So reagiert Leclerc auf die Ansage des Ferrari-Präsidenten!

Wie sich Charles Leclerc auch ohne die Aussicht auf Siege in der Formel 1 motiviert hält und was für Ferrari bei den Rennen in Silverstone möglich ist

So reagiert Leclerc auf die Ansage des Ferrari-Präsidenten!

Aus eigener Kraft wird Ferrari weder in diesem noch im nächsten Jahr ein Formel-1-Rennen gewinnen. Das hatte Ferrari-Präsident John Elkann dieser Tage erklärt - und den Fans der Scuderia damit einen herben Dämpfer verpasst.

Wie aber geht Ferrari-Fahrer Charles Leclerc mit den Aussagen aus der Chefetage um? Ob es ihn frustriere, solche Worte zu hören? Ganz im Gegenteil, so meint er in Silverstone: "Da gibt es keinen Frust. In schwierigen Zeiten müssen wir ehrlich sein."

Ferrari stecke derzeit in keiner einfachen Situation. "Derzeit sind wir nicht, wo wir sein wollen. Es wird viel Arbeit brauchen, um dorthin zurückzugelangen, wo wir hinwollen", sagt Leclerc. "Also nein, kein Frust, nur Motivation. Wir sind motiviert, die Dinge zum Besseren zu wenden."

Ferrari als Team sei "nicht gut genug"

"Zum Besseren", das heißt: Nicht nur auf WM-Rang fünf zum vierten Saisonrennen zu reisen, sondern möglichst als Tabellenführer der Formel 1. Warum das in diesem Jahr nicht der Fall ist, will Leclerc aber nicht auf nur einen Faktor reduzieren.

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000, leads Charles Leclerc, Ferrari SF1000
Sebastian Vettel, Ferrari SF1000, leads Charles Leclerc, Ferrari SF1000
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Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Charles Leclerc, Ferrari SF1000
Charles Leclerc, Ferrari SF1000
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Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Charles Leclerc, Ferrari SF1000
Charles Leclerc, Ferrari SF1000
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Foto: Steven Tee / Motorsport Images

Charles Leclerc, Ferrari SF1000, leads Valtteri Bottas, Mercedes F1 W11
Charles Leclerc, Ferrari SF1000, leads Valtteri Bottas, Mercedes F1 W11
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Foto: Charles Coates / Motorsport Images

Charles Leclerc, Ferrari SF1000
Charles Leclerc, Ferrari SF1000
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Foto: Glenn Dunbar / Motorsport Images

Charles Leclerc, Ferrari SF1000
Charles Leclerc, Ferrari SF1000
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

"Es wäre nicht korrekt von mir, wenn ich mit dem Finger auf ein bestimmtes Teil zeigen würde. Wir sind als Team einfach nicht gut genug dieses Jahr", meint Leclerc.

Mit seinem nächsten Satz deutet er aber zumindest an, was Ferrari-Teamchef Mattia Binotto inzwischen bestätigt hat: Ferrari hat vor allem Antriebsleistung eingebüßt, weil man nach der Saison 2019 technisch zurückrüsten musste.

Silverstone wird "realistischerweise schwierig"

Und so sagt Leclerc: "Wir müssen versuchen, die Leistung zurückzugewinnen. Daran arbeiten wir. Jeder gibt alles dafür."

Weil das aber nicht binnen weniger Wochen und schon gar nicht über Nacht möglich sei, fielen die Erwartungen für Silverstone gering aus. "Auf dem Papier liegen zwei ziemlich schwierige Rennwochenenden vor uns", sagt Leclerc.

"Ich versuche ja immer, optimistisch zu sein, auch dieses Mal. Realistischerweise aber wird es ziemlich schwierig für uns."

Kein Wunder: In Silverstone ist vor allem Topspeed gefragt, dazu kommen einige sehr schnelle Kurven. Das sind Bereiche, in denen Ferrari in diesem Jahr bisher nicht geglänzt hat.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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