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Toro Rosso STR13 endplate, United States GP

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Kurz vor dem Saisonende könnte sich eine Mittelfeld-Mannschaft problemlos darauf verlegen, nur noch ihr Auto für das Jahr 2019 zu entwickeln. Toro Rosso geht einen anderen Weg und hat seinen STR13 in ein fahrendes Labor umfunktioniert, um für sein Schwesterteam Red Bull die bestmögliche Grundlage für den anstehenden Umstieg von Renault- auf Honda-Power zu schaffen.

Nachdem der Antriebszulieferer die Zusammenarbeit mit Toro Rosso in den vergangenen Monaten mehrfach – auch auf Kosten von Strafen für Pierre Gasly und für Brendon Hartley – nutzte, um die technische Weiterentwicklung des V6-Hybriden vorzubereiten, rückten zuletzt auch Aerodynamik und Chassis in den Vordergrund. Beide Bereiche sind aber mit dem Antrieb verknüpft.

Toro Rosso STR13 front wing endplate comparison

Toro Rosso STR13 front wing endplate comparison

Photo by: Giorgio Piola

Schließlich bergen viele Motorenupdates weitere Herausforderungen für ein Team, wenn damit zum Beispiel Änderungen der Kühlsysteme oder der Auspuffrohre einhergehen. Was Toro Rosso seit Austin testet, scheint den Geschmack der Fahrer zu treffen: ein Paket mit neuem Frontflügel, weiterentwickelten Barge-Boards und überarbeiteten Windabweisern für die Seitenkästen.

Abgeschaut hat sich Toro Rosso die Ideen wohl bei der Konkurrenz. So verfügt der neue Frontflügel über neue kleinere Elemente hinter der Endplatte (roter Pfeil in der oberen Zeichnung), die es ermöglichen, entlang der bogenförmigen Silhouette die Luft stärker zu führen. Dazu wurde die Aufnahme für den Schraubenzieher, mit dem der Frontflügel verstellt werden kann, an eine andere Stelle verlegt. So gelingt es, weniger Teile in Handarbeit einstellen zu müssen.

 

Toro Rosso STR13 bargeboard captioned

Toro Rosso STR13 bargeboard captioned

Photo by: Giorgio Piola

Die neuen Barge-Boards und Seitenkästen, die den Luftstrom entlang der Flanken des Autos lenken sollen, sind nach zahlreichen Änderungen 2018 nun vertikal zweigeteilt (roter Pfeil in der unteren Zeichnung). Dazu gibt es drei statt zwei Abweiser, die den an den Vorderrädern entstehenden Sog anders in Richtung Chassis lenken. Es gibt außerdem horizontale Fortsätze, die Richtung und Beschaffenheit des Luftstroms verändern sollen.

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