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Gene Haas "wirklich deprimiert" über Abstand zu Top-Teams

Team-Besitzer Gene Haas ist "wirklich deprimiert" über den großen Abstand zwischen seinem Formel-1-Team und den 3 Top-Teams der Königsklasse.

Jamie Klein Lee Spencer

Bearbeitet: 15.08.2017, 07:53

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Gene Haas, Haas-Teambesitzer

Gene Haas, Haas F1 Team, Teambesitzer

Ross Brawn, Formel-1-Motorsportchef; Gene Haas, Haas-Teambesiter

Günther Steiner, Haas-Teamchef; Gene Haas, Haas-Teambesitzer

Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17

Lance Stroll, Williams FW40, Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17, Pascal Wehrlein, Sauber C36

Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17

Dreher: Santino Ferrucci, Haas F1 Team VF-17

Santino Ferrucci , Haas F1 Team VF-17, Boxenstopp

Santino Ferrucci , Haas F1 Team VF-17

Santino Ferrucci , Haas F1 Team VF-17

Bei Halbzeit seiner 2. Saison in der Formel 1 liegt das Haas-Formel-1-Team mit 29 WM-Punkten auf Platz 7 der Konstrukteurswertung. Das beste Resultat der bisherigen Saison erzielte Romain Grosjean in Österreich mit Platz 6.

In Spielberg war Grosjean zwar schneller als die Konkurrenz aus dem Mittelfeld, der Abstand zum Sieger, Mercedes-Pilot Valtteri Bottas, betrug aber mehr als eine Minute. Im Qualifying war Grosjean 1,2 Sekunden langsamer als der Finne.

"Ich denke, wir haben 2 gute Fahrer, sie haben beide Punkte geholt, das Auto ist sehr gut", sagte Haas, dessen Team eng mit Ferrari zusammenarbeitet, gegenüber Motorsport.com.

"Der wahre Schatten, der über uns liegt, ist aber die Tatsache, dass wir 1 bis 2 Sekunden [pro Runde] hinter den schnellsten Autos sind. Und wir verstehen ehrlich gesagt nicht, wieso wir mit einer hochmodernen Ausrüstung so weit weg sind."

"Abgesehen von den 3 Top-Teams sitzen alle im selben Boot. Das ist für mich das vielleicht größte Problem im Moment ist, dass die 3 Top-Teams Lichtjahre vor allen anderen sind."

"Das sind auch die Teams, die ihren eigenen Motor, Getriebe und Chassis bauen. Daher haben sie automatisch auch einen Vorteil.

"Wie können wir das überwinden? Ganz ehrlich, darauf gibt es momentan keine Antwort und das ist wirklich deprimierend."

Weiterlesen:

Formel 1 steht vor einem "Dilemma"

Haas sagte, der große Abstand zu den 3 Top-Teams – die, außer in Baku, die Podiumsplätze unter sich ausgemacht haben – sei eine wichtige Frage, die der Sport in Zukunft angehen müsse.

"Das ist das Dilemma, vor dem die Formel 1 steht", sagte Haas. "Du hast die Teams an der Spitze und dann das große Mittelfeld... Wir sind alle eng beieinander. Tatsächlich liegt das Mittelfeld innerhalb einer Sekunde."

"Positiv gesehen sind wir alle gleich. Es ist nur, dass es da diese Gruppe gibt, die weit vor allen anderen ist."

"Fakt ist, dass keiner außerhalb dieser 3 eine Chance hat, zu gewinnen. Wenn du auf den Plätzen 6 bis 20 fährst, hast du keine Chance, zu gewinnen."

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