnte, hatte der Däne die Nase 2018 vorne und führt das interne Duell auch 2019 wieder an.

 

Dumm gelaufen ist die Sache übrigens auch für einen Formel-1-Fan, der in den sozialen Medien vor einiger Zeit angekündigt hatte, er werde sich das Gesicht von Grosjean tätowieren lassen, falls dieser einen neuen Vertrag bei Haas erhalten sollte. Haas postete das Zitat am Freitag erneut mit dem Kommentar: "Versprochen ist versprochen" ...

Mit Bildmaterial von LAT.

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