Suzuka-Freitag in der Analyse: So kam es zum Unfall von Mick Schumacher!

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Russell mit Tagesbestzeit auf nasser Piste +++ Schumacher crasht nach dem Ende von FT1 ... +++ ... und muss FT2 auslassen +++

Suzuka-Freitag in der Analyse: So kam es zum Unfall von Mick Schumacher!

Bericht

Status: Beendet

Der Freitag in der Analyse

22:00 Uhr ist es schon in Suzuka, und damit verabschieden wir uns an dieser Stelle auch für heute. Zum Abschluss folgt noch einmal der Hinweis auf unsere große Analyse mit Kevin Scheuren und Stefan Ehlen.

Knapp eine Stunde lange haben die beiden auch heute wieder über die wichtigsten Themen des Tages gesprochen. Folgendes stand dabei auf dem Plan:

- Ist die Mercedes-Form echt?
- Mick Schumacher crasht im Freitagstraining
- Was drin ist für Vettel in Suzuka
- Der neue Unterboden von Ferrari
- Alfa Romeo nach Update in den Top 10
- Reifentest abgesagt, aber Training trotzdem verlängert
- Latifi: Falsch abgebogen in der Schikane!

Hier geht es morgen wie gehabt mit einer neuen Tickerausgabe weiter. Noch schnell der Blick auf die wichtigsten Zeiten am Samstag (MESZ):

05:00 Uhr: FT3
08:00 Uhr: Qualifying

Dazu steht bereits um 2:30 Uhr die PK der Teamchefs an. Die wichtigsten Aussagen reichen wir morgen im Laufe des Tages natürlich ebenfalls hier im Ticker nach.

Habt noch einen schönen Freitag, viel Spaß mit unserer Analyse und bis morgen!

Der Formel-1-Freitag in Suzuka in der Analyse: Wie es zum Crash von Mick Schumacher kam, was ihm nun blüht und ob die Mercedes-Form aus dem Training echt ist!

"Produktiver Freitag" für Ferrari

Viel Regen, aber trotzdem verrät Carlos Sainz: "Wir haben bei diesen nassen Bedingungen einige Dinge lernen können. Insgesamt war es also ein produktiver Freitag." Ähnlich sieht es auch der Teamkollege.

"In Sachen Performance war es insgesamt ein guter erster Tag auf der Strecke", so Charles Leclerc, der allerdings auch weiß: "Das Wetter soll morgen ganz anders als heute werden. Daher wird FT3 eine wichtige Session für uns."

Dort müsse man sich dann "so schnell wie möglich an die Bedingungen anpassen", um sich auf das Qualifying vorzubereiten. Denn das wird nach aktuellem Stand im Trockenen stattfinden.

Eine Runde in Suzuka

Im Laufe der Jahrzehnte haben wir viele Onboard-Aufnahmen aus Suzuka gesehen. Das hier ist allerdings neu: Zum ersten Mal dürfen wir Fernando Alonso dank seiner Helmkamera auf einer Runde in Japan begleiten!

Leider zwar "nur" eine Runde im Nassen, aber immerhin.

Spezialhelm

Und noch ein besonderes Helmdesign an diesem Wochenende! Ob es Alexander Albon Glück bringen wird? Er hätte es nötig, nachdem er in Monza zunächst verletzt aussetzen musste und zuletzt in Singapur aus dem Rennen crashte ...

Ferrari: Der neue Unterboden für Suzuka

Wir haben hier im Ticker ja bereits gestern über den neuen Ferrari-Unterboden gesprochen. Unsere Technikexperten haben mittlerweile auch schon eine erste Analyse angestellt!

Ihre Beobachtung: Es wurden Änderungen an den Bodenstreben, am Design des Unterbodens und zweifellos an der Flexibilität bestimmter Punkte des Unterbodens vorgenommen.

Die komplette Analyse gibt es hier!

Haas: P7 in der WM bleibt das Ziel

Zuletzt in Singapur verlor die US-Truppe P7 in der WM und liegt nun drei Zähler hinter Aston Martin. "Wir lagen die meiste Zeit des Jahres auf P7 in der Konstrukteurs-WM", so Kevin Magnussen, der sich diese Position daher zurückholen möchte.

Es wäre "wirklich cool", den siebten Platz zu holen, nachdem Haas einige schwierige Jahre hinter sich habe. Der Däne weiß aber auch: "Es ist hart, denn momentan tun wir uns etwas schwer, Punkte zu holen."

Die letzten Punkte für Haas gab es in Spielberg noch im Juli. Trotzdem sieht Magnussen "eine Chance" auf P7 und erklärt optimistisch: "Es kommen einige Strecken, die besser für uns sein sollten."

Allerdings besteht in der WM auch die Gefahr, hinter AlphaTauri sogar noch auf P9 abzurutschen. Das Red-Bull-Schwesterteam hat in Singapur nach Punkten bereits mit Haas gleichgezogen.

Poleposition in deutscher Hand

Das ist vor dem morgigen Qualifying auch einmal eine spannende Statistik, die ich eben in unserer großen Datenbank gefunden habe: Seit 1994 ging die Pole in Suzuka nur siebenmal an einen Fahrer, der nicht aus Deutschland stammt!

Satte achtmal stand Michael Schumacher seitdem auf Pole, Sebastian Vettel immerhin fünfmal, drei Poles gingen an Nico Rosberg und eine an Ralf Schumacher. Macht 17 deutsche Poles in den vergangenen 24 Suzuka-Rennen.

Keine schlechte Quote ...

Michael Schumacher Ferrari Ferrari F1 ~Michael Schumacher ~

Foto: Motorsport Images

Die kreativsten und engagiertesten Fans ...

… aus Japan gibt es hier übrigens auch noch einmal in einem kurzen Video! Das haben wir in den vergangenen beiden Jahren schon irgendwie vermisst, oder?

Heute vor 38 Jahren ...

... fand das erste Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring statt - beziehungsweise auf der neuen Grand-Prix-Strecke. Zuvor war die Königsklasse zuletzt 1976 auf der Nordschleife gefahren, als Niki Lauda seinen schweren Feuerunfall hatte.

Acht Jahre später kehrte das Rennen als Großer Preis von Europa 1984 auf dem neuen GP-Kurs in den Kalender zurück. Sieger damals: Alain Prost im McLaren. Lauda wurde bei seiner Rückkehr auf den Nürburgring Vierter.

Und am Ende des Jahres wurde der Österreicher ja sogar noch ein drittes und letztes Mal Weltmeister ...

Alain Prost  ~Alain Prost ~

Foto: Motorsport Images

Horner: Keine Bedenken wegen Budgetobergrenze

"Auch wir hatten die Zertifikate am Mittwoch erwartet", verrät der Red-Bull-Teamchef bei 'Sky'. Stattdessen wird es nun erst am Montag Klarheit geben. Sorgen macht man sich bei den Bullen wegen der Verschiebung allerdings nicht.

"Wir warten mit Interesse darauf, was am Montag passieren wird", sagt Horner und betont noch einmal, dass man davon ausgehe, dass man den Kostendeckel im vergangenen Jahr "absolut" eingehalten habe.

"Wir sind glücklich mit unserer Einreichung und warten jetzt darauf, was das Feedback ist", so Horner. Daran hat sich auch nach der Verschiebung nichts geändert.

Williams will in Q2

In Singapur war Williams noch völlig chancenlos, hier setzt man sich wieder höhere Ziele. "Heute lief es nicht so schlecht", berichtet Alexander Albon und erklärt: "Es ist schwierig, im Nassen ein echtes Gefühl für das Auto zu bekommen."

"Aber in Sachen Konkurrenzfähigkeit waren wir nicht so schlecht. Wir müssen sehen, was morgen passiert, wenn es trocken ist", so Albon, der erklärt, dass die Lage zwar noch etwas unklar sei. Das "Ziel" sei es aber, morgen Q2 anzupeilen.

Teamkollege Latifi müsste das auch mindestens schaffen, um nicht als Letzter zu starten. Er schleppt nach dem Crash mit Zhou Singapur ja eine Rückversetzung in der Startaufstellung um fünf Plätze mit sich herum.

Die besten Technikbilder ...

... findet ihr übrigens auch in Japan wieder in einer eigenen Fotostrecke bei uns. Klickt euch durch!

Fotostrecke: Formel-1-Technik: Detailfotos beim Japan-Grand-Prix 2022 Giorgo Piola

Foto: Giorgo Piola

Aston Martin AMR22: Auspuff und Beam-Wing

Livestream

Nicht vergessen: Kevin Scheuren und unser stellvertretender Chefredakteur Stefan Ehlen melden sich jetzt mit ihrer großen Tagesanalyse auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de bei euch! Folgende Themen sind geplant:

- Mick Schumacher crasht im Freitagstraining
- Reifentest abgesagt, aber Training trotzdem verlängert
- Ist die Mercedes-Form echt?
- Alfa Romeo nach Update in den Top 10
- Der neue Unterboden von Ferrari
- Latifi: Falsch abgebogen in der Schikane!
- Was drin ist für Vettel in Suzuka
- Wetterprognose für Samstag und Sonntag

Geschenke!

Die japanischen Fans sind dafür bekannt, ihren Formel-1-Helden gerne das ein oder andere Geschenk zu machen. Und Sebastian Vettel steht dort bekanntlich hoch im Kurs, weshalb er auch dieses Mal wieder das ein oder andere Präsent bekommen hat ...

Schumacher: Wir Aquaplaning auf der Autobahn

Und natürlich wollen wir auch den Deutschen selbst noch zu seinem Crash hören! "Das ist natürlich nicht toll", gesteht er und erklärt, er habe "diese Pfütze nicht gesehen", weil Leclerc vor ihm gefahren sei und er eine schlechte Sicht gehabt habe.

Er habe dann "wie auf der normalen Autobahn einen Aquaplaning-Moment" gehabt. "Da macht man halt nix, ist eigentlich nur Passagier", zuckt er die Schultern, betont aber auch: "Solche Sachen passieren."

Für das weitere Wochenende hat er daher auch noch Hoffnung auf ein gutes Ergebnis. "Das Auto hat sich heute auf der Strecke toll angefühlt. Daher sollten wir hoffentlich in einer guten Position sein", verrät er.

"Mit unserem Auto kommen wir hoffentlich in Q3, das wird das Ziel sein. Und im Rennen dann hoffentlich ein paar Punkte", so Schumacher, der sich dafür aber keinen weiteren Unfall erlauben kann.

Warum bei Schumacher das Chassis getauscht wurde

Das hat Haas-Teamchef Günther Steiner inzwischen verraten. "Es war die einfachere Entscheidung, es auszutauschen. Dann haben wir es hinter uns, und dann können wir es ordentlich überprüfen", erklärt er.

"Wir glauben nicht, dass es einen großen Schaden genommen hat, aber wir waren uns nicht sicher", verrät er. Womöglich wäre der Tausch also gar nicht nötig gewesen. Aber Haas wollte auf Nummer sicher gehen.

Im Hinblick auf Schumachers Unfall an sich, laut Steiner "selbstverschuldet", sagt er: "Manchmal ist weniger mehr ..." Gesprochen habe er mit dem Deutschen aber noch nicht.

Reifen gehen schnell kaputt

Mehrere Fahrer berichten, dass die Intermediates heute nicht lange gehalten haben. "Die Reifen haben [...] ein ganz kleines Fenster, wo sie funktionieren, und dann geht es auf eine Runde relativ gut, und dann bauen die Reifen ab", berichtet Vettel.

"Die Bedingungen waren einfach nicht einfach für die Reifen, weil es braucht im Idealfall ein bisschen mehr Wasser. Aber wenn es zu viel hat, ist es für die Intermediates schwieriger", erklärt Vettel das Dilemma bei 'Sky'.

Denn der Intermediate sei "der Reifen, den man fahren will, weil er einfach viel schneller [als der Vollregenreifen] ist", berichtet er. Das war heute aus den genannten Gründen allerdings schwierig.

Morgen rechtzeitig aufstehen!

Zugegeben: FT3 ist in der Regel nicht die spannendste Session an einem Wochenende. Das dürfte morgen allerdings anders sein, weil es wohl die einzige trockene Session vor dem Qualifying werden wird.

Und die Teams haben nach dem verregneten Freitag einiges nachzuholen! Andrew Shovlin von Mercedes erklärt: "Das Reglement erlaubt uns, einen dritten Reifensatz für das letzte Training morgen mitzunehmen, da beide Sessions heute nass waren."

"Das bedeutet allerdings, dass wir eine sehr arbeitsreiche Stunde haben werden, um alle notwendigen Arbeiten mit wenig und viel Benzin unterzubringen", so Shovlin. Das gilt natürlich auch für alle anderen Teams.

Dürfte - anders als sonst - also ein FT3 mit ziemlich viel Betrieb ab der ersten Minute werden. Los geht es bereits um 5:00 Uhr unserer Zeit. Wecker stellen also nicht vergessen!

Das Wichtigste zum Freitag ...

... haben wir auch heute wieder in einer Fotostrecke für euch zusammengefasst. Der schnellste Weg, um sich auf den aktuellen Stand zu bringen.

Und nicht vergessen: In gut einer Stunde melden sich Kevin Scheuren und Stefan Ehlen dann auch mit ihrer großen Videoanalyse auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de!

Fotostrecke: Formel 1 2022 in Suzuka: Das Wichtigste zum Freitag Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Die wichtigsten Fakten zum Formel-1-Freitag in Suzuka: Wer schnell war, wer nicht und wer überrascht hat - alle Infos dazu in dieser Fotostrecke!

Tsunoda: "Ein Traum wahr geworden"

Der Japaner hat sich seine Formel-1-Premiere in der Heimat auch vom Wetter nicht kaputtmachen lassen. "Es fühlte sich großartig an, es ist definitiv ein Traum wahr geworden", strahlt der AlphaTauri-Pilot am Ende des Freitags.

Vor allem seine ersten Runden seien "sehr emotional" gewesen. Zusätzlichen Druck habe er jedoch nicht gespürt, und er habe versucht, sich nicht zu sehr von den Umständen ablenken zu lassen. "Ich habe den ganzen Tag einfach genossen", verrät er.

Rein sportliche habe man heute "einfach Daten gesammelt", berichtet er. Insgesamt sei es ein guter Tag gewesen - auch wenn er einmal neben der Strecke war. Auch er habe aber "keine Ahnung", wo AlphaTauri an diesem Wochenende stehe.

Denn morgen soll es bekanntlich trocken werden. Ziel sei es aber auf jeden Fall, in Q3 zu kommen.

Alfa Romeo legt mit neuem Frontflügel nach

Vorhin haben wir ja schon einmal ganz kurz über die Updates in Suzuka gesprochen. Auch Alfa Romeo hat hier einen neuen Frontflügel dabei. "Es hat uns definitiv ein bisschen Stabilität in den Hochgeschwindigkeitskurven gegeben", berichtet Valtteri Bottas.

"Offensichtlich fehlen uns wegen der nassen Bedingungen ein paar Sensoren. Deshalb können wir, was die Aerodynamik angeht, nicht so viel messen. Aber vom Gefühl her war es so, wie es sein sollte", berichtet der Finne zufrieden.

Alle Hintergründe zum neuen Flügel findet ihr hier!

Den seltsamen Latifi-Vorfall ...

... gibt es hier noch einmal im Video - inklusive Funkspruch. Er selbst berichtet von irgendeinem Problem am Auto. Das können wir natürlich nicht beurteilen. Von außen sieht es einfach nur so aus, als sei er einmal zu früh abgebogen ...

Russell: Wollen langfristig lernen

Der zweite Mercedes-Pilot erklärt, dass die Sessions heute zwar vermutlich nicht "so repräsentativ" gewesen seien, weil es morgen trocken bleiben soll. Trotzdem sei es immer eine "gute" Möglichkeit, im Nassen etwas zu lernen.

So sei er zum Beispiel heute früh auf Intermediates gewechselt, um besser zu verstehen, wo der Übergangspunkt zwischen Vollregenreifen und Intermediates liege. Er ist davon überzeugt, dass sich das irgendwann auszahlen wird.

Es werde vielleicht nicht mehr "dieses Jahr" sein, aber "irgendwann", so Russell, werde es ein Regenrennen geben, bei dem man von den gelernten Dingen profitieren werde.

Hamilton: War ein "langweiliger" Tag

Der Rekordchampion hatte nicht so viel Spaß und berichtet: "Es war heute ziemlich langweilig. Einfach grau und nass." Er erwarte zwar, dass es für den Rest des Wochenendes trocken sein werde. Ein bisschen habe man aber zumindest gelernt.

"Es gibt immer Dinge, die man mitnehmen kann", betont er und erklärt, man habe etwas am Set-up gearbeitet und Sachen über die Reifen gelernt. Positiv außerdem: "Wir haben die Reifen heute zum Funktionieren gebracht und sahen nicht langsam aus."

Das war zuletzt ja gerne mal ein Problem. Trotzdem habe er "keine Ahnung", wo Mercedes an diesem Wochenende realistisch gesehen stehe. Das werde man erst im Trockenen sehen. "Ich habe wirklich keine Ahnung", zuckt er die Schultern.

"Ich hoffe, dass wir schnell sind", so Hamilton, der aber auch Ferrari und Red Bull "ziemlich schnell" erwartet. Wie immer also.

Verstappen: Kein komplett verlorener Tag

Viel konnte man heute zwar nicht lernen, doch der Niederländer berichtet: "Das Wetter war kein riesiges Desaster. Zumindest konnten wir fahren und ein bisschen machen." Trotzdem sei es natürlich schwer, zu wissen, wo man stehe.

Er hätte sich daher Bedingungen gewünscht, die "etwas repräsentativer" sind. Zumindest habe man heute aber die "Grundlagen" erledigen können. Jetzt freue er sich auf den Samstag, "um zu sehen, wie wir im Trockenen aufgestellt sind."

Ein Nachteil sei der verregnete Tag für Red Bull auf jeden Fall nicht gewesen, denn: "Es ist für alle gleich", erinnert er und erklärt, der Freitag werde daher keine "massiven Unterschiede" machen.

Vettel: Schumacher-Crash kann passieren

Der Deutsche bekommt nach seinem Abflug Zuspruch von seinem Landsmann. "Das ist eine sehr schwierige Ecke da oben. Es waren gerade so blöde Bedingungen", sagt Vettel bei 'Sky' und erklärt, Mick habe "das stehende Wasser dann erwischt."

"Das ist so eine Stelle, wo man nie weiß: Soll ich lupfen oder nicht? Man lupft ein bisschen und manchmal ist es eben nicht genug. Und ja, natürlich ist es ein Fahrfehler", so Vettel, der aber auch klarstellt: "Das ist jetzt nicht das erste Mal, dass sowas passiert."

Gerade bei Schumacher wird aktuell aber natürlich besonders darauf geschaut ...

Was wird mit Hülkenberg bei Aston Martin?

Der Deutsche steht aktuell bekanntlich auch bei Haas auf der Liste. Sollte es dort mit einem Stammcockpit allerdings nicht klappen, könnte er auch 2023 bei Aston Martin bleiben. "Das würde ich jetzt nicht ausschließen", bestätigt Teamchef Mike Krack bei 'Sky'.

"Wir haben ja nicht von Trennung gesprochen", stellt er klar und erklärt, dass man "keine Eile" habe. Seine kompletten Aussagen und was Formel-2-Champion Felipe Drugovich damit zu tun hat, das könnt ihr hier nachlesen!

Der Tag in 15 Sekunden zusammengefasst

Ihr habt keine Lust, auf unsere große Tagesanalyse um 12:30 Uhr zu warten? Dann schaut euch einfach diese 15 Sekunden an, die fassen den Tag ganz gut zusammen ;-)

Teamchefs fehlen am Wochenende

Falls ihr euch übrigens wundert, warum wir an diesem Wochenende noch nichts von Toto Wolff oder Mattia Binotto gehört haben: Die sind beide gar nicht mit nach Japan gereist und begleiten das Rennen stattdessen aus der europäischen Heimat.

Gegenüber 'AP' erklärte Wolff in diesem Zusammenhang erst kürzlich, er werde in Zukunft "ein paar Rennen" auslassen, weil der Kalender immer größer werde. Aktuell sei auch geplant, anderen Teammitgliedern im Laufe des Jahres eine Pause zu geben.

Wolff stellt aber auch klar, dass er lediglich "physisch" nicht vor Ort sei. Er sei beispielsweise bei allen Meetings zugeschaltet. Kein freies Wochenende also für ihn.

FT2: Feierabend!

Wie angekündigt gab es in den Schlussminuten keine Verbesserungen mehr. Die Bestzeit geht also an Russell vor Hamilton, Verstappen und Perez. Magnussen wird Fünfter - aber natürlich alles ziemlich ohne Wert. Hier die Übersicht:

Bericht FT2

Ergebnis FT2

Gesamtergebnis Freitag

FT2: Schlussphase

Jetzt dann also wirklich, die letzten zehn Minuten laufen. Viele Piloten sind übrigens schon aus dem Auto ausgestiegen, es tut sich nicht mehr viel. Die Bestzeit liegt weiter bei Russell, und ich würde nicht unbedingt darauf wetten, dass sich das noch ändert.

Hier im Ticker geht es gleich nach dem Ende von FT2 wie gewohnt weiter mit den Stimmen zum Freitag!

Alle aktuellen Informationen im Session-Liveticker abrufen!

FT2: Bremsproblem bei Leclerc

Der Ferrari-Pilot stand nach seinem Ausritt etwas länger an der Box. Offenbar ein Problem mit den Bremsen. Inzwischen fährt er wieder, aber zufrieden ist er immer noch nicht. Derweil war auch Perez einmal neben der Strecke.

Einen größeren Unfall gab es in FT2 zum Glück weiterhin nicht. Aber den gab es in FT1 ja auch erst nach dem Ende der Session ... Der Fahrbetrieb bleibt überschaubar.

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FT2: Schlussphase

Das würden wir jetzt schreiben, wenn es ein normales FT2 wäre. Aber stattdessen gibt es jetzt bekanntlich noch einmal 30 Minuten extra! Der Fahrbetrieb hat wieder nachgelassen, gerade sind nur noch wenige Autos auf der Strecke.

Dafür haben wir eine neue Tagesbestzeit gesehen: Russell hat eine 1:41.935 hingelegt.

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FT2: Abflüge

Leclerc war gerade neben der Strecke - wie auch schon in FT1. Zuvor hatte es auch Lokalmatador Tsunoda erwischt. Beide können aber weiterfahren. Und tatsächlich wird es auf der Strecke jetzt auch voll!

Außer Alonso und Schumacher waren jetzt alle Fahrer mindestens einmal auf der Strecke. Das sorgt für Bewegung in der Zeitenliste, erhöht aber natürlich auch das Risiko für Zwischenfälle ...

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FT2: Intermediates

Die Strecke ist mittlerweile trocken genug für Intermediates. Hamilton schiebt sich auf diesen Reifen mit einer 1:44.298 auf P1. Damit sind wir aber noch immer rund zwei Sekunden langsamer als im ersten Training unterwegs.

Sieben Fahrer waren weiterhin noch gar nicht auf der Strecke, darunter auch Leclerc und die beiden Red-Bull-Fahre - und natürlich Schumacher.

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FT2: Verfahren?

Ganz seltsame Szene vor wenigen Minuten: Latifi ist vor der Schikane in den Notausgang abgebogen - ohne erkennbaren Grund. Anschließend hat er wieder gewendet und ist weitergefahren. Er hat sich doch wohl nicht etwa verfahren ...?

Acht Fahrer waren mittlerweile auf der Strecke, die Bestzeit hält Sainz mit einer 1:49.615. In FT1 waren wir mehr als sieben Sekunden schneller unterwegs. Das zeigt, wie nass die Strecke inzwischen wieder ist.

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Reifen für Mexiko und USA

Während sich auf der Strecke weiterhin wenig tut, hat Pirelli die Reifen für die beiden kommenden Rennen in den USA und Mexiko bekanntgegeben. An beiden Wochenenden wird man die Mischungen C2 bis C4 anbieten.

Nicht besonders kreativ, aber wir wollen es hier eben erwähnen. Wir haben ja die Zeit ...

FT2: Seidl glaubt nicht an viel Betrieb

Mit Latifi ist jetzt zumindest mal ein Fahrer auf der Strecke. Auch Andreas Seidl glaubt allerdings nicht, dass es viel Fahrbetrieb geben wird. Bei 'Sky' erklärt er: "Wir müssen alle mit den Regenreifen haushalten."

"Von daher, glaube ich, werden wir alle nur eine limitierte Anzahl an Runden fahren, was natürlich schade ist für die Fans. Aber schauen wir mal. Wir hoffen, wir können trotzdem eine einigermaßen gute Show bieten", so Seidl.

Mit Sainz und Ricciardo machen sich jetzt immerhin noch zwei Fahrer auf den Weg.

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FT2: Die Uhr läuft

Jetzt können wir es auch offiziell bestätigen: Es sind in der Tat 90 Minuten auf der Uhr. Und das könnten lange 90 Minuten werden, denn weil die Strecke nass ist, dürfte der Fahrbetrieb wieder nicht übermäßig ausfallen.

Zu Beginn fährt auf jeden Fall erst einmal keiner raus ...

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FT2: Jetzt Session-Ticker öffnen!

In fünf Minuten geht es dann auch schon los mit FT2. Für euch ist das wieder der Zeitpunkt, parallel unseren Session-Ticker mit Stefan Ehlen zu öffnen. Nur dort gibt es die komplette Berichterstattung, hier beschränken wir uns auf die wichtigsten Infos, Bilder und Stimmen.

Übrigens ist es nicht nur nass sondern auch kalt: Die Strecke ist gerade einmal 19 Grad warm, die Lufttemperatur liegt sogar nur bei 15,5 Grad.