"Hätte auch in die Hose gehen können" - Marcel Schrötter setzt in Jerez auf Risiko

Marcel Schrötter riskiert in Jerez zu Rennbeginn viel, um die schlechte Startposition auszumerzen: Im Rennen wird der Vorwärtsdrang durch Grip-Probleme gebremst

"Hätte auch in die Hose gehen können" - Marcel Schrötter setzt in Jerez auf Risiko

Intact-Pilot Marcel Schrötter kam beim Moto2-Rennen in Jerez auf der zehnten Position ins Ziel. Gut 17 Sekunden verlor der Deutsche im vierten Grand Prix der Saison 2021 auf Sieger Fabio di Giannantonio. Von Startplatz 18 aus musste sich Schrötter durchs Feld kämpfen und machte vor allem in der Startphase viele Positionen gut.

Die erste Runde beendete er bereits auf der zwölften Position. In Runde 16 übernahm er die zehnte Position, die er ins Ziel brachte. "Mit Rang zehn müssen wir zufrieden sein. Es ist uns also wieder einmal Schadensbegrenzung gelungen. Obwohl unsere Leistung im Rennen erneut sehr anständig war, müssen wir schleunigst unsere Qualifyings besser hinbekommen", ärgert sich Schrötter.

"Ich hatte einen guten Start und zudem ist mir die erste Runde super gelungen. In den ersten Kurven habe ich viel riskiert, da ich einige Fahrer aussen überholt habe. Das war wirklich auf der letzten Rille und hätte auch leicht in die Hose gehen können. Aber wenn man von so weit hinten losfahren muss, dann bleibt dir einfach nichts anderes übrig, als ein Risiko einzugehen", kommentiert der Deutsche.

Marcel Schrötter, Liqui Moly Intact GP

Marcel Schrötter, Liqui Moly Intact GP
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Marcel Schrötter, Liqui Moly Intact GP

Marcel Schrötter, Liqui Moly Intact GP
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Marcel Schrötter, Liqui Moly Intact GP

Marcel Schrötter, Liqui Moly Intact GP
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Marcel Schrötter, Liqui Moly Intact GP

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Marcel Schrötter, Liqui Moly Intact GP

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Marcel Schrötter, Liqui Moly Intact GP

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Marcel Schrötter, Liqui Moly Intact GP

Marcel Schrötter, Liqui Moly Intact GP
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"Zum Glück ist aber alles gut gegangen und ich denke, das war auch der Schlüssel für das heutige Ergebnis. Im Vergleich zu meinen direkten Gegnern war ich nicht unbedingt der Schnellste, weil ich von Beginn an große Mühe mit dem Hinterrad-Grip hatte", berichtet Schrötter. "Das war auch das einzige Manko, das wir uns genauer anschauen müssen."

"Ohne diesen Schwierigkeiten wäre vielleicht ein bisschen mehr möglich gewesen, wie zum Beispiel die Pace von Aron Canet mitzugehen. Abgesehen davon war es über die gesamte Distanz nicht leicht, meine Position zu halten. Daher müssen wir froh sein, was wir erreicht haben und die Punkte mitnehmen. Beim nächsten Mal müssen wir im Qualifying aber unbedingt stärker sein, auch wenn dieses Wochenende viel Pech dabei war", deutet er die gestrichenen Runden im Qualifying an.

"Obwohl es einen Schritt besser gewesen wäre als bei den vorherigen Rennen, müssen wir endlich weiter vorne starten. Das Motorrad hat super funktioniert. Nur die Grip-Probleme sind ein Rätsel, weil diese in diesem Ausmaß das gesamte Wochenende nie ein Thema waren", grübelt Schrötter, der in der WM einen Platz verlor und nach vier Rennen WM-Elfter ist.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Moto2
Event Jerez
Subevent Rennen
Fahrer Marcel Schrötter
Teams Dynavolt Intact GP
Urheber Sebastian Fränzschky