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IndyCar 2018: Michael Shank spricht mit Schmidt/Peterson

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IndyCar 2018: Michael Shank spricht mit Schmidt/Peterson
Autor: Heiko Stritzke
Co-Autor: David Malsher
19.11.2017, 12:07

Michael Shank Racing könnte ein Teilzeit-IndyCar-Programm in der Saison 2018 mit Schmidt/Peterson fahren. Gespräche sind im Gange, doch noch ist es ein weiter Weg.

Geht die Schwemme neuer Teams in der IndyCar-Saison 2018 weiter? Nachdem Carlin und Harding voraussichtlich einsteigen werden und Juncos ein Teilzeitprogramm plant, strebt auch Michael Shank ein solches Programm an. Der bisherige Sportwagen-Teambesitzer ist bei Schmidt/Peterson vorstellig geworden, wie Sam Schmidt gegenüber Motorsport.com bestätigt: "Michael und ich haben ein gemeinsames Interesse, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Aber noch ist die Sache ziemlich offen."

Michael Shank setzte 2017 beim Indianapolis 500 bereits einen Honda in Kooperation mit Andretti Autosport ein. Am Steuer Jack Harvey, der im späteren Verlauf der IndyCar-Saison 2017 Michail Aljoschin bei Schmidt/Peterson ersetzte. Über dieses Bindeglied könnte eine neue Allianz zustandekommen, um Harvey zumindest eine Teilzeitsaison zu ermöglichen. Nachdem Robert Wickens bei Schmidt/Peterson eingestiegen ist, war die Tür für den 24-jährigen Briten erst einmal zu. Michael Shank könnte sie ihm zumindest partiell wieder öffnen.

"Nach Sonoma dieses Jahr haben wir klargemacht, dass wir gerne schauen würden, dass wir mit Jack machen - vielleicht in Teilzeit", sagt er weiter. "Aber momentan ist noch nichts in trockenen Tüchern." Wie so oft hängt alles an den Finanzen. Und hier drückt Schmidt erst einmal die Euphoriebremse: "Wir arbeiten uns jetzt gerade auf, überhaupt die Finanzierung für unsere beiden Vollzeit-Autos zu sichern und ein paar Testkilometer auf unser Konto zu bekommen. Es wäre zu früh, jetzt zu spekulieren, ob noch irgendetwas darüber hinaus verkündet werden wird."

Michael Shank versucht seit geraumer Zeit, einen Fuß in die höchste amerikanische Monopostokategorie zu bekommen. Ein gesicherter Deal mit Paul Tracy für das Indy 500 2012 scheiterte letztlich daran, dass der Lotus-Motor dermaßen hoffnungslos war, dass sich das Team freiwillig zurückzog. Danach stemmte Shank vor allem Sportwageneinsätze. Ein Werksengagement mit Acura ist nach der IMSA-Saison 2017 zwangsläufig zu Ende gegangen, da in der GTD-Kategorie Werksengagements nur für eine Experimentalsaison mit einem neuen GT3-Boliden erlaubt sind.

"Ich respektiere ihn und sein hochkarätiges Sportwagenteam", sagt Sam Schmidt. "Er hat den NSX in diesem Jahr schnell zum Siegerfahrzeug gemacht. Doch wir haben bereits in den vergangenen Jahren über Deals geredet, aber nie etwas zusammen hinbekommen. Ob es diesmal klappt? Vielleicht."

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