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Fernando Alonso: "Bin optimistischer als vor einer Woche"

In Barcelona hinkte Alpine den Erwartungen noch hinterher, doch in Bahrain scheint der A522 besser zurechtzukommen - Fernando Alonso mit vorsichtigem Optimismus

Bislang war Alpine bei den Testfahrten der Formel 1 eher weiter hinten zu finden, umso überraschender war die Bestzeit von Esteban Ocon am Freitagvormittag. Der Franzose sicherte sich in der ersten Session des zweiten Tages in Bahrain die schnellste Zeit und brachte Alpine ein paar positive Schlagzeilen.

Von denen hatte es zuvor nicht allzu viele gegeben, doch Fernando Alonso versucht, Optimismus zu versprühen: "Wir haben ein paar Fortschritte gemacht, und das Auto fühlte sich definitiv besser an als in Barcelona", sagt er. "Wir haben ein paar neue Dinge mitgebracht, und es wird noch mehr in den kommenden Tagen und hoffentlich beim ersten Rennen geben."

"Jeder arbeitet unermüdlich, und ich bin zufrieden und optimistisch, dass wir in den kommenden Tagen und vor allem dem ersten Rennen deutlich besser sein werden", so der Spanier.

Was ihm Mut macht: Der A522 scheint vor allem in den heißen Bedingungen von Bahrain gut zurechtzukommen - anders als in Barcelona, das aus Temperatursicht aber auch nur wenig repräsentativ für die Saison ist. "Das ist eine schöne Überraschung", freut er sich.

"Das Auto funktioniert bei hohen Temperaturen ganz gut. Wir hatten keine Probleme beim Kühlsystem, den Bremsen und allen anderen Charakteristiken, die Bahrain von Barcelona unterscheiden", so Alonso. "Daher bin ich optimistischer als vor einer Woche."

Alonso würde natürlich gerne wieder um Siege mitfahren - und wenn es geht auch den Titel. Der letzte WM-Titel des Spaniers ist schon mehr als 15 Jahre her, und er ist nicht wieder zurückgekommen, um nur im Mittelfeld mitzurollen.

Doch ob Alpine für mehr als das Mittelfeld gut ist, vermag Alonso noch nicht zu prognostizieren. "Aber wie gesagt, ich bin optimistisch. Das Team legt eine Menge Arbeit in das Programm, und wir haben die Unterstützung unseres Vorstandes und von allen bei Renault und Alpine, die in die Formel 1 gekommen sind, um in Zukunft ein Titelanwärter zu sein."

"Aber ob diese Zukunft 2022 oder 2025 sein wird, weiß ich nicht", ergänzt er und betont die Langfristigkeit des Projekts. Außerdem werde es 2022 mit 23 Rennen einen langen Kalender und eine steile Entwicklungskurve geben. Soll heißen: Selbst wenn Alpine zu Beginn nicht vorne ist, gibt es noch Chancen.

Alonso erinnert dabei an das Vorjahr, als Alpine ohne Punkte aus Bahrain abreisen musste. "Und später haben wir dann in Ungarn gewonnen und hatten ab da eine Menge Freude. Wir müssen das Langzeit-Spiel spielen. Und ich bin zuversichtlich, dass wir eine gute Saison haben werden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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