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Barcelona-Test: Jetzt versteht Vettel Pirellis Entscheidung

Sebastian Vettel sieht nach dem ersten Testtag in Barcelona ein, dass Pirellis spezielle Reifen für den Grand Prix von Spanien keine Fehlentscheidung waren.

Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Carlos Sainz Jr., Renault Sport F1 Team R.S. 18
Nicholas Latifi, Force India VJM11
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL33
Sean Gelael, Toro Rosso STR13
Antonio Giovinazzi, Sauber C37
Carlos Sainz Jr., Renault Sport F1 Team R.S. 18
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Lewis Hamilton, Mercedes-AMG F1 W09 with lights on rear wing
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL33 aero sensor
Max Verstappen, Red Bull Racing RB14 with aero sensor

Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat am ersten Tag der Formel-1-Tests in Barcelona Bestzeit erzielt. Der Niederländer war am Ende der Session um 0,034 Sekunden schneller als sein ehemaliger Toro-Rosso-Teamkollege Carlos Sainz (Renault).

Verstappen fuhr seine Bestzeit von 1:17.528 Minuten zu Beginn der letzten Stunde auf Hypersoft-Reifen und verwies den bis dahin führenden Sainz auf den zweiten Platz. Sainz hatte seine persönliche Bestmarke etwa eine Stunde davor auf Pirelli-Hypersofts erzielt.

Dritter wurde Sebastian Vettel (Ferrari) mit 0,131 Sekunden Rückstand, vor Romain Grosjean (Haas), der am Vormittag Schnellster gewesen war. Auch Grosjean hatte für seine Bestzeit Hypersoft-Reifen verwendet.

Alle Bilder vom Formel-1-Test in Barcelona

"Für Monaco", sagt Vettel, "hat das heute nicht viel gebracht. Das Wichtigste für uns war, auf das Wochenende zurückzuschauen und zu analysieren, was wir besser machen hätten können." Und da hatte Ferrari nach der vielkritisierten Boxenstrategie Analysebedarf.

Seine Kritik an den extra eingeführten Pirelli-Reifen zieht Vettel nun zurück. Man habe beim Testen mit "normalen" Reifen festgestellt, dass deren Blasenbildung noch schlechter war. Insofern habe Pirelli die richtige Entscheidung getroffen, für das Rennen in Barcelona Pneus mit einer dünneren Lauffläche anzubieten.

 

Dass Mercedes nun im WM-Kampf dominieren werde, glaubt Vettel nicht: "Ich glaube, wir hatten unsere Probleme. Das erklärt unser Abschneiden. Mercedes hatte ein starkes Wochenende ohne Probleme. Aber wir müssen auf uns und unsere Probleme schauen, dann werden wir wieder stärker sein."

Während sich Lewis Hamilton (Mercedes) gegenüber seiner Vormittags-Bestzeit auf Soft am Nachmittag nicht mehr steigern konnte, schaffte Nicholas Latifi (Force India) nach der Mittagspause gleich mehrere Zeitenverbesserungen. Am Ende landete er vor dem WM-Leader auf Rang fünf.

Hinter Stoffel Vandoorne (McLaren) sicherte sich Sauber-Testfahrer Antonio Giovinazzi den achten Platz. Zehn Minuten vor Schluss verursachte der Italiener noch eine rote Flagge.

McLaren setzte beim Pirelli-Test mit Oliver Turvey ein zweites Auto ein. Für den Briten war es der erste Test mit Renault- statt Honda-Motor. "Der Renault ist viel berechenbarer als der Honda. Eindeutig ein Schritt nach vorne", lobt er. Ebenfalls für McLaren im Einsatz: Junior Lando Norris (10.).

Neben McLaren stellte auch Force India ein zweites Auto exklusiv für Reifentests zur Verfügung. George Russell belegte damit den elften Platz, vor Sean Gelael (Toro Rosso) und Turvey.

Testzeiten aus Barcelona (Dienstag):

Pos. Fahrer Team Zeit Runden
1  Max Verstappen
Red Bull 1:17.528
148
2  Carlos Sainz
Renault 1:17.562
119
3  Sebastian Vettel
Ferrari 1:17.659
136
4  Romain Grosjean
Haas 1:18.449
129
5  Nicholas Latifi
Force India 1:18.530
107
6  Lewis Hamilton
Mercedes 1:18.543
151
7  Stoffel Vandoorne
McLaren 1:18.981
85
8  Antonio Giovinazzi
Sauber 1:19.693
135
9  Oliver Rowland
Williams 1:20.009
121
10  Lando Norris
McLaren 1:20.997
76
11  George Russell
Force India 1:21.478
123
12  Sean Gelael
Toro Rosso 1:21.935
50
13  Oliver Turvey
McLaren 1:23.070
58
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