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Ferrari trotz Rückstands entspannt: "Gerade mal Freitag"

Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen am Freitag nicht ganz auf dem Niveau von Red Bull und Mercedes, aber ohne Sorge - Diverse neue Teile am SF71H

Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Sebastian Vettel, Ferrari
Sebastian Vettel, Ferrari
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H
Kimi Raikkonen, Ferrari
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H sparks

Bei der Rückkehr der Formel 1 an den Hockenheimring nach einem Jahr Pause waren es am Freitag die Red-Bull-Piloten, die das Tempo vorgaben. Nach Bestzeit von Daniel Ricciardo im ersten Freien Training am Vormittag setzte Teamkollege Max Verstappen am Nachmittag einen drauf und holte sich die Tagesbestzeit.

Fotos: GP Deutschland in Hockenheim

Ergebnisse: GP Deutschland in Hockenheim

Mercedes und Ferrari lag am Freitag knapp hinter Red Bull, wobei Mercedes-Pilot Lewis Hamilton in beiden Sessions nur wenige Tausendstelsekunden auf die Bestzeit fehlten. Im Ferrari-Lager war Sebastian Vettel sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag schneller als Kimi Räikkönen. Dem Lokalmatador aus dem nahegelegenen Heppenheim fehlten jedoch als jeweils Viertschnellstem gut zwei Zehntelsekunden auf Red Bull.

Diverse neue Teile am SF71H

Ferrari hat für das Hockenheim-Wochenende ein paar neue Teile dabei. Neben einem neuen Auspuff gibt es für den SF71H auch ein komplett neues Heck bestehend aus neuer Motorenabdeckung und neuem Heckflügel. Damit gelangen Vettel speziell im zweiten Sektor (S2) der Strecke, der sowohl die lange Vollgaspassage als auch die enge Haarnadel beinhaltet, starke Zwischenzeiten. Mit 34,911 Sekunden markierte Vettel die schnellste S2-Zeit des Tages.

"Es war sehr heiß heute", bemerkt Vettel und erzählt, wie der Freitag für Ferrari verlaufen ist: "Wir haben den Tag genutzt, um verschiedene Sachen zu probieren. So fuhren wir beispielsweise mit unterschiedlichen Reifenmischungen. Jetzt müssen wir schauen, wo wir im Vergleich zu den anderen stehen. Auf eine schnelle Runde gesehen liegen wir, denke ich, noch etwas zurück. Das geht aber noch besser, denn der eine Versuch, den ich mit den Ultrasoft-Reifen hatte, war nicht perfekt. Bei der Hitze gab es mit den Ultrasofts ein paar Blasen an den Hinterreifen. Insgesamt liegt das Auto aber gut und ich denke, wir können noch zulegen."

Räikkönen, der sich am Vormittag auf Rang sechs und am Nachmittag auf Rang fünf einreihte, kommentiert seinen Tag wie gewohnt trocken: "Wie auf den meisten Strecken in diesem Jahr, sollten wir auch hier ganz gut aussehen. Es ist gerade mal Freitag. Da haben wir Gelegenheit, ein paar Sachen auszuprobieren, um zu lernen. Für morgen werden wir versuchen, alle Puzzleteile richtig zusammenzusetzen."

Was die Antriebskomponenten betrifft, wurde sowohl im Auto von Vettel als auch im Auto von Räikkönen die zweite MGU-K der laufenden Saison verbaut. Gleiches gilt für den Energiespeicher. Von einer Rückversetzung in der Startaufstellung, wie sie Ricciardo an diesem Wochenende hinnehmen muss, bleiben Vettel und Räikkönen noch verschont.

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