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Krack kommentiert Stroll-Gerüchte: "Typisches Paddock-Gerede"

Lance Stroll hat den Spanien-GP 2025 verpasst, offiziell wegen Schmerzen, doch im Fahrerlager brodelt die Gerüchteküche - Teamchef Mike Krack nimmt Stellung

Lance Stroll verpasst Barcelona: Steckt in Wahrheit mehr dahinter?

Lance Stroll musste den Spanien-Grand-Prix kurzfristig auslassen

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

Als Lance Stroll seine Teilnahme am Grand Prix von Spanien kurzfristig absagte, kam das für viele überraschend. Offiziell sind anhaltende körperliche Beschwerden der Grund für den Rückzug des Kanadiers, doch im Fahrerlager kursieren längst auch andere Erklärungen für seinen Ausfall in Spanien.

"Wie bekannt ist, begann die ganze Sache schon 2023", sagt Aston-Martin-Teamchef Mike Krack, angesprochen auf die Gründe für Strolls Rückzug. Damals hatte sich der Formel-1-Pilot nach einem Fahrradunfall zwei gebrochene Handgelenke zugezogen, kämpfte sich aber erstaunlich schnell wieder zurück ins Cockpit.

Auch diesmal sei der Entschluss, das Rennen auszulassen, nicht leicht gefallen. "Die Fahrer, und besonders Lance, wollen fahren, egal wie groß die Schmerzen sind. Sehr oft fahren sie wahrscheinlich mit mehr Schmerzen, als sie zugeben würden, einfach weil es ihre Leidenschaft ist", betont Teamchef Krack.

Rehabilitation von Stroll noch unklar

In den Wochen vor dem Spanien-Grand-Prix habe es allerdings bereits "immer wieder Hinweise" auf Unwohlsein gegeben. Erst nach dem Qualifying sei dann gemeinsam mit dem medizinischen Team entschieden worden, dass ein Start nicht sinnvoll sei.

Eine bevorstehende medizinische "Prozedur" wurde von Stroll selbst angesprochen, doch Details dazu will oder kann Krack nicht nennen. "Ich bin kein Arzt. Es stehen noch weitere Untersuchungen an. In den nächsten Tagen werden wir mehr wissen."

Die Unsicherheit wirft auch Fragen mit Blick auf das kommende Rennen in Montreal auf - Strolls Heimrennen. Krack erklärt, Plan A sei weiterhin, dass der Kanadier ins Cockpit zurückkehrt. Sollte das nicht möglich sein, stehe ein Ausweichplan bereit. Eine zusätzliche Komplikation stellt jedoch das 24-Stunden-Rennen von Le Mans dar, bei dem Astons Ersatzpilot Felipe Drugovich eingeplant ist.

Was passierte hinter den Kulissen?

Besonders brisant rund um Stroll Zwangspause sind die Gerüchte, die im Paddock kursieren. Laut einem Bericht der BBC spekulieren nämlich einige Stimmen, Strolls Verletzung habe sich möglicherweise verschlimmert, indem er nach einem enttäuschenden Qualifying in Barcelona frustriert gegen einen Tisch schlug.

Andere behaupten, der Rückzug habe weniger mit körperlichen Schmerzen als mit psychischem Druck zu tun. Krack weist diese Spekulationen jedoch entschieden zurück.

"Ich war an der Boxenmauer und habe nichts in der Richtung mitbekommen. Das ist typisches Paddock-Gerede", sagt er und will den Gerüchten keine weitere Bedeutung beimessen. Ob Stroll tatsächlich bald wieder ins Cockpit zurückkehren kann, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur: Sein Ausfall wirft Fragen auf.

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